Berichte

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4:1 in Wartenberg – Spiel gedreht und dominiert

21. September. Hut ab vor den Jungs! Erneut ein kompliziertes Spiel gegen einen körperlich überlegenen Gegner – erneut spielerisch und läuferisch besser. Und so holen wir die nächsten drei Punkte. Ich will ehrlich sein: Dieser Saisonstart überrascht mich, fühlt sich aber gut an. Zum Duell beim Wartenberger SV, der am ersten Spieltag mit dem 5:0 bei Lichtenberg 47 eine Duftmarke   gesetzt hatte: Wir gerieten an diesem lauschigen Donnerstagabend unglücklich nach ausgeglichener erster Viertelstunde in Rückstand. Unglücklich deshalb, weil die Ecke, die zum Gegentor führte, keine Ecke war. Die Mannschaft wirkte durch den Rückstand durchaus beeindruckt und musste erst von außen ermahnt werden, das eigene Spiel durchzuziehen und sich nicht die Gangart des Gegners aufdrücken zu lassen. In einem hart umkämpften Spiel kamen wir nach einer halben Stunde durch einen sehenswerten Weitschuss zum Ausgleich, per Strafstoß dann sogar gleich darauf zur Führung. Die verdienten wir uns in der Folge immer mehr. Wartenberg hatte aus meiner Sicht früh den Eindruck erweckt, das 1:0 verwalten zu wollen – nun kamen die Jungs nicht mehr so richtig in den Rhythmus. Den wir aber zum Glück die ganze Zeit hatten. Ärgerlich nur, dass wir uns Mitte der zweiten Halbzeit selbst dezimierten. Der Schiedsrichter war in einer für ihn aufgrund der vielen Zweikämpfe schwer zu leitenden Partie nach einem wiederholten unfairen Einsteigen eines WSV-Spielers schon auf dem Weg zu ihm, um ihm Rot zu zeigen – da ließ sich unser Gefoulter zu einer Revanche hinreißen. Nichts Schlimmes, ein typischer Testosteron-Ausstoß – aber nun war Rot für beide durchaus vertretbar. Zehn gegen zehn, wir fürchteten nun, den Faden zu verlieren angesichts der notwendigen Umstellungen. Aber letztlich muss man sagen: Wartenberg schadete der ganze Vorgang mehr, bei den Grün-Weißen war nun kaum noch Struktur im Spiel. Durch einen individuellen Fehler kamen wir zum 3:1 und auch noch per Konter zum 4:1. Der Sieg am Ende vielleicht um ein, zwei Tore zu hoch – aber verdient. Für den WSV war es nach Aussage des Trainerkollegen, für den ich mich für den allseits fairen Umgang an der Seitenlinie (trotz hektischer Momente auf dem Platz) bedanken möchte,  erst die zweite Niederlage im Jahr 2017. Für uns der zweite Sieg als A-Jugend. Ich möchte noch einmal betonen, dass beide Siege nicht vom Himmel gefallen sind, sondern hart erarbeitet wurden. Nicht nur in diesen Partien. In der Vorbereitung haben – und das ist für A-Jugendspieler schon bemerkenswert – die Jungs nahezu geschlossen die von uns Trainer verordneten neun bis zehn Stunden Fußball pro Woche „abgearbeitet“ – nun werden sie mit einem guten Start belohnt. Jetzt sind wir am Wochenende erst einmal spielfrei, weil unsere Partie in Lübars auf den 3. Oktober verschoben wurde. Der ein oder andere Spieler wird bei der B1 aushelfen, für uns geht es bereits nächsten Mittwoch gegen Rudow weiter. Borsigwalde heute: Justin, (Martin) – Alexander, Simon, Tobias, Ablaye, Pascal, Lamin, Nikola, Christian, Julian, Eren, Lucas, Daniel, Volkan, Stefan, Gianluca. (mw/Fotos: mw)

4:2 gegen Spandauer Kickers – starkes erstes Pflichtspiel

16. September. Es war vermutlich die jüngste A-Jugend, die jemals für den SC Borsigwalde 1910 in einem Pflichtspiel angetreten ist – und gleich in der ersten Partie einen Sieg landete. 4:2 gegen die Spandauer Kickers. Hart erkämpft – und hochverdient. Großer Jubel bei den zahlreichen Zuschauern und auch bei uns nach einem Spiel, das nervenaufreibender kaum noch geht. Respekt für die Truppe! Der Spielfilm: Die Kickers traten sehr selbstbewusst auf, die ersten Minuten ließen sie den Ball gut laufen – aber das änderte sich schnell. Unsere Jungs legten alsbald den Respekt ab vor den Gästen, die mit neun 99er-Jahrgängen und zwei 2000ern begannen, entsprechend körperlich überlegen waren. Wir übrigens mit acht 2001ern im Aufgebot heute, wovon sieben zum Einsatz kamen. Der Gegner irgendwann fast nur noch mit hohen Bällen bei der Spieleröffnung, wir mit gepflegtem Pass- und sehr schnellem Umschaltspiel. Verdient damit unsere 2:0-Führung. Nach dem Anschlusstor ließen wir recht bald das 3:1 folgen – wirklich allesamt sehr schöne Treffer. Im Grunde machten wir nur einen Fehler, wenn man das so nennen darf: Wir hätten mit einer höheren Führung in die Kabine gehen müssen. Allein kurz vor der Pause ließen wir zwei hundertprozentige Möglichkeiten liegen. Der Aufwand, den unsere Jungs betrieben hatten, war ihnen schon während der 15 Minuten Erholungsphase anzusehen – einige waren wirkten ganzschön kaputt aufgrund unseres laufintensiven Systems. Und leider kamen die Spandauer auch recht schnell zum Anschlusstreffer. Wir verloren den Faden, und um ein Haar wäre die Partie gekippt – wären da nicht immer wieder unsere Konter gewesen, von denen wir einen nutzten. Damit war der Drops gelutscht, die Gäste dezimierten sich danach auch noch selbst in einer insgesamt sehr fairen Partie, die von einem guten Referee geleitete wurde. Apropos Schiedsrichter: Unfassbar, aber wahr: Als 20 Minuten vor Spielbeginn der angesetzte Schiedsrichter noch nicht da war, riefen wir ihn mal an – und er erzählte uns, dass er längst kein Schiedsrichter mehr sei. Wie kann sowas passieren? Fakt ist: Der Schiedsrichter vom BFC Preussen, der danach die B-Jugendpartie leiten sollte, erklärte sich bereit, auch bereits unser Spiel zu pfeifen. Danke dafür, einfach war dieses schnelle, umkämpfte Spiel nicht zu leiten – und der Schiri hatte danach auch fast drei Fußball in den Beinen. Respekt. Am Ende freuen wir uns über die ersten drei Zähler im Kampf um den Klassenerhalt. Der Anfang ist gemacht, am Donnerstag wartet bereits der nächste schwere Gang – es geht nach Wartenberg. Danke an Carsten für die Fotos. Borsigwalde heute: Martin – Alexander, Simon, Tobias, Ablaye, Pascal, Lamin, Nikola, Nico, Christian, Julian, Eren, Lucas, Daniel, Fayes, Stefan, (Gianluca). (mw)

11:0 im Pokal: SFC Friedrichshain keine Hürde

10. September. Die erste Pokalhürde haben wir problemlos genommen. So eine richtige Hürde war es auch nicht. Um es kurz zu machen: Der Gegner hat nicht aufgegeben und blieb immer fair – damit ist fast alles gesagt über dieses 11:0. Es war eine einseitige Partie, die im Grunde fast nur   in der Hälfte des SFC Friedrichshain stattfand, der lediglich zu einem Eckball kam und eigentlich zu keiner Torchance. Da haben wir in der Vorbereitung durch die Bank andere Gegner gehabt, mit drei Verbands- und einigen Landesligisten sowieso – und im Nachhinein ist das auch gut so. Auch gut, dass wir am Freitag nochmal eine Konditionseinheit eingeschoben haben, zu der 17 (!) Spieler erschienen sind – obwohl klar war, dass zum vierten Mal der Berg ruft. Ich bin sehr optimistisch, dass da was zusammen wächst. Die Jungs verstehen sich prima, alle ziehen mit. Das Betriebsklima ist so gut derzeit, dass mit Justin sogar ein Spieler von Stern 1900 zu uns wechselt – obwohl er erst im Dezember spielberechtigt sein wird. Kurzum: Wir freuen uns auf den Ligastart. Borsigwalde heute mit: Martin – Alexander, Simon, Volkan, Tobias, Ablaye, Pascal, Lamin, Gianluca, Nikola, Nico, Christian, Julian, Eren, Lucas, Daniel. (mw/Foto: Pahl)

Verbandsligist FC Viktoria 89 keine Nummer zu groß …

3. September. So ist manchmal Fußball. Nur 18 Stunden nach dem 0:5 gegen den Berliner SC eine fast identische Mannschaft, ein bärenstarker Gegner – und ein völlig anderes Spiel. Gegen den Verbandsligisten FC Viktoria 89 siegten wir heute mit 3:0 – und das auch in der Höhe verdient. Läuferisch, taktisch und spielerisch eine ganz starke Darbietung  unserer Mannschaft, die den      erfolgsverwöhnten Gast (der im neunten Vorbereitungsspiel seine erste Niederlage kassierte) zeitweise erstaunlich deutlich dominierte.  Die Leichtsinnsfehler von gestern wurden vermieden, einer kämpften für den anderen – und wir spielten sehr schnell und strukturiert nach vorne. Wie sowas geht? Unerklärlich ist manchmal dieser Sport. Für unsere Jungs war es jedoch auch ein wichtiger Sieg für den Kopf. Sie wissen jetzt, dass sie auch einen solchen Top-Gegner (der in Testspielen gegen unsere Staffelkonkurrenten Füchse und Lichtenberg klare Siege einfahren konnte), der obendrein im Gegensatz zu uns sogar nach zwei trainings- und spielfreien Tagen eigentlich frischer hätte sein müssen, bestehen können. Wieder ein Mutmacher für eine schwere Saison. Die Fotos sind von Carsten – danke. Borsigwalde heute mit: Justin, Martin – Alexander, Simon, Volkan, Tobias, Ablaye, Pascal, Lamin, Gianluca, Stefan, Nikola, Nico, Christian. (mw)

Verbandsligist Berliner SC eine Nummer zu groß

2. September. Zur heutigen Saison-Eröffnungsfeier der Jugendabteilung (mit einem tollen gelungenen Fest) luden wir uns einen starken Gegner ein: Die 1.A-Jugend des Berliner SC, die große Ambitionen hat auf einen der vorderen Plätze. So muss man am Ende auch das Ergebnis relativieren. Lange, gut eine Stunde, hielten wir sehr gut mit gegen das Verbandsliga-Top-Team. Durch einen zweifelhaften Elfmeter lagen wir zur Pause 0:1 hinten, hatten Chancen zum Ausgleich (unter anderem einen Pfostenschuss). Manch einer will in Halbzeit eins kaum einen Klassenunterschied gesehen haben. In Halbzeit zwei dann ganz schwache zehn Minuten von uns, in denen wir durch eine ganz starke Kombination der Gäste und zwei individuelle Patzer mit 0:4 zurück lagen. Am Ende noch ein fünftes Tor für den Berliner SC. Das machte ein wenig den guten Eindruck über weite Phasen des Spiels kaputt und sorgte dafür, dass die Jungs die Köpfe hängen ließen. So spielten die Schwarz-Gelben ihre Überlegenheit aus und kamen auch zu einem verdienten Sieg, der aus meiner Sicht ein wenig zu hoch ausfiel. Aber wir haben viel gelernt – ich denke, die meisten Spieler haben den Sinn und Zweck solcher Partien gegen solche starken Gegner auch verstanden. Bitte auch nicht verstehen, mit welch junger Mannschaft wir uns heute gegen einen Gegner in Bestbesetzung stemmten. Wer diesen Aspekt übersieht, auch aus unseren Reihen, dem ist nicht zu helfen. Danke an Carsten für die Fotos. Borsigwalde heute mit: Julian – Alexander, Simon, Eren, Tobias, Ablaye, Pascal, Lamin, Mamadou, Kandia, Gianluca, Stefan, Nikola, Nico, Christian.(mw)

 

6:1 – viel Spielfreude gegen Blau-Weiss Spandau

27. August. Auf der lauschigen Sportanlage Heidenheimer Straße, mit neuem Kunstrasenplatz, empfingen wir heute den FV Blau Weiss Spandau. Weil an der Tietzstraße heute Männer-Spielbetrieb stattfand, mussten wir ausweichen. War mal ganz nett. Der Bezirksligist wusste mit einigen Offensivaktionen zu gefallen, ist vor allem vorne sehr gut besetzt – war hinten jedoch heute sehr anfällig. Schon zur Pause führten wir 4:0, am Ende hieß es 6:1 gegen den ambitionierten Bezirksligisten. Vielleicht um ein, zwei Tore zu hoch – aber auf jeden Fall verdient. Für die Zuschauer war es eine sehr unterhaltsame Partie – das Kontrastprogramm zu gestern. Wir ließen über weite Strecken Ball und Gegner sehr gut laufen, hatten gute Ideen und viel Offensivdrang. Zudem kamen wir wieder ohne Schiedsrichter aus in einer sehr fairen Partie. Im Grunde setzte die Truppe heute das um, was ich von ihr gefordert hatte. So müssen wir weiter machen. Borsigwalde heute: Martin  – Julian, Alexander, Simon, Eren, Tobias, Ablaye, Pascal, Lamin, Mamadou, Kandia, Gianluca, Stefan, Nikola, Daniel, Nico. (mw)

In aller Bescheidenheit – 1:0 gegen Grün-Weiss Neukölln

26. August. Nur 15 Minuten zeigten wir heute richtig guten Fußball – dann kam der Bruch. Und zwar recht abrupt. Gegen den Verbandsliga-Aufsteiger Grün-Weiss Neukölln entwickelte sich eine zähe, meist   sehr unansehnliche Partie mit vielen Fehlern auf beiden Seiten. Unterm Strich reichte unser     Tor aus der Anfangsphase, um dieses Spiel auch verdient zu gewinnen, ein fußballerischer Leckerbissen war es nicht. Manchen Hochkaräter ließen wir noch liegen, der Gegner hatte einen exzellenten Torwart – und kam seinerseits am aber auch zu drei, vier recht guten Möglichkeiten. Unterm Strich fehlte vor allem die gedankliche Frische und Laufbereitschaft. Schlichtweg: Esprit. Mag sein, dass die Trainingswoche, spezielle der intensive Donnerstag und Freitag, beim ein oder anderen seine Spuren hinterlassen hat (manch einer klagte darüber, dass er müde ist) – aber angesichts von fünf Auswechslern hatte ich doch ein bisschen mehr erhofft. Danke an Carsten für die Fotos. Borsigwalde heute mit: Abdul – Julian, Alexander, Simon, Eren, Tobias, Ablaye, Pascal, Lamin, Mamadou, Kandia, Gianluca, Stefan, Nikola, Daniel, Nico. (mw)

Der Berg rief. Dann ein niveauvolles 3:3 gegen SC Staaken

19. August. Zweiter Test, der Gegner diesmal aus der anderen Landesligastaffel. Eine durchaus harte Nuss. Am Ende der Partie gegen den SC Staaken aber lässt sich sagen: Das Remis (3:3) geht     in Ordnung, auch angesichts der Spielanteile. Wir hatten anfangs durchaus unsere Probleme, dominierten dann über einige Phasen die Partie (bei schwacher Chancenverwertung) – und mussten in manchen Phasen den Gegner agieren lassen. Da standen wir teilweise zu tief. So wurde aus einer zwischenzeitlichen 1:0- und 2:1-Führung für uns ein 2:3. Fünf Minuten vor dem Ende erzielten wir dann noch den verdienten Ausgleich. Vor allem in Halbzeit eins war es ein extrem   temporeiches, rassiges Spiel – Kompliment an beide Mannschaften, die erst seit dieser Woche wieder im Training stehen. Stark auch einmal mehr, dass wir ohne Schiedsrichter auskamen. Zwei, drei Testosteron-Attacken – sonst lief das prima. Wieder mal ein Gegner mit sehr viel Niveau – auf  dem Feld und auch im Umgang miteinander. Danke an Staaken für den Besuch. Gegen Ende der Partie fehlte manch einem bei uns die Kraft, auch weil wir gestern (siehe Foto, manch einer lief besonders schnell, weil die Mücken fürchterlich waren…) eine einstündige Konditionseinheit im  Steinberg-Park eingeschoben hatten, bevor wir dann noch zum Abschluss ein bisschen Spaß hatten beim Besuch des Puma-Schuhteams. Insgesamt haben wir in der ersten Woche so fast acht Stunden Fußball abgeliefert – der Anfang war gemacht. Die Leute von Puma kamen übrigens nicht nur mit vielen Fußballschuhen zum Ausprobieren, sondern auch mit einer Playstation und einem Fußball-Gewinnspiel (Parcours), bei dem mancher unserer Jungs noch was abstauben konnte. Die Fotos vom Spiel sind wie immer von Carsten. Danke. Borsigwalde heute mit: Martin, Abdul – Julian, Alexander, Simon, Eren, Tobias, Ablaye, Pascal, Lamin, Mamadou, Kandia, Gianluca. (mw)

Zum Auftakt nach der Pause ein 6:2 gegen Frohnauer SC

Erstes Spiel nach der Sommerpause, nach nur einer Trainingseinheit. Überraschend unterhaltsam. Unsere Jungs mit sehr viel Spielfreude und Tor-Drang. Die U18 des Frohnauer SC, ebenfalls ganz frisch im Training, war im ersten Durchgang lange noch ein ebenbürtiger Gegner und brachte     unsere Defensive mehrfach in Bedrängnis. Doch schon Richtung Pause zogen wir das Spiel immer mehr an uns. Kann auch daran gelegen haben. Dass Frohnau nur zwei und wir fünf Wechsler hatten. 2:0 beim Seitentausch, am Ende ein verdientes 6:2. Noch zwei ärgerliche Gegentore, weil wir nach dem 5:0 doch arg nachlässig hinten agierten. Insgesamt eine wunderbar faire Partie gegen unseren Nachbarn. Wir kamen ohne Schiedsrichter aus – und die Jungs regelten zu 90 Prozent alles im besten Miteinander auf dem Platz. So macht Jugendfußball Spaß. Der Anfang ist gemacht, nach dem ersten Training mit vielen Balleinheiten ruft nun schon recht laut der Berg für heute, bevor am morgigen Samstag nochmal getestet wird. Danke an Carsten für die Fotos. Borsigwalde heute: Martin, Abdul – Julian, Alexander, Simon, Eren, Tobias, Ablaye, Volkan, Mirac, Pascal, Lamin, Mamadou, Kandia, Gianlucca.(mw)

Fast das Beste zum Schluss… Platz zwei in Fürstenberg

16. Juli. Und zum Abschluss nochmal Fürstenberg… Im Grunde mit der „alten B“ und ein paar neuen Gesichtern reisten wir heute zum Sommerturnier des SV Fürstenberg an der Havel mit vier Mannschaften. Ein Turnier auf wunderbarem Grün, mit einigen Aufregern – aber einem ordentlichen Auftritt. Wir  erzielten drei    Siege, verdauten zwei Niederlagen und ein Remis. Gespielt wurde auf dem Rasenteppich an der Havel in einer Doppelrunde, jeweils 20 Minuten. Für jedes Team also 120 Minuten Fußball, mit wenig Pausen. Viele Eltern begleiteten uns zu diesem Saisonfinale.  Wir erzielten heute bereits nach 15 Sekunden das erste Tor – gegen den SC Victoria Templin. Endstand 3:0, im Rückspiel  sogar 5:1. Die Jungs wurden mit nur zwei Toren Letzter. Wir spielten gegen den SV Fürstenberg einmal 2:2 und gewannen 2:0. Kein Mittel fanden wir gegen den Brandenburg-Ligisten Oranienburger FC Eintracht. Das 0:2 im ersten Spiel vollauf verdient, im zweiten Duell wieder 0:2 – aber diesmal waren wir keinen Deut schlechter als die Oranienburger, die aber heute mehr Schussglück hatten. Zudem wurden wir leider drei Mal durch Fünf-Minuten-Zeitstrafen geschwächt, die wir bis auf einen Fall nicht wirklich nachvollziehen konnten. Am Ende ein verdienter zweiter Platz für uns mit zehn Punkten. Fürstenberg wurde mit fünf Zählern Dritter, Oranienburg gewann mit 16 Zählern verdient das interessante Turnier. Es gab viele kampfbetonte Partien. Bei manch einem ist jetzt der Akku leer – am Dienstag ein letztes Training. All jenen, die schon im Urlaub sind: schöne Sommerferien. Danke an den SV Fürstenberg für die Einladung zu dem mittlerweile vierten Aufeinandertreffen in dieser Saison. Die Fürstenberger gehen jetzt komplett in die A-Jugend, weshalb es bestimmt ein Wiedersehen mit unseren Jungs geben wird, die nächste Saison auch schon A-Jugend-Landesligaluft schnuppern dürfen (oder müssen?). Dafür gilt es nun schon Kraft zu tanken. Schön, dass wir heute nochmal ein paar Jungs dabei hatten, die in der B bleiben – den Pokal nahm einer mit nach Hause, der irgendwie auf dem Fürstenberger Rasen immer zu besonderer Form aufläuft… Borsigwalde heute: Dominik, Jan, Tim, Simon, Nico, Alexander, Ablaye, Nikola, Fabian, Stefan, Tobias, Lucas, Christian, Pascal. (mw)

Gut verkauft gegen Verbandsligist SC Staaken

15. Juli. Eine harte Nuss nahmen wir uns heute vor – die U19 des SC Staaken aus der Verbandsliga zu Gast an der Tietzstraße. Ich sage es mal so: Bis zur 55. Minute stand es 2:2 – ein klares Indiz dafür, dass es die Jungs sehr, sehr ordentlich gemacht haben. Mit sehr viel Herz, Laufbereitschaft       und auch dem ein oder anderen Nadelstich gegen einen schon – logischerweise – überlegenen Gegner. Staaken extrem ballsicher mit tollen millimetergenauen Diagonalpässen, die uns schwer zu schaffen machten. Und pfeilschnellen Angreifern. Unsere Treffer erzielten wir nach schnellen, direkt vorgetragenen Kontern – nur so war der Gegner verwundbar. Zur Pause stand es 1:2 aus unserer Sicht, allerdings hatten wir zuvor 20 Minuten lang im Grunde nur noch verteidigt. Das empfand ich als wenig ehrenvoll und einem solchen Spiel auch nicht angemessen. Schon immer habe ich starke Gegner gerne eingeladen mit dem Ziel, ihnen die Stirn zu bieten und mich nicht einzubuddeln. Es klingt nun vielleicht seltsam, wenn ich sage: In der zweiten Halbzeit kassierten wir zwar noch vier Treffer zum Endstand von 2:6 – aber wir spielten mutig mit, hätten auch noch treffen können oder vielleicht sogar müssen. Staaken nutzte in Halbzeit zwei im Stile einer Klassemannschaft schlichtweg besser seine Chancen, gewann letztlich aufgrund unseres Einbruchs nach dem vierten Tor auch in der Höhe verdient. Ich glaube aber, wir haben heute verdammt viel gelernt – und bei unserer starken Staffel haben wir bestimmt auch zwei, drei Truppen drin, die auf einem ähnlich hohen Niveau wie der SC Staaken agieren können. Erwähnenswert noch: Wir kamen ohne Schiedsrichter aus. Und heute lief das auch wirklich ganz super. Meist war noch nicht einmal ein Pfiff von den Trainern nötig. Bei uns gaben heute drei Spieler ihr Debüt. Langsam nimmt der Kader qualitativ und quantitativ eine Form an, die Hoffnung nährt. Spielfotos von Carsten unter www.borsigboys.de  Borsigwalde heute mit: Julian, Alexander, Simon, Nico, Eren, Lucas, Tobias, Cristian, Samuel, Ablaye, Fabian, Nikola, Stefan, Volkan, Mirac, Pascal, Kastriot, Christian. (mw)

Unterhaltsames 4:4 gegen TSV Mariendorf

10. Juli. Vierter Test. Nur einen Tag nach dem letzten. Könnte mit den Kräften schwierig werden, dachten wir vorher. War aber nicht der Fall. Die robuste Truppe des TSV Mariendorf hatten wir lange Zeit ganz gut im Griff in einer unterhaltsamen Begegnung. Das 0:1 fiel nach einem Eigentor,   mitten in unsere länger andauernde Drangphase. Dann zogen wir auf 2:1 bis zur Pause und 3:1 nach einer guten Stunde davon. Es hätten bis dahin mehr Treffer sein können. Beim Gegner ging scheinbar nix mehr. Aber nur scheinbar… Denn nun machte ich den Fehler, die bis dahin sehr gut funktionierende Defensive umzustellen. Zu radikal. Man will ja mal was ausprobieren… Das war aber gar nicht gut im Hinblick auf die Partie, bei der wir im Übrigen ohne Schiedsrichter auskamen. Zwei, drei unkontrollierte Testosteron-Ausstöße – ansonsten ging das ganz gut. Ratzfatz stand es binnen einer Viertelstunde 3:4 – und wir hatten Mühe, den Faden wieder zu finden gegen eine Mannschaft, die vorne brandgefährliche Stürmer drin hatte. Am Ende noch das 4:4 und einige vergebene Großchancen von uns. Rein ergebnistechnisch war mehr drin, was aber im Moment nicht so wichtig ist. Sehen wir es so: Jedes Spiel hilft uns beim Kennenzulernen. Heute hat man schon ganz ordentliche Kombinationen und Flügelspiel gesehen, 16 Mann waren heute auch eine ordentliche Kaderstärke. Samstag wartet mit Verbandsligist Staaken ein echter Härtest an der Tietzstraße. Spielfotos von Carsten unter www.borsigboys.de Borsigwalde heute: Abdul – Julian, Fayes, Lamin, Alexander, Simon, Nico, Eren, Cristian, Samuel, Ablaye, Kandia, Fabian, Yunus, Nikola, Stefan. (mw)

Ordentlich organisiert – 0:1 gegen SV Empor

9. Juli. Drittes Testspiel, erste Niederlage. Allerdings ein ehrenhaftes 0:1, wenn man das so formulieren kann. Vor zwei Wochen, als wir das Spielausmachten, war noch nicht klar, dass der SV Empor mit seiner U18 auch bei uns in der Staffel sein würde – vor Wochenfrist spielte die     Mannschaft auch noch um den Aufstieg in die Verbandsliga, und unterlag dem FC Stern Marienfelde. Nun also das Freundschaftsspiel. Empor – ein Mix aus den Verbandsligaspielern der vergangenen Saison und der alten B1 von Concordia Wilhelmsruh, wird seine Heimspiele auf der Nordendarena austragen. Heute das Duell auf wunderbar gepflegtem Rasenteppich. Die ersten Minuten hatte ich große Bedenken. Empor bestimmte das Geschehen nach Belieben, es ah aus als würden wir unter die Räder geraten. Dann, wie sagt man so schön, fanden wir über den Kampf ins   Spiel. Man muss nicht drum herum reden: Empor hatte die besseren Gelegenheiten, aber wir waren auch nicht chancenlos. Zur Pause ein 0:0, wir durften durchaus zufrieden sein mit der Organisation der Mannschaft. Vor allem wurde sehr, sehr diszipliniert verteidigt – einige Jungs konnten uns sehr überzeugen. Nach etwa einer Stunde dann der Führungstreffer für Empor – wir hätten fast postwendend ausgleichen müssen, vergaben aber. Es war aus meiner Sicht ein sehr temporeiches und engagiertes Spiel beider Mannschaften. Wir hatten nur 14 Mann zur Verfügung, darunter sechs B-Junioren – die jetzt schon zeigen: Sie nehmen den Kampf gegen die „Großen“ an. Das wird nötig sein in dieser Hammerstaffel, die Helden gebären kann, wenn es für uns ordentlich läuft. Ein Wahnsinn, was uns da zugelost wurde. Der Respekt und die Vorfreude sind schon sehr groß, dieser Klassenkampf wird ein echtes Abenteuer. Nächste Woche wird noch weiter fleißig getestet – die Jungs verstehen sich immer besser. Ich denke, da wächst was zusammen. Danke an Carsten für die Spielfotos, die Ihr unter www.borsigboys.de findet. Borsigwalde heute: Abdul – Julian, Fayes, Lamin, Alexander, Salifu, Simon, Tobias, Nico, Eren, Cristian, Samuel, Ablaye, Kandia. (mw)

Wenig Prickelndes beim 3:3 in Siemensstadt

4. Juli. Zweiter Test – und kaum Zufriedenheit. Über weite Strecken ein langweiliger Sommerkick in Siemensstadt. Die Veranstaltung klingt mit dem Ergebnis von 3:3 spannender als sie war. Der Spielfilm: Wir beherrschten die ersten 20 Minuten fast nach Belieben. Da sah das auch noch gut        aus. Das 2:0 war nur unzureichend Ausdruck unserer Überlegenheit in einem nicht ansatzweise so temporeichen und rassigen Spiel wie am Sonntag. Zu schludrig gingen wir obendrein mit den Chancen um, was sich auch in der Folge nicht ändern sollte. Siemensstadt zielte im Grunde fünf Mal aufs Tor  – drei Mal war der Ball drin. Haarsträubende Fehler begünstigten die Gegentore. Wir hatten gefühlt das Vierfache an Möglichkeiten – und vergaben wieder, teilweise kläglich. Außerdem wirkte vieles bei uns nicht heraus gespielt, sondern zufällig. Schade, dass wir nach dem 2:0 nicht UNSER Spieler weiter verfolgen, sondern uns ein anderes aufdrücken lassen. Gegen eine massierte Deckung fiel uns letztlich zu wenig ein, auch eine Systemumstellung in der Pause (mit der Hoffnung auf mehr Spielbreite) fruchtete nicht. Erkenntnisse haben wir viele gewonnen – und darauf kommt es ja bei solchen Spielen an. Borsigwalde heute: Abdul – Julian, Fayes, Lamin, Alexander, Nikola, Fabian, Salifu, Simon, Tobias, Lucas, Nico, Eren, Stefan, Kandia. (mw)

4:1 gegen FC Liria – erster Auftritt der neuen A-Jugend macht Lust auf mehr

2. Juli. Vielleicht lag es daran, dass wir nicht viel erwartet haben. Die Mannschaft ist schließlich neu formiert. In jedem Fall waren wir hinterher alle sehr, sehr zufrieden. Mit 4:1 besiegte die neue    1. A-Jugend, auch in der Höhe verdient, heute die ebenfalls neu formierte 1.A des FC Liria. Der Gegner aus meiner Sicht ein echter Prüfstein, weil vom ehemaligen Hürtürkel-Trainer aus vielen erfahrenen und robusten Spielern zumeist von Neuköllner Vereinen zusammengestellt. Die Gäste waren bissig, zweikampfstark und forderten uns vor allem in Halbzeit eins sehr. Man merkte: Die wollen in ihrem ersten Spiel ebenso den Sieg wie wir. Dieses Spiel (von Bäumchen souverän geleitet) hat deshalb Spaß gemacht, auch wenn es in der zweiten Halbzeit die ein oder andere Nicklichkeit gab – A-Jugend-Fußball ist halt die Vorstufe zum Männerfußball, da geht’s schon zur    Sache. Körperlich waren wir, kein Wunder, deutlich unterlegen, kämpferisch ebenbürtig – und spielerisch aus meiner Sicht besser. Erstaunlich, wie viele gute Kombinationen die zahlreichen Zuschauer (darunter auch Borsigboys, die den Klub verlassen haben und Eltern, Spieler der „alten“ B-Jugend) heute schon erleben durften. Der Auftritt dieser jungen A-Jugend (nur drei 99iger im Kader) macht schlichtweg Appetit auf mehr. Und mehr gibt es auch in den nächsten Wochen. Bis zu den Sommerferien stehen noch mehrere Testspiele an – die Jungs sollen sich kennen lernen, auch das Miteinander-sprechen-auf-dem-Platz lernen. Auch und vor allem mit jenen, die so gut wie kein Deutsch verstehen. Heute hatten wir jedenfalls 14 ehrgeizige Mann an Bord, manch einer stößt schon zum Spiel beim SC Siemensststadt am Dienstag noch dazu.  Welch Geist aktuell in der Truppe herrscht, lässt sich auch daran ablesen: Alle wissen, was am Donnerstag für Wetter herrschte. Land unter in Berlin – aber bei uns waren 14 Mann beim Training, hatten trotz Dauerregens ihren Spaß. Weiter so! Die Fotos kommen in gewohnter Manier von Carsten – danke. Borsigwalde heute mit: Abdul – Julian, Fayes, Ablaye, Lamin, Alexander, Nikola, Fabian, Salifu, Simon, Tobias, Lucas, Cristian, Samuel. (mw)