Berichte

2:2 gegen FV Wannsee

Dienstagabend, Flutlicht, kühles Wetter und ein Spiel, das nievauvoller kaum hätte sein können. Beide Mannschaften zeigten, warum Trainer gegnerischer Teams immer wieder zur Spielsichtung kommen. Von Minute eins an war es ein ausgeglichenes Spiel in dem Wannsee und auch wir eine tolle Partie zeigten. Wir gingen früh im Spiel nach einem Eckball in Führung, mussten jedoch 10 Minuten später den verdienten Ausgleich kassieren. Doch wir fingen uns und konnten noch vor der Halbzeit das 2:1 durch einen abgefälschten Schuss erzielen. Beide Mannschaften erspielten sich gute Chancen und machten teilweise zu wenig daraus. Mit der Führung und einer Menge Portion Selbstvertrauen gingen wir in die zweite Hälfte, die genauso fulminant begann wie die erste aufhörte. Auf beiden Sieten vergaben die Offensivkräfte hochkarätige Chancen, bis wir durch einen Ballverlust in einen Konter liefen, der das 2:2 und damit auch den Endstand besiegeln sollte. Großes Lob an Schiedsrichter und Gegner, die dieses Spiel zu einem tollen Abend machten. Nach dem Staakenspiel 72 Stunden zuvor, zeigte unsere Mannschaft eine deutliche Reaktion, wie wir es auch gefordert hatten. Nun haben wir ein Wochenende Spielpause bevor es dann in 14 Tagen zu Blau-Gelb Berlin geht.

1:5 gegen Staaken 2.B

Ein Tag zum Vergessen! Es schien als dachte unsere Mannschaft sie würde zu einem gemütlichen Sonntagskick nach Staaken fahren um sichere drei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Scheinbar guckten zu viele Spieler auf die trügerische Tabellensituation der Staakener Jungs. 1 Punkt aus 2 Spielen stand für Staaken zu Buche. Doch wie sich herausstellen sollte, handelt es sich bei dieser Mannschaft um eine der stärksten in der Staffel. Um unsere Leistung zusammen zu fassen reicht ein Blick auf die Zahlen. Nach 80 Minuten 2 Torschüsse, 0 Eckbälle und zwei Situationen in denen wir über drei Stationen spielten. Ansonsten waren wir nicht der SC Borsigwalde, sondern der SC Reagieren und Hinterherlaufen. Mehr kann zu diesem Spiel nicht gesagt werden. Gegen Wannsee muss eine deutliche Steigerung und Reaktion her.

5:3 gegen Grün-Weiß Neukölln

Nachdem wir unser erstes Heimspiel mit 0:4 hergaben, war es nun an der Zeit den ersten Heimsieg einzufahren. Dazu mussten wir über 80 Minuten die Leistung zeigen, die wir gegen Friedenau in der ersten Viertelstunde zeigten. Und genau das taten wir auch. Von der ersten Minute an war deutlich zu erkennen, dass wir nicht zu schlagen sind an diesem Tag. Uns gelang Vieles, wenn auch nicht Alles. Nur folgerichitg führten wir bereits nach 8 Minuten mit 2:0. Nach 13 weiteren Minuten gingen wir gar mit 3:0 durch einen fulminaten Distanzschuss in Führung. Mit dieser Führung im Rücken gingen wir dennoch auch hochmotiviert in Hälfte zwei, denn gerade im Jugendbereich ist eine 3:0 Führung bei Weitem noch kein sicherer Sieg. Die Mannschaft ging geschlossen aus der Kabine und machte genau da weiter, wo sie in Hälfte eins aufgehört hatte. Neukölln ließen wir weiterhin nicht ins Spiel kommen und setzten mit dem 4:0 noch ein weiteres Tor oben drauf. Jetzt begannen wir jedoch das Spiel für zu leicht zu nehmen und kassierten gleich zwei Gegentore durch individuelle Fehler, die abgestellt werden müssen. Doch wir waren clever genug und trafen mit unseren schnellen Kontern Neukölln ins Mark. 5:2 war nun das Ergebnis nach 80 Minuten. Ein weiteres Gegentor für uns und eine rote Karte in der Nachspielzeit für den Gegner sollten den Schlusspunkt für diese Partie setzen. Nun geht es für uns am nächsten Wochenende zu den Sportfreunden aus Staaken.

3:2 gegen Friedenauer TSC

Sonntagmorgen, 9:30 Uhr, Friedenau. Unser zweites Punktspiel stand kurz vor Anpfiff als man bereits das Feuer in den Augen unserer Spieler sehen konnte. Sie brannten darauf die 0:4 Niederlage des ersten Spiels vergessen zu machen und sich für die gute und harte Trainingsleistung zu belohnen. Es sollte keine 5 Minuten dauern, da führten wir bereits durch einen gut ausgeführten Spielzug mit 1:0. Der Ball wurde über die Außen durch einen einfachen Doppelpass durchgesteckt und die hereingeschlagene Flanke fand sofort einen Abnehmer. Wir überranten die Friedenauer in den ersten Minuten förmlich und spielten uns gleich mehrere Chancen heraus wovon wir eine weitere in der 11. Minute verwerten konnten. Nach 20 Minuten kamen die Friedenauer jedoch besser zu ihrem Spiel und zwangen uns phasenweise immer stärker in die Rückwärtsbewegung. Wir brachten das 2:0 in die Halbzeit, waren jedoch gewarnt, dass uns nach dem Wiederanpfiff ein regelrechter Sturmlauf der Friedenauer erwarten sollte. Doch wir ließen kaum Chancen zu und waren nur durch Standards in Bedrängnis zu bringen. In Minute 49 kam dann für alle überraschend der Pfiff: Strafstoß für Friedenau, den keiner so wirklich verstehen konnte. Nun stand es 2:1 und Friedenau schien am Drücker zu sein. Doch unsere Mannschaft agierte clever und setzte immer wieder kleine Nadelstiche nach vorne. Wir nutzten die Räume der weit aufgerückten Friedenauer perfekt und kamen durch einen Konter zum verdienten 3:1. Doch heute sollten wir nicht durch eine gute Schiedsrichterleistung gesegnet sein. Es gab einen vollkommen unberechtigten Eckball für Friedenau, welchen wir komplett verschliefen und uns das 3:2 fingen. In den letzten Minuten holten wir nochmal all unsere Kräfte hervor und gewannen schlussendlich das Spiel hochverdient mit 3:2! (ns)

0:4 gegen Berliner SC 2.B

Zu unserem ersten Staffelspiel durften wir gleich gegen den Berliner SC ran, den wir auch aus der Vorsaison bereits kannten. Wir wussten, dass uns ein spielerisch starker Gegner erwarten würde, der uns das Spiel zu jeder Sekunde schwer machen sollte. Und so begann das Spiel mit gutem, schnellen Flachpassspiel. Doch bereits nach 5 Minuten mussten wir den ersten Gegentreffer nach einem Freistoß hinnehmen. Der Ball wurde in den Strafraum geflankt und kam dort in Ping-Pong Manier vor die Füße des Gegners, der den Ball aus kürzester Distanz nur noch über die Linie drücken musste. Ein schneller Rückschlag für uns, den wir uns jedoch nicht anmerken ließen. Wir erspielten uns in den kommenden Minuten zwei hochkarätige Chancen, die jedoch vom Pfosten und Torwart vereitelt werden konnten. Leider wird diese Fahrlässigkeit häufig im Fussball bestraft. Wie in der 39. Minute geschehen. Praktisch mit dem Pausenpfiff leisteten wir uns einen kapitalen Absprachefehler in der Hintermannschaft und schenkten den Gegner damit ein Tor. Wir gingen mit dem 0:2 Rückstand in die Pause. Es war das Spiegelbild des Spiels der Vorwoche im Pokal gegen Preußen. Doch dieses Mal war Fortuna nicht auf unserer Seite und wir konnten das Spiel nicht mehr drehen, sondern mussten in Hälfte 2 zwei weitere Gegentreffer hinnehmen. Beide Toren wären vermeidbar gewesen doch es sollte nicht unser Tag sein. Die EInstellung der Mannschaft hat gestimmt sowie ihr spielerisches Auftreten. An diesem Tag hat uns einfach das Glück gefehlt, dass es gebraucht hätte, um vielleicht noch einen Punkt mitzunehmen. (ns)

2:2 (6:7 n.E.) gegen BFC Preußen

Zum ersten Pflichtspiel der Saison empfingen wir die Sportsfreunde vom BFC Preußen an der Tietzstraße. Hier traf Landesligist auf Landesligist und es war von Minute 1 an zu spüren, dass beide Teams den absoluten Willen hatten weiterzukommen. Leider fanden wir zu Beginn nur schwer in die Partie und so kassierten wir nach 11 Minuten das 0:1 nach einer guten Doppelpasskombination der Preußen. Preußen machte weiterhin Druck und langsam fingen wir an zu begreifen, dass wir auf einen sehr schweren Gegner treffen und jeder Einzelne alles aus sich heraus holen musste. Kurz vor der Pause kassierten wir nach einer Unachtsamkeit der Hintermannschaft jedoch das 0:2. Nun sollte sich auch in Hinblick auf die Saison zeigen, ob die Mannschaft schon die Moral und den Charakter besitzt noch an sich zu glauben. In Halbzeit zwei zeigte sich von Anfang an, dass nun eine andere Borsigwalder Mannschaft auf dem Platz stand. Eine mit Herz, Leidenschaft und  Teamgeist. Wir drehten die Partie nun und setzen die Preußen unter Druck, sodass uns circa 15 Minuten nach Wiederanpfiff durch einen Kopfball aus 13 Meter der Anschlusstreffer gelang. Jetzt waren wir am Drücker und erspielten uns die ein oder andere Möglichkeit, von der wir jedoch keine im Tor unterbringen konnten. Durch das hohe Risiko gelang es Preußen immer wieder schnelle Konter zu spielen, doch unsere Hintermannschaft war in Hälfte 2 zu jeder Zeit hellwach und konnte ein weiteres Gegentor verhindern. Die Zeit schien uns davonzulaufen…aber wir glaubten weiterhin an uns und wurden in der letzten Minute der Nachspielzeit mit einem Flachschuss aus der halblinken Position mit dem verdienten Ausgleichstreffer belohnt. Es sollte also direkt ins Elfmeterschiessen gehen, welches wir unglücklich mit 4:5 verloren. Schlussendlich war es ein toller Saisonauftakt und die Mannschaft wurde auch durch die Niederlage noch ein weiteres Stück zusammengeschweißt. (ns/Fotos: Sviridov)
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