Berichte

 

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Souveräner Sixpack bei den Spandauer Kickers

14. April. Eines vorneweg: Donnerstag habe ich mir wirklich Sorgen gemacht. Fünf richtig dicke Fragezeichen standen hinter Spielern, einer fiel definitiv aus. Anders gesagt: Wir hatten zwölf Mann, wovon zwei auch noch angeschlagen waren… Entwarnungen trudelten dann Freitag bis spätabends sein. Am Samstag nun zeigte sich einmal mehr, aus welchem Holz die Jungs geschnitzt     sind: Zwei hatten mit Ihren Chefs geredet – und sich frei geholt bzw. gingen freiwillig in die Nachtschicht, direkt nach dem

Spiel. Andere bissen auf die Zähne. Um ehrlich zu sein: Einer hatte sich so herbe Schmerztabletten eingeschmissen, dass mir ganz schwindlig wurde, als ich es erfahren habe. Muss man nicht gut finden, aber die Jungs sind selber groß – und es zeigt, wie sehr sie für diese Mannschaft brennen und alles geben wollen. Das Spiel bei den Spandauer Kickers, die für uns immer einer Art Angstgegner waren, weil sie bissig sind, ist schnell erzählt: Wir hatten die Partie von der ersten bis zur letzten Minute erstaunlich gut im Griff. Knüpften quasi an der Testspielleistung in Siemensstadt an. Der Ball lief zeitweise wie an der Schnur gezogen, wir agierten mit sehr viel Ruhe und Köpfchen. Der Gegner lauerte auf unsere Fehler, die wir aber kaum anboten. Im ganzen Spiel ließen wir vielleicht zwei, drei nennenswerte Torgelegenheiten zu – ansonsten drückten wir der Partie ganz klar den Stempel auf. Das 6:0, die Treffer schön verteilt auf beide Hälften, geht voll in Ordnung. Die Jungs ahben das gut gemacht, aber: Der Gegner hatte auch nicht die personellen Alternativen, so wie wir heute. Und so grüßen wir weiter von der Tabellenspitze. Wo das noch hinführt? Ich will da nicht groß drüber nachdenken und schwadronieren, wir sollten einfach weiter so kicken wie heute, denn es stehen schwere Aufgaben an. Borsigwalde heute mit: Justin – Mamadou, Pascal,  Eren, Nico, Simon, Alexander, Tobias, Christian, Ablaye, Malek, Adnan, Lucas, Stefan, Mert, Melvin. (mw/Fotos: Pahl)

7:1 – viel Spielfreude gegen Siemensstadt

7. April. Heute setzte die Mannschaft alle Vorgaben prima um. Von Beginn an traten wir in einem fairen Spiel sehr dominant, diszipliniert und spielfreudig auf. Gefühlt hatten wir gegen den SC Siemensstadt, gegen den wir uns in der Vergangenheit häufiger mal schwer getan hatten, heute 80 Prozent Ballbesitz. Dazu sehr viele Torchancen. Das 7:1 am Rohrdamm spiegelt denn auch durchaus das Spielgeschehen wider. Ein sehr unterhaltsames und inspirierendes Testspiel von uns – eine Art Wiedergutmachung für den Grottenkick vom vergangenen Mittwoch. Nächsten Samstag wird es dann wieder ernst bei den Spandauer Kickers – die letzten acht Punktspiele der Saison stehen an. Borsigwalde heute mit: Justin – Mamadou, Pascal, Nico, Simon, Alexander, Julian, Mert, Tobias, Stefan, Ablaye, Adnan, Lucas, Christian. (mw/Fotos: Pahl)

Schmuckloses 5:3 gegen Schöneberg

4. April. Der Gegner war sichtlich zufrieden, aus unserer Sicht war es kein guter Test. Nach starken ersten 15 Minuten verloren wir gegen den 1.FC Schöneberg mit seinen vielen afrikanischen Spielern völlig den Faden und jegliche spielerische Linie. Statt, wie anfangs erfolgreich praktiziert, den Gegner mit schnellem Kurzpassspiel seiner Stärken zu berauben (die ganz klar im Zweikampf liegen), ließen wir uns zu sehr auf lange Bälle, Einzelaktionen und episches Ballhalten ein – mit Folgen: Die schnellen Gegenspieler holten sich Ballbesitz und jede Menge guter Aktionen, wir haderten. Schnell stand es 2:2, dann 3:3 auf unserem Ausweichplatz im Borsigpark (neuer, schöner Rasen, aber nicht so hübsche gelbe Linien). Erst in der Schlussphase gelangen uns noch zwei schön herausgespielte Treffer zum 5:3-Endstand. Gut, dass wir gespielt haben – schön war es nicht wirklich. Da ich heute als Schiedsrichter sehr nah dran war: Mir wurde zu viel negativ gequatscht, zu wenig konstruktiv. Als Mitspieler würde mir das Geblubber von manch einem auf den Sack gehen. So bitte nicht mehr. Mancher war vieleicht asuch noch gedanklich in Italien (Bericht unter „Abseits“).Borsigwalde heute: Justin – Mamadou, Pascal, Eren, Nico, Simon, Alexander, Julian, Mert, Tobias, Stefan, Ablaye, Adnan, Lucas. (mw)

Schön wars in Bella Italia – sieht man mal von den Schwalbenkönigen und Tomaten-Schiedsrichtern ab

Ostern 2018. Am Ende waren irgendwie alle begeistert von dieser fünftägigen Auslandsfahrt. Einhelliger Tenor: hat riesigen Spaß gemacht. Könnte auch bedeuten: Ab einem gewissen Alter sind die Ergebnisse allein nicht mehr so entscheidend… Der Reihe nach: Nach Spanien, Kroatien und England wollten die Borsigboys den nächsten Turnier-Länderpunkt sammeln. Die Wahl für die diesjährige Turnierreise fiel auf – Italien. Obwohl der Trainer ja bekanntlich ein Skeptiker ist, wenn es um die Italiener geht. Da hält er es eher mit Sir Alex Ferguson, der einst gesagt hat: „Wenn mir ein Italiener sagt, dass das auf dem Teller Pasta ist, schaue ich unter der Soße nach, um sicher zu gehen. Die sind die Erfinder der Vernebelungstaktik.“ Nach unserer Erfahrung würde ich nun sagen: Sie sind auch die Erfinder des peinlichen Schwalben-Fußballs, des Weicheier-Rumjammer-Fußballs und des Tomaten-Schiedsrichterwesens. Ich mache es also kurz: Wir siegten bei diesem Turnier in fairen Partien gegen die deutschen Mannschaften der FG Marktbreit Martinsheim (1:0) und FC Lörrach-Hauingen (3:0), wir unterlagen dem US Audace 0:2, dem US Brugnera 0:2 und dem FC Spinea aus Italien 1:2 – wobei wir diese Partie vorzeitig beendeten. Bevor es zu eskalieren drohte. Wir wissen alle, wie emotional unsere Jungs reagieren können, wenn sie ungerecht behandelt werden, und manchmal ist das auch schwer verständlich. In diesem Fall aber nicht. Ich lasse deshalb mal einen Spieler des FC Hauingen zu Wort kommen, der hinterher zum Eurosportring-Mitarbeiter ging und nett fragte: „Darf ich mal ein Feedback abgeben?“ Er durfte. „Wir kommen hierher, zahlen viel Geld – um auf einem Acker zu spielen und von den italienischen Schiedsrichtern ständig klar und entscheidend benachteiligt zu werden.“ Dem ist eigentlich nichts hinzu zu fügen. Die Referees pfiffen so unverschämt und dreist für ihre      Landsleute, wie ich es noch nie gesehen habe. Da wurde mit gelben und roten Karten gegen die deutschen Teams nicht gegeizt. Die Gelben gab es schon für simple Berührungen, Rote erlebten wir für das erste Foul an der Mittellinie. So kam es, dass wir ständig dezimiert waren und am zweiten Tag beide Partien nur jeweils mit elf Mann (ohne Ersatzbank) bestreiten mussten, weil plötzlich auch noch einer mit Gelb-Sperren um die Ecke bog. In Sachen Regelauslegung und Passkontrollen – wie in der Champions League – aber nicht einmal einen Ersatzball zur Hand. Der Sportplatz: schlecht gepflegt. Ich schlage vor: Sollen die Italiener nächstes Jahr unter sich spielen – so wie wir jetzt die WM ohne sie spielen. Besser so. So behandelt man jedenfalls keine Gäste. Die Krönung waren jene Spieler und Trainerkollegen, die beim Warmmachen noch Bälle von uns schnorrten – um        uns gleich darauf als „Nazis“ zu verunglimpfen. Da haben die Herren Mussolini und Co. wohl im Geschichtsunterricht nicht aufgepasst… Damit ist alles gesagt zu einem Turnier, bei dem wir sportlich keinem Gegner unterlegen waren. Eine Überraschung angesichts unseres zusammengewürfelten Kaders, der mit Abstand der jüngste war (in der U19 dürfen sogar vier Spieler bis 21 Jahre mitspielen). Von 13 Mann waren wieder neun B-Junioren. Weil wir aber bekanntlich ein großes Kämpferherz haben, mussten wir eben anders besiegt werden. Durch Schwalbenkönige und Pfeifenheinis. Sorry, dass ich so unsachlich bin, aber: dieses Turnier war das schwächste, was ich jemals erlebt habe. Eigentlich dem Veranstalter Eurosportring unwürdig, geschäftsschädigend. So, und nun kommen wir zum angenehmen Part, der letztlich überwog (vielleicht auch, weil wir schon mit sportlich bescheidenen Zielen angereist waren): Wir hatten tolles Wetter, 19 bis 21 Grad, der Strand war ein Traum – und unser Hotel Union in Riccione auch. Super Essen, freundliche Mitarbeiter – ein Knaller, diese Location. Die Jungs nutzten die Lage aus, waren allabendlich auf Achse. Wirklich witzig fand ich dabei den Pool-Wettbewerb. Über Schnick-schnack-schnuck wurde entschieden, wer spontan in welchem Hotelpool springen musste. Wohlgemerkt: fremden Hotelpool. Unser Rahmenprogramm für das gesamte Team: Wir sammelten auch hier unseren Fußball-Länderpunkt in Form eines Fußballspiels. Sassuolo Calcio gegen SSC Neapel. Beeindruckend, was die Napoli-Ultras auf die Beine stellten. Die Busfahrt: lang, aber erträglich – und irgendwie auch spaßig. Die Kiezhelden-Hymne und deutsche Schlager auf den Lippen. Und nächstes Jahr? Gerne wieder Ausland, muss ja nicht Italien sein. Unseren fußballerischen Gastgeber rufen wir nochmal ein dreifach donnerndes „Ohne Italien fahren wir zur WM“ zu. Basta. Danke an alle mitreisenden Eltern, die sich prima eingebracht haben. Unser Team in Rimini: Julian, Alexander, Dominik, Eren, Tobias, Lucas, Marc, Adnan, Gianluca, Christian, Pascal, Melvin, Simon. Trainer: Matthias und Norbert. Dazu unser Fanclub: Anja, Kerstin, Tanja, Erik, Wilhelm, Bianca, Tiara, Sina, Louisa und Leni. (mw)

3:0 gegen SV Empor – endlich mal wieder geglänzt

17. März. Drittes Rückrundenspiel, dritter Sieg. Diesmal bei plötzlich wieder wirnterlichen Temperaturen gegen den in der Tabelle als Top-Team ausgewiesen SV Empor. Fußballerisch war das klar unsere beste Pflichtspiel-Leistung im neuen Jahr. Eine Partie, die aufgrund ihrer Attraktivität mit den etwas mageren Auftritten zuletzt versöhnte. Von Beginn an drückten wir dem Duell an der Tietzstraße unseren Stempel auf und erspielten uns einige Chancen. Das alte Lied: Die    Verwertung über die ganzen 90 Minuten hinweg – höchst ausbaufähig. Aber wir zeigten viel Esprit und Kreativität. Schade, dass der Referee bei einem toll herausgespielten Tor auf Abseits entschied. Da vor dem letzten Pass noch zwei Mann von Empor auf der Torlinie verteidigen wollte, der Ball zudem zurück gespielt wurde – eine Fehlentscheidung, des ansonsten aber sehr guten Unparteiischen, der eine klare Linie verfolgte. Es spricht für die Truppe, dass sie nach kurzer Aufregung zurück ins Spiel fand – und sich irgendwann auch belohnte. Das 1:0 zur Pause – eher schmeichelhaft für den Gast. Der aber kam nach etwa einer Stunde immer besser auf, nahm das Zepter in die Hand – und wir begannen, um unsere Führung etwas zu zittern. Gut und gern 20 Minuten lang, bis wir nach einem Foul im Strafraum per Elfmeter alles klar machen konnte. Das 3:0 noch ein Gastgeschenk des ansonsten wirklich famos haltenden Empor-Torhüters. Fazit: Noch eine Nachholpartie nun am Donnerstag gegen den SV Wartenberg, dann ist erst einmal wieder Pause. Die werden wir mit sehr kleinem, aber hochmotivierten Kader in Italien bei der Trofeo Adriatico verbringen. Italien – das fehlt nach England, Kroatien und Spanien noch auf unserer Reiseliste. Der Fokus aber liegt natürlich weiterhin auf der Liga. Das Thema Klassenerhalt ist durch, aber wir sind dennoch gut beraten, uns nicht in Tagträumen zu verirren. Was diese jüngste Mannschaft der Liga leistet, ist eine faustdicke Überraschung. Mehr als eine Phrase werdet Ihr aber weiterhin nicht vom Trainerteam hören: Wir wollen so lange wie möglich da oben bleiben. Borsigwalde heute mit: Justin – Mamadou, Pascal, Gianluca, Eren, Nico, Simon, Alexander, Julian, Tobias, Christian, Ablaye, Malek, Adnan, Lucas, Stefan. (mw/Fotos: Weishaupt)

2:1 bei Teutonia – Tabellenführer, ohne zu glänzen

11. März. Arbeiten wir erst einmal das Sportliche dieser Partie beim Spandauer SC Teutonia ab: Wir spielen derzeit ein bisschen wie – nun ja: Schalke. Das ist wahrlich kein von mir nun krampfhaft erzwungener Vergleich. Mein Lieblingsverein fährt aktuell Punkte ohne Ende ein, ohne dabei fußballerisch zu überzeugen. Wir gewannen nun auch unser zweites Rückrundenspiel, standen      dabei wirklich hinten sehr gut (wie die ruhmreichen Königblauen), aber es fehlte an der Kreativität – auch da sind die Schalker bekanntlich derzeit nicht so gut dabei. Schon zur Pause musste ich mir von meiner Mannschaft anhören, dass auf dem Kunstrasenplatz von Teutonia so schwer zu passen sei. Das kann ich nicht beurteilen, für mich sah das Geläuf ordentlich aus. Fakt ist: Mit Fußball hatte das heute über weite Phasen wenig tun – und auch nichts mit dem, was wir noch unter der Woche geübt haben: Kombinieren durchs Zentrum. Das habe ich heute nicht gesehen. Nur Gebolze, Puffern und Flippern hüben wie drüben. Stückwerk und Stockfehler. Viele Fehlpässe, auch von Spielern, die sonst ballsicherer sind. Wir waren dabei noch so ein bisschen die Einäugigen unter den Blinden, weshalb das 1:0 zur Pause und das 2:1 am Ende auch in Ordnung gingen. Jubelstürme löste das Ergebnis nicht aus, dafür waren wir einfach zu schwach. Und der Gegner auch. Eine Partie auf mäßigem Niveau (im Gegensatz zum Hinspiel) mit zwei Teams, die nahezu mit dem letzten Aufgebot antraten. Bei uns spülten die Engpässe sogar einen B2-Spieler in die Startelf, der seine Sache gut machte.  Teutonia erarbeitete sich nur eine Torchance aus dem Spiel heraus, bei uns waren es vielleicht vier oder fünf. Die ersten beiden Tore, unser 1:0 und das 1:1 waren Geschenke der Sieht-man-selten-Kategorie. Das Fußballherz erfreute allenfalls unser 2:1, schön herausgespielt und herausgepresst. Den Treffer spielerisch erzwungen. Ach hätten wir es doch öfter mal so sehenswert gemacht. Dazwischen gab es viel zu viel Gequatsche. Diskussionen über unwichtige Dinge, ob nun ein Einwurf richtig gesehen wurde. Bisweilen war auch von beiden Seiten zu viel Härte im Spiel – und zu wenig: Ich sage mal sorry, wenn es dem Gegenspieler weh getan hat. Mag sein, dass der Zufall hier Pate stand: Irgendwie spielten heute immer Feuer und Wasser direkt gegeneinander – aber, ganz ehrlich: Es nervt langsam, wie viel Testosteron in der Luft ist, selbst wenn man auf anständige Gastgeber wie Teutonia trifft. Und, ganz ehrlich, Jungs in blau und grün: Seien wir doch alle froh, dass sich ein Freiwilliger fand, die Partie zu pfeifen. Nachdem zum zweiten Mal in dieser Saison auswärts kein Schiedsrichter erschienen ist. Nennt mir eine Entscheidung, die ganz sicher falsch war und die Partie beeinflusst hat… mir fällt keine ein. Im Gegenteil: Ich möchte hier mal sagen: Der Schiedsrichter war heute einer der Besten. Er hatte seine Linie – jene Linie, die Ihr Spieler nicht hattet. Nicht unerwähnt lassen möchte ich allerdings, dass nach dem Duschen viele Borsigwalder und Spandauer Spieler noch aufeinander trafen, sich die Hand gaben – und alles Gute für den Rest der Saison wünschten. Das versöhnt auch einen grauen Wolf wie mich ein wenig mit der Jugend von heute… und ja: Wir sind tatsächlich aktuell Tabellenführer, auch wenn wir heute nicht so gespielt haben. Kann mich  mal einer kneifen? Borsigwalde heute mit: Justin – Mamadou, Pascal, Gianluca, Eren, Nico, Simon, Alexander, Julian, Tobias, Christian, Ablaye, Malek, Melvin. (mw/Fotos: Pahl)

Den Bericht der Hakenfelder, auch ungeschminkt, findet Ihr hier

1:0 beim TSV Rudow – gelungene Revanche

25. Februar. Wie wollen wir es nun nennen? Arbeitssieg? Zittersieg? Ein glücklicher Sieg? Ein völlig verdienter Sieg? Sucht Euch was aus, es passt alles zu diesem 1:0-Erfolg zum Rückrundenstart     beim TSV Rudow.  Wir bestimmten die ersten Minuten und erzielten das frühe 1:0. Dann hätten wir wirklich rasch alles klar machen können, nein: müssen. Stattdessen ließen wir die Gastgeber aufkommen. Nicht, dass wir selbst nachließen (auch wir erarbeiteten uns weiter unsere Chancen) – aber die Rudower hätten nun den Ausgleich erzielen können, nein: müssen. Unser Torhüter hielt uns im Spiel, Rudow hatte zudem Schusspech. Beim Hinspiel war das noch anders gelaufen. Auch da hatten wir scheinbar alles im Griff – und ehe wir uns versahen, nutzte damals Rudow alle Fehler von uns. So verloren wir das Spiel damals schon in Halbzeit eins. Heute hatten wir da mehr Fortune, was auch nötig war, weil wir in Halbzeit zwei wieder geradezu fahrlässig mit besten Gelegenheiten umgingen. Der TSV Rudow profitierte dabei von sensationellen Reflexen seines Keeper, kam gleichzeitig kaum noch gefährlich vor unser Tor, blieb aber durch Standards am Drücker. Und so waren wir alle froh, als die Partie endlich vorbei war. Fazit: Heute mit kleinem Kader (nur drei Feldspieler auf der Bank) nach einer Woche, in der wir jeweils nur elf, zwölf Mann im Training hatten. Darunter Rekonvaleszenten, Angeschlagene. Die Personaldecke ist derzeit sehr dünn angesichts einiger Verletzten. Die Jungs haben es gut gemacht, mit sehr viel Leidenschaft – ohne dabei zu glänzen. Alle aber haben sich ausgepumpt für das Team. Ein verdienter Arbeitssieg. Danke an Carsten für die Fotos. Borsigwalde heute mit: Justin, (Martin) – Mamadou, Pascal, Gianluca, Eren, Nico, Simon, Alexander, Julian, Mert, Tobias, Christian, Ablaye, Malek. (mw)

Gelungene Generalprobe

18. Februar. Gelungene Generalprobe: Das letzte Testspiel vor dem Rückrundenstart wurde mit 2:1 gegen den Lichtenrader BC gewonnen. Die erste Halbzeit wurde von uns sehr engagiert geführt, die zweite Hälfte dann leider nicht mehr. Mancher tat nur noch das Nötigste. Wir ließen insgesamt wenig zu – und hatten einmal mehr viele Torgelegenheiten gegen den Verbandsligisten. Chancenverwertung – das alte Thema. Schade auch, dass wieder viel Testosteron in der Luft lag. Hier ist auch ganz klar das Ziel für die Rückrunde, auch angesichts eines dünnen Kaders: beherrscht Euch! Gute Besserung an Lucas, der heute leider unsere Verletztenliste verlängerte – Schlüsselbeinbruch. Danke an Carsten für die Spielfotos. Borsigwalde heute: Justin – Mamadou, Pascal, Gianluca, Eren, Nico, Simon, Alexander, Julian, Mert, Tobias, Christian.

5:5 – schwere Beine beim JFC

11. Februar. Heute ging es zum Spitzenteam aus der anderen Landesliga-Staffel, dem JFC Berlin aus Lichtenberg – bekannt für seine hervorragende Nachwuchsarbeit. Nach der obligatorischen und unvermeidlichen Trainer-Aktion „Unser-Stadion-hat-einen-beschissenen-Namen-und-soll-schöner- werden“ (siehe Foto) entwickelte sich eine flotte Partie bei unangenehmem, eisigem Wind, später auch noch Schnee-Grießel. Wir waren in Halbzeit eins phasenweise deutlich überlegen, machten aber zu wenig aus unseren zahlreichen Chancen. Das 3:2 zur Pause spiegelte nur unzureichend den Spielverlauf wider – und schon da war bei den Gegentoren zu sehen, dass wir heute hinten nicht so sattelfest waren wie noch gestern. Wer nun dachte, nach dem 4:2 für uns wäre der Drops nach      etwa 55 Minuten endgültig gelutscht, sah sich getäuscht: Die Beine unserer Jungs wurden immer schwerer – das Spiel von gestern machte sich bemerkbar, ebenso die krankheitsbedingt plötzlich sehr dünne Spielerdecke heute. Der JFC witterte in einer fairen Partie unter der Leitung eines sehr guten Referees von Sparta Lichtenberg Morgenluft und drückte uns vor allem am Ende ordentlich in die eigene Hälfte. Ich denke, letztlich geht das Ergebnis von 5:5 in Ordnung und zeigt auch deutlich auf, wo beide Teams heute der Schuh drückte: hinten. Für die Jungs war es ein anstrengendes Wochenende, an dem wir aber wieder viel gelernt haben: Leichtsinnsfehler wie gestern und heute können im Ernstfall wichtige Punkte kosten! Danke an Carsten für die Spiel-Fotos. Borsigwalde heute:  Justin – Mamadou, Pascal, Gianluca, Eren, Nico, Simon, Alexander, Julian, Mert, Zakaria, Tobias, Stefan. (mw)

Selbst um den Lohn gebracht gegen Berliner SC

10. Februar. Das Spiel heute gegen den Tabellenzweiten der Verbandsliga lässt sich so auf den Punkt bringen: Wir haben uns selbst um den Lohn gebracht. In den letzten zehn Minuten kassierten wir gegen den Berliner SC noch zwei unnötige Treffer. Wir hatten es davor versäumt, unsere     Chancen zu verwerten. Allein in den ersten zehn Minuten kamen wir schon drei Mal frei zum Abschluss, der Gästetorwart parierte zwei, drei Mal sehr stark. Auch Gästetrainer Zeljko bestätigte unserer Mannschaft in Halbzeit eins ein klares Übergewicht – auch an  klaren Tor-Möglichkeiten. Das 0:0 zur Pause – somit eher schmeichelhaft für den BSC. In Halbzeit zwei passierte dann wenig, beide Teams neutralisierten sich, die Partie fand weitgehend zwischen beiden Strafräumen statt. Und so bedurfte es eines kapitalen Fehl-Rückpasses von uns, um dem Gegner das erste Tor aufzulegen. Schon da war die Enttäuschung bei unseren Spielern spürbar, hatten die Jungs doch zuvor sehr viel Laufaufwand betrieben, um den starken Gegner nicht nur in Schach zu halten, sondern auch immer wieder prima umzuschalten. Fazit: Wieder ein gutes Spiel gegen einen starken Gegner, der vielleicht zum Schluss gieriger war als wir. Eine solche Spitzenmannschaft auf der Berlin-Liga aber bestraft nun einmal auch solche Fehler, wie wir sie plötzlich am Ende gemacht haben. Müßig, darüber zu diskutieren, ob der eine Ball von uns in Halbzeit eins hinter der Linie war – ich als Schiedsrichter vertraute auf die Ehrlichkeit des gegnerischen Torwarts… Insgesamt eine äußerst faire Partie, von beiden Seiten mit sehr viel Tempo geführt. Hat Spaß gemacht. Borsigwalde heute mit: Justin – Mamadou, Pascal, Gianluca, Eren, Nico, Simon, Alexander, Ablaye, Julian, Mert, Zakaria, Tobias, Stefan. (mw/Fotos: Pahl)

Gut, aber nicht gut genug gegen Verbandsligist Viktoria

4. Februar. Einen guten Auftritt lieferten wir heute gegen den Verbandsligisten FC Viktoria 89 ab. Trotz Umstellungen im Kader und dünner Ersatzbank zeigten die Kiezhelden über weite Strecken eine Partie auf Augenhöhe. Klar, wir hatten nicht einen Sahnetag erwischt wie noch im Sommer,  als wir diesen Gegner 3:0 besiegten – aber wir waren auch heute nah dran, eine Überraschung zu schaffen. Das 3:1 zur Pause für Viktoria – verdient, aufgrund der deutlich höheren Spielanteile. Auch wenn zwei Tore schon durch krasse Fehler unserseits zustande kamen. Der Gast in einer fairen Partie individuell natürlich auf einigen Positionen viel besser besetzt, aber wir mit großem Kämpferherz und immer wieder mit Drang nach vorne, vor allem dann nach dem Seitenwechsel. In einer ganz starken Phase mit mehreren Torchancen waren wir drauf und dran, das 4:4 zu erzielen – und liefen prompt in einen Konter zum letztlich entscheidenden 3:5. Der Endstand. Aber, wie gesagt: Es war trotzdem ein starker Auftritt unserer Mannschaft. Es wirkt (in Kombination mit dem Spiel gestern), als stünden wir langsam, aber sicher besser im Saft nach der Winterpause. Nur schade, dass derzeit von den Spielern, die wir leistungsmäßig aktuell auf  den Positionen 15 bis 21 sehen, nur sehr wenig kommt. Wer hier noch aufspringen will, muss im Training deutlich mehr machen. Borsigwalde heute mit: Justin – Mamadou, Pascal, Gianluca, Eren, Nico, Simon, Alexander, Ablaye, Julian, Mert, Adnan, Zakaria, George. (mw)

Starker Sixpack gegen Mariendorf

3. Februar. Unser stärkstes Spiel in der bisherigen Rückrundenvorbereitung zeigten wir heute gegen den TSV Mariendorf 1897. Gegen diesen ambitionierten Gegner, mittlerweile Tabellenführer in der Bezirksliga, hatten wir uns schon im Sommer schwer getan. So war es auch heute in der Anfangsphase. Der robuste und kampfstarke Gegner presste sehr früh und intensiv, spielte sehr körperbetont, um es vorsichtig zu formulieren. Wir schafften es heute bis auf eine kurze Phase, als die Partie auszuufern drohte (Schiedsrichter Rainhard Lorenz vom VfB Hermsdorf wunderte sich zurecht, warum ein Freundschaftsspiel – Zitat – „mit Messern zwischen den Zähnen“ bestritten werde), uns auf unser Spiel zu konzentrieren – und gingen dann letztlich mit einem verdienten 3:0 in die Kabine. Es wurde teilweise sehr schön über die Flügel gespielt und wir arbeiteten uns auch in Halbzeit zwei noch eine Fülle von Torchancen. Der Gast, der zwischendurch in Hälfte zwei ob unserer Überlegenheit resignierend wirkte, kam erst in der Schlussminute zu seinem Ehrentor. Das 6:1 am Ende aus meiner Sicht auch in der Höhe korrekt. Ein guter Test, weil der Gegner einen ähnlichen Spielstil pflegt wie viele Landesligisten – und aus meiner Sicht auch in der Landesliga gut mithalten würde. So gesehen Kompliment an unsere Truppe. Morgen kommt mit Viktoria 89 aus der Verbandsliga ein weiterer Prüfstein. Danke an Carsten für die Fotos. Borsigwalde heute mit: Kader: Justin – Mamadou, Tobias, Christian, Pascal, Gianluca, Eren, Nico, Simon, Alexander, Ablaye, Julian, Mert, Eiven, Zakaria. (mw)

Anständig verkauft beim Verbandsliga-Tabellenführer

28. Januar. Ein dickes Brett nahmen wir uns heute zum Bohren vor: Die U19 des SC Staaken, Tabellenführer der Verbandsliga (mit zwölf Siegen aus 13 Spielen in der Hinrunde und schon acht Punkten Vorsprung auf den BSC). Was mich freut: Staaken hat uns eingeladen. Das zeigt, dass wir mittlerweile einen ordentlichen Ruf haben. Als Mannschaft, die gegenhalten will. So war das auch heute. Leider kassierten wir mit den ersten drei Schüssen aufs Tor binnen der ersten Viertelstunde gleich drei Treffer. Das tat weh, aber die Truppe hat sich nicht aufgegeben. Es war klar, dass wir heute vor allem über eine disziplinierte Defensivleistung kommen mussten. Das funktionierte in der zweiten Hälfte auch viel besser als in Halbzeit eins, weil wir kaum noch Chancen der Gastgeber zuließen. Alles in allem dennoch ein Klassenunterschied deutlich sichtbar. Man neigt ja nach Niederlagen, in diesem Fall einem 0:6, immer dazu, zu sehr die eigenen Fehler hervorzuheben – aber man muss auch mal anerkennen, welch tollen Kombinationsfußball Staaken spielt. Speziell dieses Kombinieren am Flügel, was wir auch häufig üben, legen die Jungs mit viel mehr Geschwindigkeit und Ballsicherheit an den Tag. Das ist dann eben one touch in Reinkultur – eine Qualität, die wir so nicht haben. Das ist aber auch nicht schlimm, man darf auch nicht vergessen, dass wir heute wieder neun 2001er im Kader hatten. Hinzu kommt bei Staaken der Blick für den Mitspieler im Rückraum, der mich beeindruckt – und der immer wieder zu zwingenden zweiten Bällen führt. Ja, es war irgendwie schon ein Lehrstunde – aber auch eine, die uns was gebracht hat. Die Jungs mussten heute viel Laufarbeit verrichten – und haben das ordentlich gemacht. Wir waren kein Sparringsgegner, wenngleich auch nicht auf Augenhöhe. Aus meiner Sicht ein wertvoller Test, beide Teams haben sich seit dem ersten Spiel im Sommer, als wir auch schon deutlich unterlagen, weiter entwickelt. Schade, dass wir bei unseren eher seltenen Kontern keinen Treffer erzielen konnte. Aber der Gegner ist eben in allen Mannschaftsteilen erstklassig besetzt. Borsigwalde heute: Justin – Mamadou, George, Tobias, Christian, Pascal, Gianluca, Eren, Nico, Simon, Alexander, Ablaye, Julian, Mert, Lucas. (mw)

Platz eins in Fürstenberg

27. Januar. Platz eins, bester Torwart (Christian) und Torschützenkönig (Gianluca) – so lautet die Bilanz beim Hallenturnier des SV Fürstenberg/Havel. Mehr geht nicht. Wir setzten uns in Hin- und Rückrunde gegen die brandenburgische Konkurrenz von SV Altlüdersdorf, TuS Sachsenhausen und SV Fürstenberg (zwei Teams) teilweise recht deutlich durch. So sehr die volle Halle auch den Gastgebern die Daumen drückte – am Ende wurde deutlich, wer heute einmal mehr den besten Hallenfußball zeigte. Borsigwalde heute: Tobias, Christian, Pascal, Gianluca, Lucas, Simon, Adnan, Eiven, Zakaria, Alexander. (mw)

3:6 – zu viele zu weit weg von der Stammelf

21. Januar. Nach 25 Minuten wechselten wir. Schließlich hatte mancher schon einen ganzen Fußballtag von gestern in den Beinen. Vier neue Spieler. Und ein Spiel, das wir bis dahin klar dominierten, kippte. 2:1 lagen wir in Führung, zur Pause stand es schon 2:4. Dass wir heute mit nahezu jedem Schuss aufs Tor auch einen Treffer kassierten und auch für den Gegner Chancen zu  Chancen machten, die eigentlich gar keine waren, gleichzeitig zahlreiche so genannte hundertprozentige Möglichkeiten liegen ließen, passte auch ins Bild bei diesemn 3:6. Die Tor- und Chancenflut machte den Auftritt zwar nicht zu einem gefühlten Grottenkick (weil eben die unterhaltsamen Torraumszenen da waren), aber das Fazit nach drei Testspielen lautet dennoch: Die Neuzugänge sind schwer zu integrieren in unser eingespieltes Ensemble – wenn sie sich nicht integrieren lassen wollen bzw. denken, dies sei ein Selbstläufer. Gleiches gilt für Spieler, die seit Jahresbeginn gar nicht oder schlecht trainieren. Es kommt derzeit wenig von der Bank. Und es ist bezeichnend, wenn unser Rekonvaleszent aus Eigenmotivation derzeit mehr im Training macht als mancher, der sich sicher fühlt. Es fehlt aktuell bei einigen in Sachen Mentalität. Das war schon am Samstag gegen Wannsee in der ersten Halbzeit zu sehen. Erst Recht heute, gegen gut aufgelegte und spritzige U17-Verbandsligaspieler des SC Staaken. Der kam nur mit 13 Mann – aber die wollten alle. Ich denke, wir haben aktuell 15 Mann, auf die man sich verlassen kann und die für die Gemeinschaft alles geben. Die sollten sich jetzt mit Blickrichtung Rückrunde weiter einspielen – der Rest muss sich im Training empfehlen und drauf hoffen, dass er dann mal ein paar Minuten bekommt. Wer das nicht will oder kann, weiß um die Konsequenzen. Fakt ist, dass die Zeit der Experimente jetzt vorbei ist. Am Sonntag wartet mit der U19 von Staaken ein echter Gradmesser. (mw)

Noch eine Energieleistung: Platz zwei in Siemensstadt

20. Januar. Direkt vom Testspiel in Wannsee ging es für sieben Spieler zum Turnier des SC Siemensstadt in dessen großer Halle – quasi zum Auslaufen. Hier lieferten die Jungs bis auf einen   Durchhänger (2:3 gegen Siemensstadt blau) ein sehr gutes Turnier ab. Allseits faire Spiele und kaum Stress gab es heute – allein unsere 2:0-Sieg gegen den BFC Dynamo aus unserer Staffel gab wieder Anlass zu Diskussionen. Allerdings waren die recht einseitig… Wir begannen das Turnier mit einem 3:1 gegen Siemensstadt weiß, es folgte ein 2:2 gegen Berolina Stralau und abschließend ein nochmal furioses 5:1 gegen die 2.A der Füchse. Die Jungs haben bei einem vom SCS wieder einmal sehr gut organisierten Turnier alles gegeben und wurden mit einem Punkt Rückstand auf Stralau und Platz zwei belohnt. Wieder einmal bewährte sich auch in der Halle, mit einem Feldspieler im Tor zu agieren. Borsigwalde indoor: Christian – Pascal, Gianluca, Lucas, Nico, Simon, Tobias, Alexander. (mw)

2:2 in Wannsee – eine Halbzeit pfui, eine Halbzeit hui

20. Januar. Manchmal kann ein Spiel zwei Gesichter haben – so wie heute. Halbzeit eins war – mit einem Wort: unterirdisch. Wir agierten in ungewohnter taktischer Formation, einfach um mal was auszuprobieren. Und es wurde ein Grottenkick unsererseits gegen starke Gastgeber der FV Wannsee. Der Gegner presste sehr gut, erarbeitete sich ein klares Plus an Chancen und Feldüberlegenheit. Wir kamen kaum in die Zweikämpfe und auch nur zu zwei Chancen. Die ersten 20 Minuten war bei uns vorne komplett tote Hose. Ehrlich, so einen schwachen Auftritt hat unsere Mannschaft schon lange nicht mehr abgeliefert. Besonders auffällig, wie sich die Spieler gegenseitig die Räume eng machten und sich so regelrecht selbst die Luft zum Atmen nahmen. Schade, dass beim ein oder anderen keine Selbstkritik zu spüren war. Das 0:2 zur Pause entsprach jedenfalls vollauf dem Spielverlauf, auch wenn ein Treffer durch einen fragwürdigen Strafstoß entstand. Wir stellten zur Pause wieder um – und agierten plötzlich wie verwandelt. Nun drückten wir den Gegner über weite Phasen in seine eigene Hälfte und ließen nur noch sehr wenig zu. Wenn, dann Konter – ansonsten drückten wir der Partie den Stempel auf. Und kamen so noch zu zwei verdienten Treffern. Fazit: Ein lehrreicher Nachmittag. Während die Spieler haderten, vor allem in Halbzeit eins, konnten wir Trainer auch der einiges Positives abgewinnen. Zum Beispiel die Erkenntnis: Noch wachsen die Bäume nicht in den Himmel. Danke an Wannsee für eine allseits faire Partie. Die Spielfotos sind von Carsten – danke. Borsigwalde heute:Justin – Mamadou, George, Tobias, Adnan, Christian, Pascal, Gianluca, Eren, Nico, Simon, Nikola, Alexander, Ablaye. (mw)

Erster Test: Viele Fehler, ein 4:4 gegen Verbandsligist Neukölln 

14. Januar. Erstes Testspiel im neuen Jahr. Mit einem Wort: fehlerbehaftet. Vor allem die Anfangsphase war zum Abgewöhnen. Nach 15 Minuten stand es bereits 2:2 – das zeigte die Schwächen auf beiden Seiten. Unsere umformierte Defensive, vor allem die Sechser – null Zugriff  auf die schnellen Offensivkräfte von Grün Weiss Neukölln. Zu wenige Ballsicherheit, zu wenig Ballgefühl, Riesendruck auf unsere Abwehrkette. Der Verbandsligist wiederum auch mit Riesenlöchern in der Defensive – anfangs jeder Schuss von uns ein Treffer. Wir durften uns aber vor allem bei unserem Torhüter bedanken, dass die Partie nicht frühzeitig zu unseren Ungunsten kippte. Er zeigte heute starke Reflexe auf der Linie in Eins-gegen-Eins-Situationen, von denen wir in einer Halbzeit so viele zuließen wie in den letzten drei Punkt-Spielen insgesamt nicht. Wir stellten um – und bekamen das Spiel mehr in den Griff, ohne über weite Phasen wirklich zu überzeugen. Aber, wie gesagt: es wurde besser. Rund 30 Minuten lang ließen wir kaum noch Chancen zu, um gegen Ende wieder etwas fahriger zu werden. Ich denke, unterm Strich geht das 4:4 in Ordnung. Für meinen Geschmack hatten wir heute viel zu wenig Ballbesitz (gefühlt 60:40 für die Gäste), zu gefallen wusste aber unser Umschaltspiel. So erzielten wir die Tore, von denen drei wirklich schön heraus kombiniert wurden. Schade, dass mancher Spieler auf beiden Seiten gegen Ende nicht mehr den Charakter des Spiels zu würdigen wussten. Es ging im Grunde um Nichts, Leute – da sind überhartes Rangehen, versteckte Fouls und Testosteron-Ausbrüche völlig unnötig. Borsigwalde heute: Martin – Mamadou, George, Tobias, Adnan, Christian, Pascal, Gianluca, Lucas, Eren, Ablaye, Nico, Simon, Stefan. (mw/Foto: Wolf)

Hallenmeisterschaft: gut gespielt, aber Endrunde knapp verpasst

13. Januar. Sportforum Hohenschönhausen, Vorrunde zur Hallenmeisterschaft, für die wir uns aufgrund der guten Hinrunden-Platzierung (Rang drei) in der Landesliga qualifiziert haben. Unsere „Hallen-Spezialisten“ lieferten ein gute Turnier ab – leider reichte es aber nicht für die   Qualifikation zur Endrunde in der Sömmeringhalle. Spiel eins gegen Verbandsligist VSG Altglienicke (mit Trainer Torsten Mattuschka) gewannen wir verdient mit 2:0. Wenn man bedenkt, dass die VSG danach nur noch Siege einfuhr, ist die Leistung besonders zu bewerten. In der zweiten Partie gegen den Lichtenrader BC 25 war mehr drin als dieses 1:1. Aber der Knackpunkt war das Duell gegen den Verbandsligisten Berliner SC. Wir führten 1:0 und spielten danach doch zu blauäugig, vergaben unsere Chancen und wurden ausgekontert – und kassierten fast mit der Schlusssirene sogar noch das 1:3. Die letzte Partie gegen unseren Staffel-Rivalen Füchse gewannen wir mit 2:0, durchaus schmeichelhaft für unsere Nachbarn… Leider lief ansonsten alles gegen uns, so dass am Ende Altglienicke und BSC mit jeweils zwölf Punkten weiter kamen, unsere zehn Zähler nicht reichten. Schade, wenn man noch bedenkt, dass wir (hinsichtlich des Alters) mit lediglich zwei A-Junioren angetreten sind, also wieder klar die jüngste Truppe stellten, sollte man unsere spielerische Leistung noch einmal höher hängen. Wir haben uns richtig gut verkauft, auch der Plan, mit einem Feldspieler im Tor zu agieren (von den 48 Spielminuten insgesamt 46…), ging sehr gut auf. Die Sportfreunde Kladow traten nicht an – alle Partien wurden 2:0 gegen sie gewertet. Erwähnen möchte ich noch, dass in diesem Jhr die SchiedsrichterLeistung in Sachen Futsal viel besser als im letzten Jahr war. Kompliment für die Jungs und das Mädel an der Pfeife.Über die gute Leistung sollte auch nicht hinweg täuschen, dass wir in einer Partie mit einer folgenschweren Fehlenscheidung zu leben hatten. Borsigwalde heute mit: Christian, Martin – Pascal, Gianluca, Lucas, Eren, Ablaye, Nico, Simon, Adnan. (mw)

Platz eins und zwei beim eigenen Kiezhelden-Cup

6. Januar. Mit Hallenturnieren im Großfeldbereich ist das ja so eine Sache. Ob das noch Sinn macht? Das heutige Turnier der Borsigboys war ein Argument dafür. 21 teilweise hart umkämpfte, aber durchweg faire Spiele standen am Ende zu Buche. Mit einem Doppelsieg der Gastgeber. Nur Siege heimsten unsere Mannschaften ein – im direkten Vergleich schlug dann Borsigwalde I das Team von Borsigwalde II mit 3:1. Beide Teams erzielten zusammen 42 Tore in zwölf Spielen und kassierten nur 13 – ein starker Auftritt. Die Teams hatten die Jungs selbst gewählt – auch so gab es keine Diskussionen. Die Trainer guckten heute auch, wer für die Berliner Hallenmeisterschaft am kommenden Wochenende in Frage kommt. Der ein oder andere ist wirklich ein exzellenter Hallenspieler und drängte sich regelrecht auf für den Kader, der maximal zehn Mann groß wird. Zum Üben spielten wir (wie bei unserem letzten Training vor er Winterpause in der Halle) auch heute bereits mit Futsal-Bällen. Mit dabei waren neben der B1 des SC Borsigwalde auch die B2, die letztlich zwar die hinteren Ränge belegten – aber sich trotzdem prima schlugen. Dritter wurde der 1.FC Schönberg vor dem SC Siemensstadt und dem SV Fürstenberg auf Rang fünf. Jedes Team erhielt einen wunderschönen Glas-Pokal mit Borsigwalde-Wappen. Zum besten Torhüter wurde Ebrima vom FC Schöneberg gewählt. Er erhielt einen Pokal, Torschützenkönig (und mit einem Derbystar-Spielball ausgezeichnet) wurde Simon mit acht Treffern. Mit sieben Toren lagen Gianluca und Pascal nur knapp dahinter – dieser interne Dreikampf und der damit verbundene Ehrgeiz war schon alleine ein großer Unterhaltungsfaktor… Danke an Klaus, unseren Freund aus NNW-Tagen, der mit Deniz und Julian (Musikmeister und Torschützenliste) die Turnierleitung innehatte. Ein großer Dank geht im Namen der Mannschaft auch an Kerstin und Yvonne, die den Essensstand verantworteten. Viel Arbeit, gutes Essen – und das alles für die Teamkasse. In die zwar bei der A-Jugend angesichts des geringeren Zuschauer-Interesses nicht mehr ein Riesenbatzen fließt – aber immerhin… Zwischendurch war die Tribüne in der Hatzfeldtallee ganz ordentlich gefüllt.  Borsigboys I heute mit: Christian – Pascal, Guanluca, Lucas, Mamadou, Eren, Eiven und Mert. Borsigboys II mit: Justin – Ablaye, Tobias, Adnan, Nico, Alex und Simon. (mw/Fotos: Wolf, Pahl)

 

Platz zwei und drei beim Refugees-Welcome-Cup

23. Dezember. Fußballerischer Jahresabschluss am Tag vor Heiligabend in der Soccerhalle. Das Netzwerk „Willkommen in Reinickendorf“ mit der Initiative „DIS“ (Our Dream is Soccer) hatte uns als 1.A-Jugend zum 2. Refugees-Welcome-Turnier eingeladen. Zwölf Teams gingen an den Start, wir stellten zwei Mannschaften. Vornweg: Vielen Dank an die ehrenamtlichen Helfer von DIS für das tolle Turnier. Es gab nicht nur wertvolle Preise, sondern auch leckeres Essen und eine sehr freundliche Atmosphäre von Seiten der Veranstalter. In der Soccerhalle Treuenbrietzener Straße verliefen vor allem die Vorrunden-Begegnungen allseits fair – nur hin und wieder flackerte auf, dass mancher Teilnehmer dieser oftmals bunt gemischten Teams (Vereinsspieler fanden sich mit meist jungen, erwachsenen Geflüchteten zusammen) es bisweilen etwas zu ernst nahmen. Unsere erste Mannschaft setzte sich in der Vorrunde (mit Hin- und Rückspiel) gegen Mohajer Sport, den Titelverteidiger „Die Unbefristeten“ und Yaran Berlin I durch – als Sieger in einer wirklich fußballerisch sehr starken Gruppe. Unsere zweite Mannschaft qualifizierte sich als bester Gruppen-Zweiter in der Staffel mit dem Syrischen SV, Team Babo und Arminia Tegel für das Halbfinale. Dort blieb uns ein direktes Aufeinandertreffen erspart. Borsigwalde I unterlag dem Team Babo, Borsigwalde II besiegte Pentakick. Gegen die Jungs (darunter Vereinsspieler der Füchse) gab es auch einen klaren Sieg im Spiel um Platz drei. So kam es zum Endspiel Team Babo gegen Borsigwalde II, das etwas merkwürdig verlief. Nach dem 2:0 für Team Babo gab es mehrere Schauspieleinlagen, Zeitschindereien ohne Ende – wirklich merkwürdig. Aber gut, wir nahmen das auch mit Fassung – und heimsten Platz zwei und drei bei diesem Turnier ein. Die Jungs haben sich als faire Teilnehmer erwiesen und gut gegen teilweise körperlich deutlich überlegen Gegner gegengehalten. Mit Marc und Aileen (die zur besten Spielerin des Turniers gewählt wurde) hatten wir zwei Gastspieler dabei. Die Ausbeute am Ende, neben sehr viel Spaß: Drei Pokale, fünf Bälle – und ein Gutschein für eine Shisha-Bar, den wir zugunsten der Mannschaftskasse dem Sieger verkauften… Borsigwalde I spielte mit: Martin – Alex, Malek, Daniel, Gianluca, Pascal, Aileen. Borsigwalde II: Christian – Marc, Adnan, Simon, Lucas, Tobias.  (mw)

Einen Bericht zu unserer Weihnachtsfeier findet Ihr unter “News/Abseits”

 

Fast wie an der Playstation – verdienter Sieg beim SV Empor

18. Dezember. Heute möchte ich mal etwas über meinen (emotionalen) Schatten springen und sagen: Ja, ich bin richtig stolz auf die Mannschaft. Zumindest, und jetzt kommt schon die Einschränkung, die man von mir kennt: was das Sportliche angeht… zum anderen später mehr. Wir gewannen heute völlig verdient mit 5:1 beim SV Empor, der Regionalliga-Reserve. Vielleicht um ein, zwei Treffer zu hoch – aber in jedem Fall hat heute die bessere Mannschaft als Sieger den Platz in der Nordend-Arena zu Wilhelmsruh verlassen. In solchen Momenten weiß man auch als Trainer, warum man sich bei Arschkälte das jüngste Heimspiel von Empor anguckt, um eine Art Matchplan zu erarbeiten. Der heute richtig gut aufgegangen ist. Empor spielte genau so, wie wir sie erwartet haben – und reagierte auf unsere Taktik ebenso, wie wir es uns erhofft haben. Die Jungs haben alle Ansagen prima umgesetzt – auch wenn das bedeutete, vor allem läuferisch bis an die Schmerzgrenze zu gehen. Das haben heute alle  getan. Und so krönten wir mit einem Auswärtssieg eine sensationelle Hinrunde! Jungs, das habt Ihr Euch verdient! Tolle Trainingsbeteiligung, meist hohe Konzentration, ein befruchtender Konkurrenzkampf. Zum Spielfilm: Empor spielerisch stärker in den ersten 20 Minuten – aber dann in der Folge nur noch in Intervallen wirklich überzeugend. Was das Verdienst unserer Truppe war. In der ersten Hälfte von Halbzeit eins waren die Gastgeber eine Klasse ballsicherer als wir. Aber wir waren stets giftig und gallig, klauten in der Folge immer mehr Bälle – und störten den Spielaufbau. Mit unserem schnellen Umschaltspiel kamen die favorisierten Gegner nicht so gut zurecht. Unser Glück, das wir uns erarbeitet haben: Nach einem Standard gingen wir, im Grunde mit unserem ersten ernsthaften Torschuss, in Führung. Für Empor ein echter Stimmungskiller. Mit noch mehr Fortune hätten wir bis zur Pause noch erhöhen können. Ein Aufreger war dann das 2:0. Die Kollegen von Empor haben ein Abseits gesehen, unsere Eltern, die auch auf Ball-Höhe standen, sagen: kein Abseits. Das brachte Diskussionen und Hektik in die Partie. Testosteron-Ausstöße, auch von unserem Team, die ich hasse. Zeitstrafen (gegen beide Mannschaften), Verbal-Scharmützel – und Kritik am Referee (ein Borsigwalder Trainer), die aus meiner Sicht, und aus der Sicht anderer Beobachter, völlig unbegründet war. Um ehrlich zu sein: Außer dem 2:0 gab es keine strittige, entscheidende Szene. Hier muss ich auch nochmal erwähnen, dass wir Borsigwalder dem angesetzten Referee noch hinterher telefoniert haben. Für 13 Uhr war die Partie angesetzt, wir erreichten ihn um 12.35 Uhr – und er sagte, er würde es erst zu 14 Uhr schaffen… Ich lasse das jetzt mal so stehen. Landesliga A-Jugend ohne Schiedsrichter – das ist immer Mist, ich habe es  kürzlich bei der Spielbeobachtung BSC gegen Rudow gesehen, wie übel sowas ausgehen kann… Fazit nach einem impulsiven Duell: Schade, dass unsere Mannschaft im Bereich der Emotionen immer noch Lern-Bedarf hat – und sich selbst damit aus dem Konzept bringt. Gut war, dass wir gerade noch rechtzeitig den Faden wieder aufnehmen konnten. Das Spiel entschieden wir dann mit regelrechten Sonntags-Toren. Wie unsere Nummer sieben die Treffer drei und vier reingemacht hat – also sowas geht sonst nur auf der Playstation. Den einen Ball irgendwie mit der Hacke (aber aus gefühlten zehn Metern Entfernung) – und den anderen gegen den ansonsten starken Empor-Keeper, der aber immer mitspielen will und deshalb zu weit vor dem Gehäuse stand – von der Mittellinie. Wahnsinn. Den Schlusspunkt setzte ein klarer Strafstoß gegen Gastgeber, die sich dann irgendwann aufgegeben hatten. Um eines nochmal festzuhalten: Am Ende kamen zwei der drei Empor-Trainer und gratulierten fair dem verdienten Sieger. So war es auch unter diesem Aspekt noch ein versöhnlicher Tag. An unseren Verhalten bei hitzigen Situationen müssen wir noch arbeiten – aber spielerisch war das heute wirklich top. Wir haben auch wenig zugelassen gegen einen spielkstarken Gegner. Dieses Spiel – auch die Krönung einer schönen Hinserie. Die Ansage war, dass alle nochmal alles raushauen sollten im letzten Spiel – und genau das passierte. Wir überwintern mit einer sensationellen Platzierung oben, die keiner erwartet hat von der jüngsten Mannschaft der Staffel. Nur einen Zähler aktuell von einem Aufstiegsrang entfernt – und mit jeder Menge Puffer nach unten. Außerdem qualifiziert für die Berliner Hallenmeisterschaft, die wir dann halt mal so mitspielen… Am Dienstag nun noch ein Spaßtraining in der Halle Hatzfeldtallee, Donnerstag Weihnachtsfeier und noch ein Spaß-Turnier in der Soccerhalle am Samstag. Lassen wir ein gutes Jahr würdig ausklingen… Borsigwalde heute mit: Justin, (Martin) – Alexander, Simon, Tobias, Pascal, Nico, Mamadou, Gianluca, Malek, Ablaye, Lucas, Daniel, Eren, Adnan, Christian. (mw/Fotos: Pahl)

Nicht belohnt – unnötige Niederlage im Fuchsbau

10. Dezember. Vor dem Nord-Derby in der Landesliga waren die Rollen klar verteilt. Der Staffel-Favorit und der Underdog, der überraschend mit oben steht. Klare Sache, eigentlich – bei Niederlage kein Grund zum Ärgern. Im Nachhinein muss ich aber sagen: Selten habe ich mich über eine Niederlage mehr geärgert, sie als unnötiger empfunden. Dieses  1:2 bei den Füchsen Berlin  Reinickendorf hätte nicht passieren müssen. Zur Pause schon hätten wir führen müssen. Fünf dickste Gelegenheiten vor dem Pausenpfiff – aber kein Treffer. Die Füchse waren allenfalls die ersten 20 Minuten besser, danach war es – wie Spielbeobachter Andreas Kerwin (TeBe) konstatierte, eigentlich eine typischen Unentschieden-Spiel. Wobei uns klar die letzten 20 Minuten vor der Pause gehörten, bevor die Partie in einem Duell mündete, das in Halbzeit zwei nicht mehr zu gefallen wusste. Viele lange Bälle, keine Stafetten, kaum noch herausgespielte Torchancen – auf allerdings auch schwer zu bespielendem Rasenplatz am Freiheitsweg. Wir gingen 1:0 in Führung – und kassieren fast im Gegenzug den Ausgleich. Viel zu schnell, viel zu billig – nach einer Fehlerkette, die nur eines vermuten lassen kann: Da fühlten sich einige wohl schon zu sicher und waren nicht mehr konzentriert. Dass die letzte Aktion der Füchse vor dem Tor ein klares Foul war, das der Schiedsrichter nicht gesehen hat – nun ja, kommt dann noch hinzu. Leider verloren wir danach völlig den Faden – und am Ende nach einem weiteren Blackout in der Defensive, als der Ball nach einem Freistoß ewig unterwegs war, auch die Partie. Wie gesagt: einfach nur unnötig. Die Jungs haben sich nicht belohnt für eine gute Vorstellung in Halbzeit eins, konnten aber auch  in Halbzeit zwei auch leider nichts mehr zulegen. Ich denke, man muss klar festhalten, dass wir heute nicht schlechter waren als der Tabellenführer (der womöglich auch nicht seinen besten Tag hatte) – aber uns fehlt halt doch die Cleverness und der letzte Tick faire Brutalität (um mal Anleihe beim ehemaligen Bundesligaspieler Christian Beeck zu nehmen). So sollten wir uns wieder auf das besinnen, um was es im Grunde geht: den Abstand zu den Abstiegsrängen so groß wie möglich zu halten. Borsigwalde heute mit: Justin, Martin – Alexander, Simon, Tobias, Pascal, Nico, Mamadou, Gianluca, Malek, Ablaye, Lucas, Daniel, Eren, Adnan, Christian. (mw)

Stark kombiniert – 4:1 gegen Hertha 06

2. Dezember. Das ist schon eine bemerkenswerte kleine Serie: Seit dem Wiederbeginn nach den Herbstferien holte die Mannschaft aus vier Partien zehn Punkte. Die drei von heute zählen im Grunde doppelt, weil wir mit dem ambitionierten Charlottenburger FC Hertha 06 jene Mannschaft besiegten, die in unserer Staffel den Relegationsrang belegt. Den Vorsprung darauf vergrößerten wir somit auf aktuell neun Zähler. Und das mit einem Spiel, nachdem ich der Mannschaft ein riesiges Kompliment machen durfte. Dieser 4:1-Sieg wurde erspielt. Mit Verwöhnaroma. Die Jungs     kombinierten erfrischend, hielten sich  von der ersten Minute an voll an die taktischen Vorgaben. Es war auch für die Zuschauer ein richtig schönes Spiel, bei dem wir bis auf die zehn Minuten vor der Halbzeitpause stets das Heft des Handelns behielten. Die Treffer waren toll herausgespielt, jeder lief wieder für den anderen. Es wurde super verschoben, ganz früh gepresst – ganz, ganz stark. Mehr gibt es im Grunde nicht zu sagen. Es war vielleicht unser bester Saisonauftritt heute. Dass der Gegner nach dem Spiel ankündigte, im Winter einen Trainerwechsel vorzunehmen und mehrere neue starke Spieler zu holen, zeigt allerdings eines auch ganz klar: Die Konkurrenz wundert sich vielleicht, dass Borsigwalde mit seiner jungen Truppe da oben steht- aber sie schläft nicht. Uns hingegen ereilte heute die Hiobsbotschaft, dass ein Leistungsträger für die Rückrunde wegen eines schulischen Auslandsaufenthaltes nicht zur Verfügung stehen wird. Ihr sehr also: Wir brauchen weiterhin jeden! Erst recht vor den beiden nun folgenden Auswärtspartien, mit der wir die Hinrunde beschließen werden: Es geht gegen die Staffel-Favoriten Füchse und Empor. Wäre schön, wenn wir da auch jeweils was mitnehmen würden. Das wäre dann quasi wie eine Zugabe. Borsigwalde heute mit: Justin, Martin – Alexander, Simon, Tobias, Pascal, Nico, Mamadou, Gianluca, Malek, Ablaye, Lucas, Daniel, Eren, Adnan, (Nikola), (Eiven). (mw/Foto: Pahl)

1:1 in Lichtenberg.  Vier mal Pfosten, Latte – und ein Wunsch: Gute Besserung für Bärchen!

26. November. Bevor ich hier überhaupt was zum Spiel und Drumherum an der Bornitzstraße schreibe, möchte ich auf diesem Wege unserem Julian gute Besserung wünschen. Es gibt Wichtigeres als Ergebnisse – und das ist die Gesundheit. Julian verletzte sich bei einem Zweikampf so schwer, dass er nach etwa einer halben Stunde lange mit großen Schmerzen auf dem Platz liegen blieb – und dann ins Krankenhaus gefahren wurde. Bange Minuten für ihn und uns. Danke hier an Norbert, Kerstin und Yvonne für die tolle Erste Hilfe. Eure Unterstützung in solchen Momenten ist Gold wert! Mittlerweile gibt es zumindest Andeutungen zur Diagnose: Mehrfacher Bänderriss im Sprung-Gelenk. Kopf hoch, Bärchen, das wird wieder! In unserem bis dahin wirklich sehr guten, druckvollen Spiel gab es nach dieser Aktion und der langen Unterbrechung einen Knick. Nicht nur, dass Julian bärchenstark war, ich hatte den Eindruck, dass mancher Mitspieler nicht mehr so mutig wie zuvor agierte. Aber das soll beileibe kein Vorwurf sein.

Nun zur Partie: Wir hatten, wie gesagt, bis dahin alles im Griff. Der SV Lichtenberg 47 fand im Grunde offensiv nicht statt – das lässt sich übrigens fast auf die gesamte Begegnung festmachen, ausgenommen die Schlussphase. Unsere Chancenverwertung war allerdings einmal mehr nicht gut – und L47 verteidigte mit sehr viel Geschick und Leidenschaft. Deutlich kompakter, als ich es in anderen Partien der Ost-Berliner wahrgenommen habe. Trotzdem kamen wir zu guten Gelegenheiten. In diesem Spiel trafen wir insgesamt vier Mal Latte und Pfosten, außerdem war der  Ball wohl (nicht zu erkennen für den Referee) einmal bereits hinter der Linie. Unseren ersten gegebenen Treffer erzielten wir erst, als das Duell schon recht zerfahren und unansehnlich wirkte. Den Ausgleich kassierten wir nach einer Kette von nicht geklärten Bällen. Was folgte, war ein plötzlicher Sturmlauf der Gastgeber, der uns durchaus auch noch diesen einen Zähler hätte kosten können. So ist das halt oft im Fußball … Am Ende also ein 1:1, das ich jedoch durchaus positiv sehe. Leute, denkt immer an die Struktur unserer Truppe. Wir sind und bleiben eine halbe B-Jugend! Wir haben das heimstarke Team der Lichtenberger, das auch schon den Topteams Empor und Füchse auf eigenem Platz jeweils ein Remis abgetrotzt hat, auf Distanz gehalten. Überhaupt ist an diesem Spieltag in unserer Staffel nicht viel passiert.

Leider kassierten wir kurz vor dem Ende noch eine völlig unnötige Rote Karte – und mussten auch wegen dieser Unterzahl noch gute fünf Minuten zittern. Dazu möchte ich was sagen: Von Beginn an wurden unsere Spieler von ehemaligen Borsigwalder Akteuren, die mittlerweile bei L47 in der B-Jugend ihr Dasein fristen (nur einer hat sich bisher wirklich durchsetzen können, einer kommt sogar über den Status eines Maskottchens nicht hinaus) bepöbelt. In übelster Form. Ich habe in der Halbzeitpause noch einmal darauf hingewiesen, dass doch bei uns alle wissen, welch Geistes Kind mindestens zwei dieser Spieler sind, die wir aufgrund ihrer schlechten Kinderstube gar nicht mehr bei uns haben wollten – und dass man da einfach weghören muss bei so viel verbalem Dünnpfiff. Einem unserer Spieler ist das leider nicht gelungen, er ließe sich zu einer verbalen Retourkutsche hinreißen, die der Referee mit Rot bestrafte. Den Spruch muss ich ebenso kritisieren wie das Verhalten unserer ehemaligen Mitspieler, von denen jener, der unseren Spieler bis aufs Blut reizte, auch noch als Linienrichter fungierte. Bin gespannt, ob das vor diesem Hintergrund noch ein Fall fürs Sportgericht wird… Ich sehe das letztlich so: Da dürfte sich bei diesen ehemaligen Borsigwaldern, die schon immer bevorzugt auf dem Ego-Trip waren, viel Frust mit Neid paaren, wenn sie sehen, wie toll es die ehemaligen Kameraden jetzt als 2001er bei der A-Jugend machen. Und damit: genug gesagt. Fakt ist: Wir sind so gut dabei, dass das auch heute wieder viele neutrale Zuschauer gelobt haben.

Wichtig ist mir allerdings noch, dass das Team der A-Junioren von L47 positiv erwähne, das uns einen starken Kampf geliefert hat – allseits fair. Und mit sehr viel Mitgefühl bei unserem Julian. Den Gegenspieler trifft da null Schuld, es war ein Kampf um den Ball. Loben möchte ich auch meine Trainerkollegen der A- und B-Jugend bei Lichtenberg 47. Zwei Trainerkollegen, die am Ende klare Ansagen machten bezüglich des Verhaltens einiger Zuschauer. „Ihr solltet Euer Verhalten mal überprüfen, sowas wollen wir bei uns nicht“, sagte der Kollege Hinz (A-Jugend) hinterher zu der Störer-Gruppe. Was der Kollege Lehmann (B-Jugend) und ich besprochen haben, bleibt unter uns. Ich habe aber wieder gespürt, dass wir beide auf einer Wellenlänge liegen. Ich wünsche beiden Landesliga-Teams von L47 aufrichtig alles Gute – auch wenn wir bei der A-Jugend direkte Konkurrenten im Kampf um den Ligaerhalt sind. Wir stehen nächste Woche vor einem schweren Spiel gegen Hertha 06, das derzeit den möglichen Relegationsrang belegt. Bitter, dass wir heute zwei wichtige Spieler für diese Partie verloren haben. Aber was wollen wir uns nach so einem Wochenende beschweren… Denn eines möchte ich noch erwähnen, das sei mir erlaubt: Die Nummer eins im Pott sind wir! Nach diesem Remis, einem gefühlten Derbysieg, konnte mir heute nicht wirklich etwas die gute Laune vermiesen. Also: Glück auf an alle! Borsigwalde heute mit: Justin, (Martin) – Alexander, Simon, Tobias, Pascal, Nico, Julian, Mamadou, Gianluca, Malek, Ablaye, Lucas, Daniel, Eren, Christian, (Adnan). (mw)

Offensiv-Spektakel: 4:3 gegen Berliner SC

18. November. Das war ein richtig gutes Landesliga-Spiel. Es hatte Rasse, Klasse, Tempo. Zwei Teams mit offenem Visier, Offensivfußball im Blut. Am Ende gewannen wir, wie heißt es so schön: glücklich, aber nicht unverdient. 4:3 gegen den Berliner SC. Und bevor ich ins Detail gehe, möchte ich ehrlich sein: Der Blick auf die Tabelle überrascht auch mich. Nie im Leben hätte ich erwartet, dass wir nach neun Spielen 19 Zähler haben. Umso schöner. Denn es warten weitere schwere Aufgaben auf uns. Nun zum Spielfilm, 90 packende Minuten, die bei kalten Temperaturen keinen Zuschauer kalt ließen. Wir kamen ganz schlecht ins Spiel, ein richtig doofes Gegentor beim ersten Angriff des BSC. Unser System hat eben auch seine Tücken, wenn nicht alle gleich hellwach sind. Aber die Mannschaft zeigte sofort eine Reaktion: Wir pressten die Gäste nun regelrecht in ihre Hälfte – und belohnten uns nach einer Viertelstunde. Es war nun unser Spiel, ganz klar. Das 2:1, ebenfalls völlig verdient. Der Ausgleich kurz vor der Pause eher überraschend – aber im Grunde auch nicht zu verteidigen. Da fliegt eine Flanke Millimetergenau auf den Schädel eines heran stürzenden Spielers – allererste Sahne, dieses Tor. Überhaupt war es heute der Tag der schönen Treffer. Das 2:2 zur Pause, ich kann mich da nur wiederholen: irgendwie gefühlt zu wenig für unseren Aufwand. Aber diesmal hatten wir den Vorteil, dass der Gast nur zwei Mann auf der Ersatzbank sitzen hatte. Wir wollten es auch über die Laufbereitschaft lösen. Was zuerst gut klappte (das 3:2 gleich nach der Pause), bevor wir dann das Spiel über weite Phasen an die Gegner verloren. Nun fiel unser Treffer zum 4:2 nach einem Konter quasi aus dem Nichts, in einer starken Drangphase der Gäste, die drauf und dran waren den Ausgleich zu erzielen. Er wäre verdient gewesen, ohne Frage. Nun also, in der 86. Minute (plus bereits angezeigten fünf Minuten Nachspielzeit aufgrund einer Verletzungsunterbrechung) die Entscheidung! Von wegen. Wir erhielten eine Zeitstrafe und kassierten per Strafstoß das 3:4. Dann zitterten wir auch diesen Sieg über die Zeit. Für wen das jetzt negativ klingt, dem halte ich entgegen: Nein, die Truppe hat hart gearbeitete für diese drei Punkte. Wieder einer für den anderen. Kompliment für diese Charakterstärke. Die Spiele waren zuletzt sehr eng, genauso wie diese Liga ist. Wir sind gut dabei. Deutlich besser als erwartet. Borsigwalde heute mit: Justin, (Martin) – Alexander, Simon, Tobias, Pascal, Nico, Julian, Mamadou, Gianluca, Malek, Ablaye, Lucas, Daniel, Eren, Christian, Adnan. (mw)

 

Hart erarbeitet – 2:0 gegen Spandauer SC Teutonia

11. November. Wie sagte es unser Rückkehrer nach seinem ersten Pflichtspiel in dieser Saison? „Der Unterschied“, so also Malek, „zwischen der A-Jugend im letzten Jahr und in diesem Jahr – hier kämpft einer für den anderen.“ Gut gesagt. So haben wir uns jedenfalls heute drei Punkte gegen den Spandauer SC Teutonia erkämpft, erarbeitet – und weniger erspielt. Zumindest, wenn   man die zweite Halbzeit nimmt. In Hälfte eins waren wir tonangebend und wussten durchaus spielerisch zu gefallen in einem Abnutzungskampf zweier Mannschaften, der fast nur im Mittelfeld stattfand. Torchancen waren im Grunde fast nur bei uns – aber der Ertrag einmal mehr zu dürftig für den großen Aufwand. Da ist es irgendwie logisch, dass in Halbzeit zwei bisweilen die Körner fehlen. 1:0 – alle ahnten, was kommen würde: zittern. Teutonia kam wütend aus der Kabine und nun zu mehreren Gelegenheiten. Wir hatten das Glück des Tüchtigen – und eines überragenden Torhüters. Jeder fightete für den anderen, mancher biss auf die Zähne. So wurde manche Chancen    noch im letzten Moment zerstört – und wir konnten auch froh sein, dass die Gäste aus Hakenfelde ihre Angriffe oftmals nicht zu Ende kombinierten. In der Nachspielzeit setzten wir dann per Kopfball das 2:0 – und holten so verdient drei Punkte. Klar, aufgrund der zweiten Halbzeit hätte Teutonia auch einen Zähler mitnehmen können, aber insgesamt waren wir heute in einem Spiel mit wenig packenden Strafraumszenen einen Tick besser. Den Sieg ordne ich ganz oben im Regal ein, unter der Rubrik: besonders wertvoll. Das sind Big Points im Kampf um den Ligaerhalt. Ich habe Teutonia vor der Herbstpause bei Hertha 06 gesehen, als sie den Gegner regelrecht auseinander genommen haben. Nun, sagten einige Begleiter des Teams, war Borsigwalde schlichtweg körperlich fitter. Teutonia hat nicht einmal getestet in den Ferien – wir haben drei Mal gespielt und die Zahl der Trainingseinheiten noch einmal hoch gefahren. Fast alle haben prima mit gezogen – wenn auch nicht ohne Murren. Vielleicht verstehen aber nach so einem Spiel alle, warum a) Fitness ganz wichtig ist und b) wir jeden Spieler brauchen. Diese Liga kostete so viel Kraft und ist so kompliziert, dass wir zum Beispiel heute einen Verteidiger nach der Pause gar nicht mehr bringen konnten, obwohl er stark gespielt hatte. Aber nach Gelb und Zeitstrafe wäre das nächste Foul Rot gewesen. Es ist der schmale Grat, auf dem wir auch heute wieder gewandelt sind. Schön aber, dass die Truppe das üble Erlebnis Hilalspor verarbeitet hat. Besser möglicherweise als wir Verantwortlichen, die immer noch schlucken. Mit der Wertung gegen beide Teams hatten wir aufgrund des Spielstandes bei Abbruch gerechnet – aber wie sich das Sportgericht letztlich alles hinbiegt, um auch Borsigwalde eine Schuld am Abbruch zu geben, das ist schon skandalös angesichts der Tatsache, dass hier Hilalspor drei Rote Karten erhalten hat und selbst eingeräumt hat, man werde künftig keine Zuschauer mehr in ihren Käfig am Waldeckpark lassen… Wir könnten nun einfach abwarten, ob noch was auf unsere von den Hilalspor-Sündern beschuldigten Spieler zukommt – aber wir haben trotzdem schon vorab eine Protestnote verfasst. Unsere Mannschaft ist gefordert, auch durch ihr Verhalten in den nächsten Wochen zu zeigen, dass wir faire Sportsleute sind. Und so billige Laien-Schauspielveranstaltungen wie diese Sportgerichtsverhandlungen wollen wir uns künftig ersparen… Danke an Carsten für die Spiel-Fotos von heute. Borsigwalde spielte mit: Justin, (Martin) – Alexander, Simon, Tobias, Pascal, Nico, Julian, Mamadou, Gianluca, Malek, Ablaye, Lucas, Daniel, Nikola, Christian, (Adnan). (mw/Fotos: Pahl)

Hier der sehr gute Bericht von Teutonia, unter dem Motto: Kiezhelden besser im Saft

5:1 gegen 1.FC Schöneberg

4. November. Ein Beobachter brachte es prima auf den Punkt: Wir hätten uns sehr gut dem Gegner angepasst. Genau so war es. Die ersten 20 Minuten kombinierten wir ganz gut – und führten verdient mit 2:0. Gegen eine etwas unkonventionell auftretende Mannschaft des 1.FC Schöneberg aus der Bezirksliga. Der Gast: eine ungeheuer kampfstarke Mannschaft, mit sieben oder acht Afrikanern – jeder fightete um jeden Meter Boden, teilweise mit etwas übertriebener Härte. Unsere prall gefüllte Ersatzbank sah irgendwann recht leer aus, weil so mancher seine Wunden leckte. Schöneberg hat wirklich einige exzellente Kicker in seinen Reihen – so richtig miteinander aber spielen die nicht. Und genau das machten wir irgendwann leider auch nicht mehr. Jeder wollte glänzen, jeder war torgeil – und so waren wir bisweilen hinten recht offen, standen uns vorne gegenseitig auf den Füßen rum. Immer dann, wenn wir schnell und direkt spielten, hatte der Gegner Probleme, aber wir wendeten das Mittel zu selten an, hielten zu lange de Ball – und zogen so auch Fouls, die vermeidbar gewesen wäre. Kein schönes Spiel, mit vielen Unterbrechungen. Das 5:1 am Ende klar in Ordnung, aber wir hätten uns doch mehr Spielkultur gewünscht. Nur konsequent, dass für einen Probespieler der Weg heute bei uns auch zu Ende war – ein prima Fußballer, allerdings mit dem Hang zu extrem viel Egoismus und der Erwartung, dass alles auf ihn ausgerichtet wird… Funktioniert bei uns nicht, wir können unser Ziel nur gemeinsam erreichen. Umso schöner, dass mit Malek heute einer sein Comeback bei uns feierte, der weiß, wie Teamgeist geschrieben wird.Der Test morgen gegen Südring entfällt – der Gegner hat heute um 18 Uhr abgesagt… ohne Worte. Borsigwalde heute mit: Justin – Alexander, Simon, Tobias, Pascal, Nico, Julian, Eren, Christian, Adnan, Eiven, Mamadou, Gianluca, Malek, Ablaye, Lucas. (mw)

3:2 beim SC Staaken

28. Oktober. Testspiele gegen die U18 des SC Staaken sind immer enge Spiele. So auch heute. Wie im Sommer erzielten wir drei Tore – kassierten diesmal aber nur zwei. Statt wie damals ein 3:3, also am Samstag ein 3:2 für uns. Aber gefühlt hätte es auch mit Remis oder einem Sieg der Gastgeber im Sportpark Staaken ausgehen können. Bei uns funktionierten heute einige Abläufe ab dem Moment nicht mehr so gut, wenn gewechselt wurde. So zeigten wir ungewohnte Defensivprobleme und spielten über einige Phasen viel zu umständlich nach vorne.  Ich würde es mal so auf den Punkt bringen: Ein solides Spiel von uns, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Immerhin haben wir zweimal einen Rückstand wett gemacht – der Ehrgeiz hat gestimmt. Beide Teams hatten Möglichkeiten, um mehr Treffer zu erzielen. Danke an Staaken für eine faire Partie. Martin – Alexander, Simon, Tobias, Pascal, Nico, Julian, Eren, Christian, Adnan, Eiven, Shawn, Nikola, Stefan, Mamadou., Gianluca. (mw)

4:2 bei den Füchsen – aber zu lange im Kampf-Modus

23. Oktober. Heute testeten wir bei einer Verbandsliga-B-Jugend: Füchse Berlin Reinickendorf. Für unseren jungen Kader mal eine Portion mehr Spiel und weniger Kampf – das war das Ziel. Gelang in Halbzeit eins kaum. Wir waren noch zu sehr im Landesliga-A-Jugend-Modus. Zu viele hohe Bälle, zu  schnelle, überhastete Abspiele, insgesamt zu wenig Ballbesitz-Fußball für uns auf Naturrasen am alt-ehrwürdigen Wackerweg. Die Füchse machten das sehr gut, ebenso wie der souveräne Referee. Ein eher nüchternes 1:1 zur Pause. In Halbzeit zwei dann ein ganz anderes Spiel von uns. Wir drängten den Gegner über weite Phasen in seine Hälfte um kamen so zu zahlreichen Gelegenheiten und drei weiteren Treffern. Endstand 4:2. Das ging letztlich in Ordnung. Heute haben wir einiges ausprobiert, hatten vier Spieler dabei, die noch nie unser Trikot getragen haben.  Ein fünfter bisher nur in Testspielen. Von den Fünfen sind nun vier nach den Herbstferien spielberechtigt – so dass wir auf Unwägbarkeiten besser reagieren können. So mussten seit Saisonbeginn zwei Spieler aus beruflichen Gründen den Fußball ganz an den Nagel hängen, drei, vier andere sind nicht gerade die Zuverlässigkeit in Person, weshalb wir da auch schon konsequent waren und weiter sein werden. Die aktuelle Woche werden wir nochmal nutzen, um auch über Zusatztraining in die Belastung zu gehen. Borsigwalde heute mit: Justin – Alexander, Simon, Tobias, Pascal, Nico, Julian, Eren, Lucas, Christian, Adnan, Eiven, Shawn, Kandia, Zakria, Mamadou., Gianluca. (mw/Fotos: mw)

Unwürdig: Hilalspor sorgt für Spielabbruch

15. Oktober. Am Ende hat einer von Hilalspor einfach nur brutal zugetreten. Und der Schiedsrichter brach ein Spiel ab, über das ich  am liebsten gar nichts schreiben würde. Doch das wäre auch nicht richtig. Bevor ich mich zu sehr auf den Gastgeber fokussiere: Aus unserer Sicht geht dieser Spielabbruch, den letztlich allein Hilalspor zu verantworten hat, leider auch auf das Konto des Unparteiischen. Das 2:1 für die Kreuzberger, irgendwie Sinnbild für eine Spielleitung mit vielen Gesten und wenig Gespür. Vor dem entscheidenden Kopfstoß zum 2:1, ein zweiter Ball, wird unser Spieler vom Torschützen mit Knien und Ellbogen brutal weggerammt (bleibt danach minutenlang liegen, wirkt benommen) – doch der Treffer zählt. Ein lapidares „Er kann sich ja nicht in Luft auflösen“ sagt der Schiedsrichter dazu. Von da an dachten die Spieler von Hilalspor wohl, sie könnten sich alles erlauben. Wir wurden nicht mehr bespielt, wird wurden aufs Übelste bekämpft. Immer wieder Ellbogen. Erst recht, nachdem wir mal darauf hingewiesen haben, wer da alles nicht auf dem Spielberichtsbogen steht, aber in der Coaching-Zone sitzt und steht – und nach dem 2:1 Mittelfinger und andere wüste Gesten zu uns entsandte. Bereits in der Pause, beim Stande von 1:1, aber auch mehrfach während des Spiels, haben wir Trainer und meine Spieler sowie der von uns gestellte Linienrichter (der auch körperlich angegriffen wurde) den Schiedsrichter darauf aufmerksam gemacht, dass unsere farbigen Spieler ständig getreten und mit „Nigger“-Schimpfworten bedacht werden. Immer wieder hörten wir: „Ich habe nichts gehört.“ Mit einem Satz: So ein dreckiges, unwürdiges Spiel habe ich selten erlebt. Und das Ende, ebene eine Tätlichkeit gegen einen unserer Afrikaner, könnte man als den Endpnkt einer „Treibjagd“ beschreiben. Sorry, aber mir fällt kein besseres Wort ein. Wie groß muss der Hass sein, wenn er sogar das Gefühl eines Sieges überlagert???? Mehr will ich jetzt auch nicht mehr sagen, denn die Sache geht vors Sportgericht. Und: Wer so blöd ist wie die letztlich drei besonders aggressiven Spieler von Hilalspor und wenige Minuten vor dem Ende offenbar im blinden Hass gegen einen Migranten so zutritt gegen und eine Massenkeilerei auf dem Platz auslöst (unglaublich, wer da auch alles an Zuschauern auf den Platz stürmte) – der muss sich nicht wundern, wenn er am Ende trotz 4:1-Führung mit leeren Händen dasteht. Dass wir Angst hatten, in die Kabine zu gehen – und auch gebeten wurden, das erst einmal nicht zu tun, sei nur am Rande erwähnt. Kurz zum Spiel: Das 1:1 zur Pause ging in Ordnung. Die Partie kippte nach dem irregulären 2:1. Zur Verteidigung des Referees muss ich eines aber noch sagen: Vielleicht kann ein einzelner Mann auch so ein Spiel auf so einem Platz nicht leiten – schon gar nicht, wenn er nicht konsequent ist. Nach dem 2:1 wurden wir aus der Coaching-Zone von Hilalspor beschimpft – wo über 15 Leute saßen und standen. Da haben nur jene was verloren, die auf dem Spielberichtsbogen stehen…. Und: Die „Zuschauer“ stehen auf diesem Gitterplatz nur wenige Zentimeter vom Geschehen entfernt und sind alles andere als nur Zuschauer. Von mir hier noch ein: „Kopf hoch!“ an unsere Afrikaner. Wir hatten gerade intern Diskussionen darüber, wo die Grenze zur Diskriminierung beginnt. Heute wurde sie überschritten. Borsigwalde mit  Justin – Alexander, Simon, Tobias, Ablaye, Pascal, Nico, Julian, Eren, Lucas, Daniel,  Volkan, Christian, Lamin, Fayes, Kandia. (mw)

Ordentlicher Pokal-Auftritt in Frohnau, drei irreguläre Tore

11. Oktober. Das heutige Pokalspiel beim Frohnauer SC möchte ich mal so auf den Punkt bringen: Der Sieg für die Gastgeber geht in Ordnung. Sie waren einen Tick überlegen. Einen Tick? Ja, nur einen Tick. Das Ergebnis von 6:1 wirkt klarer als der Spielverlauf war. Das überrascht angesichts der Konstellation: Verbands- gegen Landesliga. Halbe B-Jugend gegen halbe Männermannschaft… Frohnau war gefühlt vielleicht ein, zwei Tore besser – und meine Spieler, denen ich ausdrücklich für ihren Kampfgeist ein Lob aussprechen möchte, haderten mit dem Schiedsrichter-Gespann. Eines vorweg: Von unserer Coaching-Seite habe ich viele der aus Sicht des Referees entscheidenden Szenen nicht klar sehen können. Das Licht dafür einfach zu schummrig. Recht deutlich war aber wohl für alle, dass dem Treffer zum 2:0, ein Strafstoß, eine Fehleinschätzung voraus ging. Da ist der Spieler maximal ausgerutscht. Es folgte vor der Pause noch ein Tor, bei dem sich viele der Zuschauer, die direkt auf Ball-Höhe waren, echauffierten – den Ball soll der Spieler mit der Hand mitgenommen haben vor dem Torabschluss. Der  Assistent winkte, der Schiedsrichter (hatte schon auf Tor entschieden) ging erst zu ihm, dann zum Spieler und befragte ihn (was ich gut finde) – der sagte aber, es sei kein Handspiel gewesen. Lasse ich wertungsfrei so stehen, weil ich es nicht gesehen habe. Gleiches gilt für eine Szene, als die komplette Frohnauer Bank vehement Rot für einen unserer Spieler forderte – für einen bestimmten. Rot gab es dann auch in der Folge der Diskussionen – aber für einen ganz anderen Spieler… Unsere Videoaufnahmen (Carsten hat mitgefilmt) bringe ich mal so auf den Punkt: Ein Treffer von Frohnau klar abseits, Handspiel vor dem Tor auch klar zu sehen und der Elfmeter ein Witz, weil unsere Spieler weit weg von dem rausrutschenden Frohnauer – also drei Treffer irregulär. Die Rote Karte geht in Ordnung. Die Spreekick-TV-Bilder bestätigen den Eindruck komplett in Bezug auf Tore und Platzverweis. Alles in allem gilt: Ich hatte mir von der Spielleitung durch ein Gespann mehr Klarheit, mehr Kommunikation, mehr Ball-Höhe erhofft. Aber vielleicht ist es halt wie in der Champions League: Wenn die Anzahl der Schiedsrichter (man denke nur an die Torlinienrichter) immer größer wird, bedeutet das eben noch lange nicht die erhoffte Klarheit. Es durfte also – und das ist ja das Schöne am Fußball – fleißig diskutiert werden nach dieser Partie. Allerdings habe ich dieses Duell recht schnell abgehakt. Auch, weil unsere Truppe das richtig gut gemacht hat. Wir ließen kaum Chancen zu, selbst als wir nur noch zu zehnt waren, verteidigten die Jungs mit sehr viel Geschick und Leidenschaft, Frohnau fiel wenig ein. Im Strafraum des Gegners ging bei uns im gesamten Spiel allerdings auch wenig – auch ein Grund, warum der Frohnauer Sieg in einem Spiel mit sehr vielen Mittelfeld-Zweikämpfen in Ordnung geht. Der Pokal, das ist klar, hat für unsere junge Mannschaft (die wieder mit sieben 2001ern antrat) keine Priorität. Vielleicht sollten wir sogar froh sein, dass uns womöglich eine Reise mittwochs ans andere Ende der Stadt erspart bleibt. Ein SC Borsigwalde wird nicht Pokalsieger in einer Altersklasse, in der andere schon viel Geld investieren. Und selbst jene, die in der A-Jugend-Verbandsliga schon üppig Siegprämien zahlen, werden noch ihre Meister in diesem Wettbewerb finden. Ab jetzt: volle Konzentration auf die Punkterunde. Borsigwalde heute mit:Justin, Martin – Alexander, Simon, Tobias, Ablaye, Pascal, Nico, Julian, Eren, Lucas, Daniel,  Stefan, Volkan, Nikola, Christian, Lamin. (mw)

Hier das Video zum Spiel von Spreekick TV

Hier das Trainer-Interview

Tag der Arbeit – 7:1 beim Friedenauer TSC

8.Oktober. Sieben zu eins. Das hört sich deutlich an. Deutlich deutlicher als es war. Um ehrlich zu sein, gingen wir heute nicht mit jenen Gefühlen nach Hause, die so ein 7:1 auslösen kann. Der Friedenauer TSC tat mir, ehrlich gesagt, sogar ein bisschen leid. Ich bin auch sicher, die stetig ackernden Jungs (die bis zu unserem Strafraum teilweise wirklich prima kombinierten) werden noch Punkte machen in dieser ausgeglichenen Staffel, in der wir aktuell als Spitzenmannschaft aufgewiesen werden – allein haben wir heute nicht so gespielt. Wir gerieten mit 0:1 in Rückstand – das war Ausdruck unserer großen Orientierungsprobleme, die wir vor allem im Abwehrbereich heute hatten. Unser Glück, dass wir sofort das 1:1 erzielten, fast im Gegenzug. So gewannen wir erst einmal an Sicherheit. Wobei wir 20 Minuten lange nicht das spielten, was uns stark macht – sondern uns der körperlichen Spielweise des robusten Gegners anglichen. Viel zu oft hoch und weit auf einem schwierig zu bespielenden Terrain. Der uralte Kunstrasen in Teppichform, nass, glitschig – der ein oder andere bei uns hatte schlichtweg das falsche Schuhwerk und musste sich nicht wundern, dass er heute etwas kürzer zum Zuge kam. Irgendwann begriffen wir, dass auf so einem Geläuf schnelles Kurzpassspiel die beste Variante ist – und damit hatte dann selbst die diesen Rasen gewohnte Heim-Elf ihre Probleme. Wir wackelten zwar nach dem 2:1 noch mehrfach, aber wir hatten das Glück des Tüchtigen und wir machten ein wunderschönes Tor zum 3:1. Und kurz vor der Pause das 4:1 – nun machten wir es bis zum Ende nicht souverän, aber durchaus ordentlich. Die Jungs haben prima gearbeitet, auch wenn einige nicht ihren besten Tag hatten. Es war, zugegeben, für die Zuschauer auf dem engen Platz kein schönes Spiel – aber wir nahmen verdient die Punkte mit. Wohl wissend, dass nun noch vor den Herbstferien zwei richtige Brocken (gerne dürfen wir auch von Herausforderungen sprechen) auf uns warten: Hilalspor, die letztjährige Verbandsliga-Truppe von Trabzonspor, die dorthin gewechselt ist – und am Mittwoch bereits im Pokal das Verbandsliga-Topteam Frohnauer SC. Borsigwalde heute: Justin, Martin – Alexander, Simon, Tobias, Ablaye, Pascal, Nico, Fayes, Julian, Eren, Lucas, Daniel,  Stefan, Gianluca. (mw/Fotos: Pahl)

12:1 – und dann gab Lübars auf…

3. Oktober. Was soll man sagen? Pflichtaufgabe erfüllt. So lange uns der Gegner ließ. Zwanzig Minuten vor dem Ende signalisierten die Spieler des 1.FC Lübars dem Schiedsrichter, dass sie aufhören wollen. Der Referee pfiff dann achselzuckend ab. Von vier Verletzten war die Rede, was seltsam war – draußen saßen noch zwei Ersatzspieler und auf dem Feld waren elf Mann. Aber gut, so richtig wehrten die sich ohnehin nicht mehr am Tag der Deutschen Einheit. Es stand bereit 12:1 für uns – und wir hatten schon Mühe, das Ergebnis in Grenzen zu halten. Soll nicht arrogant klingen, aber ich glaube nicht, dass diese A-Jugend der Lübarser in dieser Zusammensetzung landesligatauglich ist. Mal sehen, ob sie die Saison durchstehen. Nur eine Viertelstunde hielten sie gut mit, nach unserer schnellen 2:0-Führung wurden wir zu früh nachlässig, erlaubten das 1:2 – und stellten uns zeitweise recht umständlich an. Spielten so gar nicht das, was angesagt war. In der Folge, nach einem Eigentor der Marke Slapstick,  legten wir das ab – und zogen schon zur Pause auf 6:1 davon. In Halbzeit zwei kam Lübars im Grunde kaum noch über die Mittellinie. In der Truppe sind einige gute Individualisten – aber da passt noch recht wenig zusammen. Ich wünsche den Nachbarn, meinem ersten Verein als Trainer, dass sie sich konsolidieren können. In allen Bereichen – es sieht ja insgesamt nicht so gut um den Verein aus, sportlich drückt speziell im Großfeldbereich der Schuh übel. Auf uns warten nun härtere Brocken. Borsigwalde heute: Justin, Martin – Alexander, Simon, Tobias, Ablaye, Pascal, Lamin, Nico, Julian, Eren, Lucas, Daniel,  Stefan, Gianluca.(mw/Fotos: Pahl)

1:1 gegen Dynamo. Da war sogar mehr drin.

30. September. Ist das Glas halb voll oder halb leer, nach diesem 1:1? Lassen wir den Trainerkollegen Piotr vom BFC Dynamo zu Wort kommen. Er sprach am Ende von einem glücklichen Punktgewinn für seine Mannschaft, und davon, dass er sehr enttäuscht sei von den Seinen, die Borsigwalde wohl unterschätzt hätten. Das liegt durchaus nahe. Beim BFC, einem der Top-Favoriten unserer Staffel, bestand die Hälfte des Kaders aus 99er-Jahrgängen, manch einer würde auch gerne in der Regionalliga-Mannschaft des Vereins mitwirken – beim SC Borsigwalde bestand die Hälfte des Kaders aus 2001er-Jahrgängen. Doch Größe schlägt nicht immer Herz, das wissen wir an der Tietzstraße seit Jahren. Immer wieder      wagen wir den Kampf gegen Größere – und oft genug haben wir ihn gewonnen. Heute leider nicht, obwohl das verdient gewesen wäre. In Halbzeit eins empfand ich die Partie als weitgehend ausgeglichen, das 1:1 ging in Ordnung – auch wenn wir da schon gegen Ende die besseren Gelegenheiten hatten. In Halbzeit zwei war es über weite Phasen ein Spiel auf ein Tor – auf das des Favoriten. Uns fehlt halt einfach schlichtweg im einen oder anderen Moment die nötige Cleverness. Heute kam noch hinzu, dass auch der Unparteiische im Zweifelsfall eher gegen uns entschied, seltsamerweise auch und vor allem bei den Freistoß-Pfiffen. Schade, dass mit dem Mann nicht zu reden war – weder auf dem Feld, durch unsere Spieler, noch danach. Wie er darauf beharrte, dass es nach etwa einer Stunde, als unser Angreifer im Strafraum ab geräumt wurde, nie im Leben Strafstoß gewesen wäre – das passte ins Bild. Nur so viel: Die Videoaufnahmen zeigen eindeutig, dass es Elfmeter für uns hätte geben müssen. Kein Vorwurf, dass der Referee es im Spiel nicht so gesehen hat – aber diese Herangehensweise, wonach alle anderen definitiv alles falsch sehen und er alles richtig – sowas finde ich nicht gut. Aber, um nicht zu viel über den Unparteiischen zu schreiben: Dass wir die anderen fünf, sechs Hundertprozentigen nicht rein gemacht haben – das geht allein auf unsere Kappe. Unschön, aber auch irgendwie sinnbildlich für die Spielleitung, die doch arg von oben herab wirkte, war jene Rote Karte in der Nachspielzeit, als unser Spieler einfach einen Schritt zu spät kommt. Nichts Böses in einer umkämpften, aber weitgehend fairen Partie – und dann, zack, die Rote Karte. Die zweite schon gegen uns, im vierten Spiel. Es wirkt auf Außenstehende, als seien wir eine unfaire Truppe – und das ist einfach nicht korrekt. Wir sind eine Mannschaft mit viel Herz und Leidenschaft. Die Jungs haben das bittere 3:4 unter der Woche prima weggesteckt. Wenn wir so weiter machen, sind wir auf einem ordentlichen Weg. Danke an Carsten für die Spielfotos. Borsigwalde heute: Justin, (Martin) – Alexander, Simon, Tobias, Ablaye, Pascal, Lamin, Nico, Julian, Eren, Lucas, Daniel,  Stefan, Gianluca.(mw)

3:4 gegen Rudow – Lehrgeld bezahlt

27. September. Bitter. Das war das Wort des Abends. Und so manche Phrase wurde bemüht. Der Fußball ist nicht gerecht. Fußball ist ein Ergebnissport. Es gewinnt eben nicht immer die bessere Mannschaft.  Das alles trifft den Nagel auf den Kopf, wenn man dieses 3:4 gegen den TSV Rudow betrachtet. Nichts gegen den Gast, der aus meiner Sicht alles in die Waagschale warf, allseits fair    und leidenschaftlich. Aber der wirklich gute Fußball wurde an diesem Mittwochabend an der Tietzstraße nicht mit Punkten belohnt. Gehen wir in die kurze Analyse: Wir hatten die Partie komplett im Griff, hätten statt 1:0 schon früh höher führen müssen. Dann passieren drei Fehler, die auf diesem Niveau nicht passieren dürfen – und wir verlieren den Faden. Auf das ganze Spiel bezogen kann man sagen: jeder unserer Fehler wurde heute gnadenlos bestraft. Abgesehen von den vier Toren hatte Rudow vor unserem Gehäuse kaum etwas zu bieten. Was für unsere Truppe spricht: Sie riss in Halbzeit zwei die Partie wieder an sich, mit faszinierendem Offensiv-Fußball und Pressing, der Gast kam kaum noch zum Atmen – und nach dem 3:3 muss das vierte Tor für uns fallen. Wir waren so gut… Stattdessen: Eine halbseidene Szene vor unserem Tor – 3:4. Enttäuschung. Niedergeschlagenheit. Viel investiert, kein Ertrag. Es war zu erwarten, dass unserer jungen Mannschaft sowas passieren kann. Daraus müssen wir lernen. Wir dürfen aber nicht weiter so Schindluder treiben mit unseren Chancen. Und auch jene, die das bisher so nicht kannten, müssen verstehen: Dieses Trainergespann will totale Hingabe, von jedem. Und ja, wir halten es wie Otto Rehhagel einst: Das Alter des Spielers ist völlig egal, nebenbei auch die Größe – es spielen die besten. Punktum. Und genau so gehen wir weiter auf Punktejagd in einer Liga, die verrückt wirkt. Ein Blick auf die Ergebnisse zeigt: Scheinbar kann fast jeder jeden schlagen. Da kommen selbst ernannte Aufstiegsanwärter böse unter die Räder – und eben auch ein Außenseiter wie Borsigwalde erlebt im Kampf um den Klassenerhalt mal einen Rückschlag. So gesehen: nichts Schlimmes passiert. Wir müssen nur draus lernen, dass wir heute Lehrgeld bezahlt haben. Danke an Carsten für die Fotos. Borsigwalde heute: Justin, Martin – Alexander, Simon, Tobias, Ablaye, Pascal, Lamin, Nico, Julian, Eren, Lucas, Daniel, Volkan, Stefan, Gianluca, (Fayes). (mw)

4:1 in Wartenberg – Spiel gedreht und dominiert

21. September. Hut ab vor den Jungs! Erneut ein kompliziertes Spiel gegen einen körperlich überlegenen Gegner – erneut spielerisch und läuferisch besser. Und so holen wir die nächsten drei Punkte. Ich will ehrlich sein: Dieser Saisonstart überrascht mich, fühlt sich aber gut an. Zum Duell beim Wartenberger SV, der am ersten Spieltag mit dem 5:0 bei Lichtenberg 47 eine Duftmarke   gesetzt hatte: Wir gerieten an diesem lauschigen Donnerstagabend unglücklich nach ausgeglichener erster Viertelstunde in Rückstand. Unglücklich deshalb, weil die Ecke, die zum Gegentor führte, keine Ecke war. Die Mannschaft wirkte durch den Rückstand durchaus beeindruckt und musste erst von außen ermahnt werden, das eigene Spiel durchzuziehen und sich nicht die Gangart des Gegners aufdrücken zu lassen. In einem hart umkämpften Spiel kamen wir nach einer halben Stunde durch einen sehenswerten Weitschuss zum Ausgleich, per Strafstoß dann sogar gleich darauf zur Führung. Die verdienten wir uns in der Folge immer mehr. Wartenberg hatte aus meiner Sicht früh den Eindruck erweckt, das 1:0 verwalten zu wollen – nun kamen die Jungs nicht mehr so richtig in den Rhythmus. Den wir aber zum Glück die ganze Zeit hatten. Ärgerlich nur, dass wir uns Mitte der zweiten Halbzeit selbst dezimierten. Der Schiedsrichter war in einer für ihn aufgrund der vielen Zweikämpfe schwer zu leitenden Partie nach einem wiederholten unfairen Einsteigen eines WSV-Spielers schon auf dem Weg zu ihm, um ihm Rot zu zeigen – da ließ sich unser Gefoulter zu einer Revanche hinreißen. Nichts Schlimmes, ein typischer Testosteron-Ausstoß – aber nun war Rot für beide durchaus vertretbar. Zehn gegen zehn, wir fürchteten nun, den Faden zu verlieren angesichts der notwendigen Umstellungen. Aber letztlich muss man sagen: Wartenberg schadete der ganze Vorgang mehr, bei den Grün-Weißen war nun kaum noch Struktur im Spiel. Durch einen individuellen Fehler kamen wir zum 3:1 und auch noch per Konter zum 4:1. Der Sieg am Ende vielleicht um ein, zwei Tore zu hoch – aber verdient. Für den WSV war es nach Aussage des Trainerkollegen, für den ich mich für den allseits fairen Umgang an der Seitenlinie (trotz hektischer Momente auf dem Platz) bedanken möchte,  erst die zweite Niederlage im Jahr 2017. Für uns der zweite Sieg als A-Jugend. Ich möchte noch einmal betonen, dass beide Siege nicht vom Himmel gefallen sind, sondern hart erarbeitet wurden. Nicht nur in diesen Partien. In der Vorbereitung haben – und das ist für A-Jugendspieler schon bemerkenswert – die Jungs nahezu geschlossen die von uns Trainer verordneten neun bis zehn Stunden Fußball pro Woche „abgearbeitet“ – nun werden sie mit einem guten Start belohnt. Jetzt sind wir am Wochenende erst einmal spielfrei, weil unsere Partie in Lübars auf den 3. Oktober verschoben wurde. Der ein oder andere Spieler wird bei der B1 aushelfen, für uns geht es bereits nächsten Mittwoch gegen Rudow weiter. Borsigwalde heute: Justin, (Martin) – Alexander, Simon, Tobias, Ablaye, Pascal, Lamin, Nikola, Christian, Julian, Eren, Lucas, Daniel, Volkan, Stefan, Gianluca. (mw/Fotos: mw)

4:2 gegen Spandauer Kickers – starkes erstes Pflichtspiel

16. September. Es war vermutlich die jüngste A-Jugend, die jemals für den SC Borsigwalde 1910 in einem Pflichtspiel angetreten ist – und gleich in der ersten Partie einen Sieg landete. 4:2 gegen die Spandauer Kickers. Hart erkämpft – und hochverdient. Großer Jubel bei den zahlreichen Zuschauern und auch bei uns nach einem Spiel, das nervenaufreibender kaum noch geht. Respekt für die Truppe! Der Spielfilm: Die Kickers traten sehr selbstbewusst auf, die ersten Minuten ließen sie den Ball gut laufen – aber das änderte sich schnell. Unsere Jungs legten alsbald den Respekt ab vor den Gästen, die mit neun 99er-Jahrgängen und zwei 2000ern begannen, entsprechend körperlich überlegen waren. Wir übrigens mit acht 2001ern im Aufgebot heute, wovon sieben zum Einsatz kamen. Der Gegner irgendwann fast nur noch mit hohen Bällen bei der Spieleröffnung, wir mit gepflegtem Pass- und sehr schnellem Umschaltspiel. Verdient damit unsere 2:0-Führung. Nach dem Anschlusstor ließen wir recht bald das 3:1 folgen – wirklich allesamt sehr schöne Treffer. Im Grunde machten wir nur einen Fehler, wenn man das so nennen darf: Wir hätten mit einer höheren Führung in die Kabine gehen müssen. Allein kurz vor der Pause ließen wir zwei hundertprozentige Möglichkeiten liegen. Der Aufwand, den unsere Jungs betrieben hatten, war ihnen schon während der 15 Minuten Erholungsphase anzusehen – einige waren wirkten ganzschön kaputt aufgrund unseres laufintensiven Systems. Und leider kamen die Spandauer auch recht schnell zum Anschlusstreffer. Wir verloren den Faden, und um ein Haar wäre die Partie gekippt – wären da nicht immer wieder unsere Konter gewesen, von denen wir einen nutzten. Damit war der Drops gelutscht, die Gäste dezimierten sich danach auch noch selbst in einer insgesamt sehr fairen Partie, die von einem guten Referee geleitete wurde. Apropos Schiedsrichter: Unfassbar, aber wahr: Als 20 Minuten vor Spielbeginn der angesetzte Schiedsrichter noch nicht da war, riefen wir ihn mal an – und er erzählte uns, dass er längst kein Schiedsrichter mehr sei. Wie kann sowas passieren? Fakt ist: Der Schiedsrichter vom BFC Preussen, der danach die B-Jugendpartie leiten sollte, erklärte sich bereit, auch bereits unser Spiel zu pfeifen. Danke dafür, einfach war dieses schnelle, umkämpfte Spiel nicht zu leiten – und der Schiri hatte danach auch fast drei Fußball in den Beinen. Respekt. Am Ende freuen wir uns über die ersten drei Zähler im Kampf um den Klassenerhalt. Der Anfang ist gemacht, am Donnerstag wartet bereits der nächste schwere Gang – es geht nach Wartenberg. Danke an Carsten für die Fotos. Borsigwalde heute: Martin – Alexander, Simon, Tobias, Ablaye, Pascal, Lamin, Nikola, Nico, Christian, Julian, Eren, Lucas, Daniel, Fayes, Stefan, (Gianluca). (mw)

11:0 im Pokal: SFC Friedrichshain keine Hürde

10. September. Die erste Pokalhürde haben wir problemlos genommen. So eine richtige Hürde war es auch nicht. Um es kurz zu machen: Der Gegner hat nicht aufgegeben und blieb immer fair – damit ist fast alles gesagt über dieses 11:0. Es war eine einseitige Partie, die im Grunde fast nur   in der Hälfte des SFC Friedrichshain stattfand, der lediglich zu einem Eckball kam und eigentlich zu keiner Torchance. Da haben wir in der Vorbereitung durch die Bank andere Gegner gehabt, mit drei Verbands- und einigen Landesligisten sowieso – und im Nachhinein ist das auch gut so. Auch gut, dass wir am Freitag nochmal eine Konditionseinheit eingeschoben haben, zu der 17 (!) Spieler erschienen sind – obwohl klar war, dass zum vierten Mal der Berg ruft. Ich bin sehr optimistisch, dass da was zusammen wächst. Die Jungs verstehen sich prima, alle ziehen mit. Das Betriebsklima ist so gut derzeit, dass mit Justin sogar ein Spieler von Stern 1900 zu uns wechselt – obwohl er erst im Dezember spielberechtigt sein wird. Kurzum: Wir freuen uns auf den Ligastart. Borsigwalde heute mit: Martin – Alexander, Simon, Volkan, Tobias, Ablaye, Pascal, Lamin, Gianluca, Nikola, Nico, Christian, Julian, Eren, Lucas, Daniel. (mw/Foto: Pahl)

Verbandsligist FC Viktoria 89 keine Nummer zu groß …

3. September. So ist manchmal Fußball. Nur 18 Stunden nach dem 0:5 gegen den Berliner SC eine fast identische Mannschaft, ein bärenstarker Gegner – und ein völlig anderes Spiel. Gegen den Verbandsligisten FC Viktoria 89 siegten wir heute mit 3:0 – und das auch in der Höhe verdient. Läuferisch, taktisch und spielerisch eine ganz starke Darbietung  unserer Mannschaft, die den      erfolgsverwöhnten Gast (der im neunten Vorbereitungsspiel seine erste Niederlage kassierte) zeitweise erstaunlich deutlich dominierte.  Die Leichtsinnsfehler von gestern wurden vermieden, einer kämpften für den anderen – und wir spielten sehr schnell und strukturiert nach vorne. Wie sowas geht? Unerklärlich ist manchmal dieser Sport. Für unsere Jungs war es jedoch auch ein wichtiger Sieg für den Kopf. Sie wissen jetzt, dass sie auch einen solchen Top-Gegner (der in Testspielen gegen unsere Staffelkonkurrenten Füchse und Lichtenberg klare Siege einfahren konnte), der obendrein im Gegensatz zu uns sogar nach zwei trainings- und spielfreien Tagen eigentlich frischer hätte sein müssen, bestehen können. Wieder ein Mutmacher für eine schwere Saison. Die Fotos sind von Carsten – danke. Borsigwalde heute mit: Justin, Martin – Alexander, Simon, Volkan, Tobias, Ablaye, Pascal, Lamin, Gianluca, Stefan, Nikola, Nico, Christian. (mw)

Verbandsligist Berliner SC eine Nummer zu groß

2. September. Zur heutigen Saison-Eröffnungsfeier der Jugendabteilung (mit einem tollen gelungenen Fest) luden wir uns einen starken Gegner ein: Die 1.A-Jugend des Berliner SC, die große Ambitionen hat auf einen der vorderen Plätze. So muss man am Ende auch das Ergebnis relativieren. Lange, gut eine Stunde, hielten wir sehr gut mit gegen das Verbandsliga-Top-Team. Durch einen zweifelhaften Elfmeter lagen wir zur Pause 0:1 hinten, hatten Chancen zum Ausgleich (unter anderem einen Pfostenschuss). Manch einer will in Halbzeit eins kaum einen Klassenunterschied gesehen haben. In Halbzeit zwei dann ganz schwache zehn Minuten von uns, in denen wir durch eine ganz starke Kombination der Gäste und zwei individuelle Patzer mit 0:4 zurück lagen. Am Ende noch ein fünftes Tor für den Berliner SC. Das machte ein wenig den guten Eindruck über weite Phasen des Spiels kaputt und sorgte dafür, dass die Jungs die Köpfe hängen ließen. So spielten die Schwarz-Gelben ihre Überlegenheit aus und kamen auch zu einem verdienten Sieg, der aus meiner Sicht ein wenig zu hoch ausfiel. Aber wir haben viel gelernt – ich denke, die meisten Spieler haben den Sinn und Zweck solcher Partien gegen solche starken Gegner auch verstanden. Bitte auch nicht verstehen, mit welch junger Mannschaft wir uns heute gegen einen Gegner in Bestbesetzung stemmten. Wer diesen Aspekt übersieht, auch aus unseren Reihen, dem ist nicht zu helfen. Danke an Carsten für die Fotos. Borsigwalde heute mit: Julian – Alexander, Simon, Eren, Tobias, Ablaye, Pascal, Lamin, Mamadou, Kandia, Gianluca, Stefan, Nikola, Nico, Christian.(mw)

 

6:1 – viel Spielfreude gegen Blau-Weiss Spandau

27. August. Auf der lauschigen Sportanlage Heidenheimer Straße, mit neuem Kunstrasenplatz, empfingen wir heute den FV Blau Weiss Spandau. Weil an der Tietzstraße heute Männer-Spielbetrieb stattfand, mussten wir ausweichen. War mal ganz nett. Der Bezirksligist wusste mit einigen Offensivaktionen zu gefallen, ist vor allem vorne sehr gut besetzt – war hinten jedoch heute sehr anfällig. Schon zur Pause führten wir 4:0, am Ende hieß es 6:1 gegen den ambitionierten Bezirksligisten. Vielleicht um ein, zwei Tore zu hoch – aber auf jeden Fall verdient. Für die Zuschauer war es eine sehr unterhaltsame Partie – das Kontrastprogramm zu gestern. Wir ließen über weite Strecken Ball und Gegner sehr gut laufen, hatten gute Ideen und viel Offensivdrang. Zudem kamen wir wieder ohne Schiedsrichter aus in einer sehr fairen Partie. Im Grunde setzte die Truppe heute das um, was ich von ihr gefordert hatte. So müssen wir weiter machen. Borsigwalde heute: Martin  – Julian, Alexander, Simon, Eren, Tobias, Ablaye, Pascal, Lamin, Mamadou, Kandia, Gianluca, Stefan, Nikola, Daniel, Nico. (mw)

In aller Bescheidenheit – 1:0 gegen Grün-Weiss Neukölln

26. August. Nur 15 Minuten zeigten wir heute richtig guten Fußball – dann kam der Bruch. Und zwar recht abrupt. Gegen den Verbandsliga-Aufsteiger Grün-Weiss Neukölln entwickelte sich eine zähe, meist sehr unansehnliche Partie mit vielen Fehlern auf beiden Seiten. Unterm Strich reichte unser     Tor aus der Anfangsphase, um dieses Spiel auch verdient zu gewinnen, ein fußballerischer Leckerbissen war es nicht. Manchen Hochkaräter ließen wir noch liegen, der Gegner hatte einen exzellenten Torwart – und kam seinerseits am aber auch zu drei, vier recht guten Möglichkeiten. Unterm Strich fehlte vor allem die gedankliche Frische und Laufbereitschaft. Schlichtweg: Esprit. Mag sein, dass die Trainingswoche, spezielle der intensive Donnerstag und Freitag, beim ein oder anderen seine Spuren hinterlassen hat (manch einer klagte darüber, dass er müde ist) – aber angesichts von fünf Auswechslern hatte ich doch ein bisschen mehr erhofft. Danke an Carsten für die Fotos. Borsigwalde heute mit: Abdul – Julian, Alexander, Simon, Eren, Tobias, Ablaye, Pascal, Lamin, Mamadou, Kandia, Gianluca, Stefan, Nikola, Daniel, Nico. (mw)

Der Berg rief. Dann ein niveauvolles 3:3 gegen SC Staaken

19. August. Zweiter Test, der Gegner diesmal aus der anderen Landesligastaffel. Eine durchaus harte Nuss. Am Ende der Partie gegen den SC Staaken aber lässt sich sagen: Das Remis (3:3) geht     in Ordnung, auch angesichts der Spielanteile. Wir hatten anfangs durchaus unsere Probleme, dominierten dann über einige Phasen die Partie (bei schwacher Chancenverwertung) – und mussten in manchen Phasen den Gegner agieren lassen. Da standen wir teilweise zu tief. So wurde aus einer zwischenzeitlichen 1:0- und 2:1-Führung für uns ein 2:3. Fünf Minuten vor dem Ende erzielten wir dann noch den verdienten Ausgleich. Vor allem in Halbzeit eins war es ein extrem   temporeiches, rassiges Spiel – Kompliment an beide Mannschaften, die erst seit dieser Woche wieder im Training stehen. Stark auch einmal mehr, dass wir ohne Schiedsrichter auskamen. Zwei, drei Testosteron-Attacken – sonst lief das prima. Wieder mal ein Gegner mit sehr viel Niveau – auf  dem Feld und auch im Umgang miteinander. Danke an Staaken für den Besuch. Gegen Ende der Partie fehlte manch einem bei uns die Kraft, auch weil wir gestern (siehe Foto, manch einer lief besonders schnell, weil die Mücken fürchterlich waren…) eine einstündige Konditionseinheit im  Steinberg-Park eingeschoben hatten, bevor wir dann noch zum Abschluss ein bisschen Spaß hatten beim Besuch des Puma-Schuhteams. Insgesamt haben wir in der ersten Woche so fast acht Stunden Fußball abgeliefert – der Anfang war gemacht. Die Leute von Puma kamen übrigens nicht nur mit vielen Fußballschuhen zum Ausprobieren, sondern auch mit einer Playstation und einem Fußball-Gewinnspiel (Parcours), bei dem mancher unserer Jungs noch was abstauben konnte. Die Fotos vom Spiel sind wie immer von Carsten. Danke. Borsigwalde heute mit: Martin, Abdul – Julian, Alexander, Simon, Eren, Tobias, Ablaye, Pascal, Lamin, Mamadou, Kandia, Gianluca. (mw)

Zum Auftakt nach der Pause ein 6:2 gegen Frohnauer SC

Erstes Spiel nach der Sommerpause, nach nur einer Trainingseinheit. Überraschend unterhaltsam. Unsere Jungs mit sehr viel Spielfreude und Tor-Drang. Die U18 des Frohnauer SC, ebenfalls ganz frisch im Training, war im ersten Durchgang lange noch ein ebenbürtiger Gegner und brachte     unsere Defensive mehrfach in Bedrängnis. Doch schon Richtung Pause zogen wir das Spiel immer mehr an uns. Kann auch daran gelegen haben. Dass Frohnau nur zwei und wir fünf Wechsler hatten. 2:0 beim Seitentausch, am Ende ein verdientes 6:2. Noch zwei ärgerliche Gegentore, weil wir nach dem 5:0 doch arg nachlässig hinten agierten. Insgesamt eine wunderbar faire Partie gegen unseren Nachbarn. Wir kamen ohne Schiedsrichter aus – und die Jungs regelten zu 90 Prozent alles im besten Miteinander auf dem Platz. So macht Jugendfußball Spaß. Der Anfang ist gemacht, nach dem ersten Training mit vielen Balleinheiten ruft nun schon recht laut der Berg für heute, bevor am morgigen Samstag nochmal getestet wird. Danke an Carsten für die Fotos. Borsigwalde heute: Martin, Abdul – Julian, Alexander, Simon, Eren, Tobias, Ablaye, Volkan, Mirac, Pascal, Lamin, Mamadou, Kandia, Gianlucca.(mw)

Fast das Beste zum Schluss… Platz zwei in Fürstenberg

16. Juli. Und zum Abschluss nochmal Fürstenberg… Im Grunde mit der „alten B“ und ein paar neuen Gesichtern reisten wir heute zum Sommerturnier des SV Fürstenberg an der Havel mit vier Mannschaften. Ein Turnier auf wunderbarem Grün, mit einigen Aufregern – aber einem ordentlichen Auftritt. Wir  erzielten drei    Siege, verdauten zwei Niederlagen und ein Remis. Gespielt wurde auf dem Rasenteppich an der Havel in einer Doppelrunde, jeweils 20 Minuten. Für jedes Team also 120 Minuten Fußball, mit wenig Pausen. Viele Eltern begleiteten uns zu diesem Saisonfinale.  Wir erzielten heute bereits nach 15 Sekunden das erste Tor – gegen den SC Victoria Templin. Endstand 3:0, im Rückspiel  sogar 5:1. Die Jungs wurden mit nur zwei Toren Letzter. Wir spielten gegen den SV Fürstenberg einmal 2:2 und gewannen 2:0. Kein Mittel fanden wir gegen den Brandenburg-Ligisten Oranienburger FC Eintracht. Das 0:2 im ersten Spiel vollauf verdient, im zweiten Duell wieder 0:2 – aber diesmal waren wir keinen Deut schlechter als die Oranienburger, die aber heute mehr Schussglück hatten. Zudem wurden wir leider drei Mal durch Fünf-Minuten-Zeitstrafen geschwächt, die wir bis auf einen Fall nicht wirklich nachvollziehen konnten. Am Ende ein verdienter zweiter Platz für uns mit zehn Punkten. Fürstenberg wurde mit fünf Zählern Dritter, Oranienburg gewann mit 16 Zählern verdient das interessante Turnier. Es gab viele kampfbetonte Partien. Bei manch einem ist jetzt der Akku leer – am Dienstag ein letztes Training. All jenen, die schon im Urlaub sind: schöne Sommerferien. Danke an den SV Fürstenberg für die Einladung zu dem mittlerweile vierten Aufeinandertreffen in dieser Saison. Die Fürstenberger gehen jetzt komplett in die A-Jugend, weshalb es bestimmt ein Wiedersehen mit unseren Jungs geben wird, die nächste Saison auch schon A-Jugend-Landesligaluft schnuppern dürfen (oder müssen?). Dafür gilt es nun schon Kraft zu tanken. Schön, dass wir heute nochmal ein paar Jungs dabei hatten, die in der B bleiben – den Pokal nahm einer mit nach Hause, der irgendwie auf dem Fürstenberger Rasen immer zu besonderer Form aufläuft… Borsigwalde heute: Dominik, Jan, Tim, Simon, Nico, Alexander, Ablaye, Nikola, Fabian, Stefan, Tobias, Lucas, Christian, Pascal. (mw)

Gut verkauft gegen Verbandsligist SC Staaken

15. Juli. Eine harte Nuss nahmen wir uns heute vor – die U19 des SC Staaken aus der Verbandsliga zu Gast an der Tietzstraße. Ich sage es mal so: Bis zur 55. Minute stand es 2:2 – ein klares Indiz dafür, dass es die Jungs sehr, sehr ordentlich gemacht haben. Mit sehr viel Herz, Laufbereitschaft       und auch dem ein oder anderen Nadelstich gegen einen schon – logischerweise – überlegenen Gegner. Staaken extrem ballsicher mit tollen millimetergenauen Diagonalpässen, die uns schwer zu schaffen machten. Und pfeilschnellen Angreifern. Unsere Treffer erzielten wir nach schnellen, direkt vorgetragenen Kontern – nur so war der Gegner verwundbar. Zur Pause stand es 1:2 aus unserer Sicht, allerdings hatten wir zuvor 20 Minuten lang im Grunde nur noch verteidigt. Das empfand ich als wenig ehrenvoll und einem solchen Spiel auch nicht angemessen. Schon immer habe ich starke Gegner gerne eingeladen mit dem Ziel, ihnen die Stirn zu bieten und mich nicht einzubuddeln. Es klingt nun vielleicht seltsam, wenn ich sage: In der zweiten Halbzeit kassierten wir zwar noch vier Treffer zum Endstand von 2:6 – aber wir spielten mutig mit, hätten auch noch treffen können oder vielleicht sogar müssen. Staaken nutzte in Halbzeit zwei im Stile einer Klassemannschaft schlichtweg besser seine Chancen, gewann letztlich aufgrund unseres Einbruchs nach dem vierten Tor auch in der Höhe verdient. Ich glaube aber, wir haben heute verdammt viel gelernt – und bei unserer starken Staffel haben wir bestimmt auch zwei, drei Truppen drin, die auf einem ähnlich hohen Niveau wie der SC Staaken agieren können. Erwähnenswert noch: Wir kamen ohne Schiedsrichter aus. Und heute lief das auch wirklich ganz super. Meist war noch nicht einmal ein Pfiff von den Trainern nötig. Bei uns gaben heute drei Spieler ihr Debüt. Langsam nimmt der Kader qualitativ und quantitativ eine Form an, die Hoffnung nährt. Spielfotos von Carsten unter www.borsigboys.de  Borsigwalde heute mit: Julian, Alexander, Simon, Nico, Eren, Lucas, Tobias, Cristian, Samuel, Ablaye, Fabian, Nikola, Stefan, Volkan, Mirac, Pascal, Kastriot, Christian. (mw)

Unterhaltsames 4:4 gegen TSV Mariendorf

10. Juli. Vierter Test. Nur einen Tag nach dem letzten. Könnte mit den Kräften schwierig werden, dachten wir vorher. War aber nicht der Fall. Die robuste Truppe des TSV Mariendorf hatten wir lange Zeit ganz gut im Griff in einer unterhaltsamen Begegnung. Das 0:1 fiel nach einem Eigentor,   mitten in unsere länger andauernde Drangphase. Dann zogen wir auf 2:1 bis zur Pause und 3:1 nach einer guten Stunde davon. Es hätten bis dahin mehr Treffer sein können. Beim Gegner ging scheinbar nix mehr. Aber nur scheinbar… Denn nun machte ich den Fehler, die bis dahin sehr gut funktionierende Defensive umzustellen. Zu radikal. Man will ja mal was ausprobieren… Das war aber gar nicht gut im Hinblick auf die Partie, bei der wir im Übrigen ohne Schiedsrichter auskamen. Zwei, drei unkontrollierte Testosteron-Ausstöße – ansonsten ging das ganz gut. Ratzfatz stand es binnen einer Viertelstunde 3:4 – und wir hatten Mühe, den Faden wieder zu finden gegen eine Mannschaft, die vorne brandgefährliche Stürmer drin hatte. Am Ende noch das 4:4 und einige vergebene Großchancen von uns. Rein ergebnistechnisch war mehr drin, was aber im Moment nicht so wichtig ist. Sehen wir es so: Jedes Spiel hilft uns beim Kennenzulernen. Heute hat man schon ganz ordentliche Kombinationen und Flügelspiel gesehen, 16 Mann waren heute auch eine ordentliche Kaderstärke. Samstag wartet mit Verbandsligist Staaken ein echter Härtest an der Tietzstraße. Spielfotos von Carsten unter www.borsigboys.de Borsigwalde heute: Abdul – Julian, Fayes, Lamin, Alexander, Simon, Nico, Eren, Cristian, Samuel, Ablaye, Kandia, Fabian, Yunus, Nikola, Stefan. (mw)

Ordentlich organisiert – 0:1 gegen SV Empor

9. Juli. Drittes Testspiel, erste Niederlage. Allerdings ein ehrenhaftes 0:1, wenn man das so formulieren kann. Vor zwei Wochen, als wir das Spielausmachten, war noch nicht klar, dass der SV Empor mit seiner U18 auch bei uns in der Staffel sein würde – vor Wochenfrist spielte die     Mannschaft auch noch um den Aufstieg in die Verbandsliga, und unterlag dem FC Stern Marienfelde. Nun also das Freundschaftsspiel. Empor – ein Mix aus den Verbandsligaspielern der vergangenen Saison und der alten B1 von Concordia Wilhelmsruh, wird seine Heimspiele auf der Nordendarena austragen. Heute das Duell auf wunderbar gepflegtem Rasenteppich. Die ersten Minuten hatte ich große Bedenken. Empor bestimmte das Geschehen nach Belieben, es ah aus als würden wir unter die Räder geraten. Dann, wie sagt man so schön, fanden wir über den Kampf ins   Spiel. Man muss nicht drum herum reden: Empor hatte die besseren Gelegenheiten, aber wir waren auch nicht chancenlos. Zur Pause ein 0:0, wir durften durchaus zufrieden sein mit der Organisation der Mannschaft. Vor allem wurde sehr, sehr diszipliniert verteidigt – einige Jungs konnten uns sehr überzeugen. Nach etwa einer Stunde dann der Führungstreffer für Empor – wir hätten fast postwendend ausgleichen müssen, vergaben aber. Es war aus meiner Sicht ein sehr temporeiches und engagiertes Spiel beider Mannschaften. Wir hatten nur 14 Mann zur Verfügung, darunter sechs B-Junioren – die jetzt schon zeigen: Sie nehmen den Kampf gegen die „Großen“ an. Das wird nötig sein in dieser Hammerstaffel, die Helden gebären kann, wenn es für uns ordentlich läuft. Ein Wahnsinn, was uns da zugelost wurde. Der Respekt und die Vorfreude sind schon sehr groß, dieser Klassenkampf wird ein echtes Abenteuer. Nächste Woche wird noch weiter fleißig getestet – die Jungs verstehen sich immer besser. Ich denke, da wächst was zusammen. Danke an Carsten für die Spielfotos, die Ihr unter www.borsigboys.de findet. Borsigwalde heute: Abdul – Julian, Fayes, Lamin, Alexander, Salifu, Simon, Tobias, Nico, Eren, Cristian, Samuel, Ablaye, Kandia. (mw)

Wenig Prickelndes beim 3:3 in Siemensstadt

4. Juli. Zweiter Test – und kaum Zufriedenheit. Über weite Strecken ein langweiliger Sommerkick in Siemensstadt. Die Veranstaltung klingt mit dem Ergebnis von 3:3 spannender als sie war. Der Spielfilm: Wir beherrschten die ersten 20 Minuten fast nach Belieben. Da sah das auch noch gut        aus. Das 2:0 war nur unzureichend Ausdruck unserer Überlegenheit in einem nicht ansatzweise so temporeichen und rassigen Spiel wie am Sonntag. Zu schludrig gingen wir obendrein mit den Chancen um, was sich auch in der Folge nicht ändern sollte. Siemensstadt zielte im Grunde fünf Mal aufs Tor  – drei Mal war der Ball drin. Haarsträubende Fehler begünstigten die Gegentore. Wir hatten gefühlt das Vierfache an Möglichkeiten – und vergaben wieder, teilweise kläglich. Außerdem wirkte vieles bei uns nicht heraus gespielt, sondern zufällig. Schade, dass wir nach dem 2:0 nicht UNSER Spieler weiter verfolgen, sondern uns ein anderes aufdrücken lassen. Gegen eine massierte Deckung fiel uns letztlich zu wenig ein, auch eine Systemumstellung in der Pause (mit der Hoffnung auf mehr Spielbreite) fruchtete nicht. Erkenntnisse haben wir viele gewonnen – und darauf kommt es ja bei solchen Spielen an. Borsigwalde heute: Abdul – Julian, Fayes, Lamin, Alexander, Nikola, Fabian, Salifu, Simon, Tobias, Lucas, Nico, Eren, Stefan, Kandia. (mw)

4:1 gegen FC Liria – erster Auftritt der neuen A-Jugend macht Lust auf mehr

2. Juli. Vielleicht lag es daran, dass wir nicht viel erwartet haben. Die Mannschaft ist schließlich neu formiert. In jedem Fall waren wir hinterher alle sehr, sehr zufrieden. Mit 4:1 besiegte die neue    1. A-Jugend, auch in der Höhe verdient, heute die ebenfalls neu formierte 1.A des FC Liria. Der Gegner aus meiner Sicht ein echter Prüfstein, weil vom ehemaligen Hürtürkel-Trainer aus vielen erfahrenen und robusten Spielern zumeist von Neuköllner Vereinen zusammengestellt. Die Gäste waren bissig, zweikampfstark und forderten uns vor allem in Halbzeit eins sehr. Man merkte: Die wollen in ihrem ersten Spiel ebenso den Sieg wie wir. Dieses Spiel (von Bäumchen souverän geleitet) hat deshalb Spaß gemacht, auch wenn es in der zweiten Halbzeit die ein oder andere Nicklichkeit gab – A-Jugend-Fußball ist halt die Vorstufe zum Männerfußball, da geht’s schon zur    Sache. Körperlich waren wir, kein Wunder, deutlich unterlegen, kämpferisch ebenbürtig – und spielerisch aus meiner Sicht besser. Erstaunlich, wie viele gute Kombinationen die zahlreichen Zuschauer (darunter auch Borsigboys, die den Klub verlassen haben und Eltern, Spieler der „alten“ B-Jugend) heute schon erleben durften. Der Auftritt dieser jungen A-Jugend (nur drei 99iger im Kader) macht schlichtweg Appetit auf mehr. Und mehr gibt es auch in den nächsten Wochen. Bis zu den Sommerferien stehen noch mehrere Testspiele an – die Jungs sollen sich kennen lernen, auch das Miteinander-sprechen-auf-dem-Platz lernen. Auch und vor allem mit jenen, die so gut wie kein Deutsch verstehen. Heute hatten wir jedenfalls 14 ehrgeizige Mann an Bord, manch einer stößt schon zum Spiel beim SC Siemensststadt am Dienstag noch dazu.  Welch Geist aktuell in der Truppe herrscht, lässt sich auch daran ablesen: Alle wissen, was am Donnerstag für Wetter herrschte. Land unter in Berlin – aber bei uns waren 14 Mann beim Training, hatten trotz Dauerregens ihren Spaß. Weiter so! Die Fotos kommen in gewohnter Manier von Carsten – danke. Borsigwalde heute mit: Abdul – Julian, Fayes, Ablaye, Lamin, Alexander, Nikola, Fabian, Salifu, Simon, Tobias, Lucas, Cristian, Samuel. (mw)