Berichte

10:0 – deutliche Revanche gegen den SC Staaken

Gegen die 5. E des SC Staaken, einem gemischten 11er/12er-Jahrgang, hatten wir in der Hinrunde eine Niederlage erlitten. Schon damals fand ich uns spielerisch besser – aber Staaken hatte (speziell durch einen Spieler, der auch noch ein guter Kicker war)  extreme körperliche Vorteile in die Waagschale geworfen. Nun war dieser eine Spieler nicht mehr dabei – und wir spielerisch erneut klar besser. Das hieß: Es lief wir geschmiert. So war der Gegner zu früher Stunde an der Tietzstraße von unserem Pressing ab der ersten Minute sehr überrascht, bereits nach elf Minuten führten wir 4:0. Abgesehen von einer kurzen Schwächephase vor der Pause, als wir zu umständlich agierten, war das schon ein ziemlich perfektes Spiel von uns. Mit sehr viel Elan, sehr viel von dem (z.B. Flügelspiel), was wir auch trainieren. Am Ende ein auch in der Höhe verdienter 10:0-Erfolg für uns, wobei Staaken auch seine Chancen hatte und nur mit Pech ohne Ehrentreffer nach Hause fuhr. Borsigwalde heute: Anil, Aaron –  Nils, Tammo, Elias, Eric, Zaid, Vincent, Alex, Louisa, Robin, Ousman.

Krimi am Freiheitsweg: Kiezhelden gewinnen Derby

7. Mai. Spitzenspiel und Derby – mehr geht nicht. Aber das Duell Zweiter gegen Erster am Freiheitsweg war nichts für schwache Nerven. Letztlich gewannen wir nur aufgrund einer starken ersten Halbzeit, nach der wir 3:0 führten. Auch da schon einen Tick zu hoch, wie ich finde, weil die Füchse absolut auf Augenhöhe waren. Wir fanden heute nicht so in den Kombinationsfluss, standen aber lange Zeit sehr kompakt. Ab der 35. Minute dann der absolute Bruch. Nach einer 5:0-Führung kassierten wir schnell zwei Anschlusstreffer, die Gastgeber bekamen Oberwasser, angefeuert von frenetischen Fans. Plötzlich klappte bei denen alles – und bei uns nix mehr. Viel zu hektisch und ungenau, fast jede Spieleröffnung landete beim Gegner. Machen wir es kurz: Wir retteten ein 5:4 sprichwörtlich über die Ziellinie. Die letzte Viertelstunde dämpfte ein wenig die Freude – aber unterm Strich steht, dass wir das Duell gewonnen haben. Und dass alle Spiele, die wir bisher gegen die Füchse gemacht haben, sehr eng waren. Heute kam mancher bei uns nicht mit der sehr körperbetonten Spielweise der Gastgeber und dem Rasenplatz zurecht. Aber wir bleiben Spitzenreiter! Borsigwalde heute: Anil, Aaron –  Nils, Tammo, Elias, Eric, Zaid, Vincent, Alex, Louisa. Momo, Ousman.

Kantersieg: Erfolgreiche Revanche in Lichterfelde

30. April. Heute mal wieder gegen die E5 des FC Viktoria… doch im Gegensatz zu der klaren Niederlage vor einigen Wochen heute mit bester Besetzung. Demzufolge dominierten wir die Partie von der ersten Minute an, spielten allerdings in der Startphase viel zu umständlich vor dem Tor – und lagen so erst 0:1  und dann auch 1:2 zurück. Das ging bis zur 12. Minuten so. Noch vor Ende des ersten Drittels aber besannen wir uns auf das schnörkellosere, einfache Spiel – und führten so nach einem wahren Wirbelsturm binnen fünf Minuten plötzlich mit 6:2. Die klare Führung bauten wir über das zweite Drittel (4:2) und das Schlussdrittel (5:0) noch auf ein 15:4 aus. Sehr viel Spielfreude und Laufbereitschaft bei unserer Mannschaft, die noch jede Menge Chancen liegenließ – und hinten nur sehr wenig zuließ. Erfolgreiche Revanche also in Lichterfelde, in einem – wie immer bei diesem Gegner – fairen Spiel. Nächste Woche das Derby gegen die Füchse. Borsigwalde heute: Anil, Aaron –  Nils, Tammo, Elias, Eric, Zaid, Vincent, Alex, Louisa.

7:3 – gut kombiniert gegen körperlich starken BFC Südring

24. April. Nach fast zwei Wochen Pause (und nur einer Trainingseinheit) kamen wir gut aus den Osterferien. Mal abgesehen von zwei, drei Spielern, die gedanklich noch auf der Suche nach Ostereiern schienen…in der Summe machte es die Mannschaft stark gegen die 3.E-Jugend des BFC Südring – einen nahezu kompletten 2011er-Jahrgang. Die Gäste setzten ihre Körperlichkeit voll ein, das tat manchmal heute richtig weh, ohne dass es aber unfair wurde – es war halt einfach ein Kampf um jeden Ball. Aber unsere Kiezhelden hielten ordentlich dagegen, vor allem spielerisch. Da sah wirklich einiges heute wieder sehr gut aus – zudem hatten wir zwei prima aufgelegte Torhüter, die eine große Zahl von Gelegenheiten des Gegners zunichtemachten. Wir selbst kombinierten sehr flüssig, mit hohem Laufaufwand – und gingen verdient mit 3:1 in den ersten zwanzig Minuten in Führung. Leider verloren wir dann im zweiten Drittel etwas den Faden, zeigten uns aber sehr effektiv. Zwei blitzsaubere Kontertore – dann aber auch kurz vor der Pause zwei haarsträubende Abwehrschnitzer binnen einer halben Minute, so dass dieses Drittel 2:2 endete. Mehr als verdient für die Gäste. Im letzten Drittel eroberten wir uns wieder ein bisschen von der Dominanz des ersten Abschnitts zurück – und trafen zwei Mal. In Summ ein 7:3, das sich gegen einen ordentlichen Gegner sehen lassen kann. Angesichts der Temperaturen war es auch konditionell heute anspruchsvoll, zumal die Kreuzberger nie aufgaben. Borsigwalde heute: Anil, Aaron –  Nils, Tammo, Elias, Eric, Zaid, Vincent, Ousman, Robin, Louisa.

Turniersieg in Frohnau

9. April. Am Ende war ein bisschen Enttäuschung da. Ausgerechnet im letzten Spiel wirkten wir pomadig, überheblich und so gar nicht konzentriert. Der Gegner VfB Hermsdorf, im Grunde nur zwei Mal vor unserem Tor – siegte somit nicht unverdient 2:1. Wer so viel liegen lässt und in der Rückwärtsbewegung schludert – der wird eben bestraft. Nun muss man aber auch der Wahrheit genüge tunt: Zuvor zeigten die Kiezhelden tollen Fußball, spielerisch dominierten wir heute das Turnier beim Frohnauer SC, ließen den Ball wohl am schönsten laufen. Wir wurden heute oft angesprochen, ob wir wirklich eine vierte Mannschaft seien… Und somit war – letzter Eindruck hin oder her – der Turniersieg auch verdient. Wir gewannen mit 2:0 und 3:0 gegen die Teams des Gastgebers Frohnau, besiegten außerdem die SG Schönfließ mit 1:0, den Nordberliner SC mit 2:0 und spielten gegen die E1 von Fortuna Glienicke (auch hier nahezu ein Spiel auf des Gegners Tor) 0:0 – der Pfosten stand uns gleich mehrfach im Wege. 13 von 18 möglichen Punkten reichten klar zum Turniersieg. Ein gut organisiertes Turnier auf einem hjeute gut zu bespielenden, weil feuchten, Naturrasen. Mit einem verdienten Sieger Borsigwalde. Jetzt gehen wir alle mal für zehn Tage in die Osterpause, sehen uns am 22. April wieder. Borsigwalde heute: Anil, Aaron –  Alex, Elias, Eric, Zaid, Vincent, Ousman, Robin, Henri, Louisa.

8:3 – starker Auftritt gegen Empor

2. April. Vor dem heutigen Gegner, dem SV Empor, hatten wir gehörigen Respekt. Und die Gäste aus dem Prenzlauer Berg waren auch richtig gut. Umso erstaunlicher, dass wir im Nachhinein sogar sagen konnten: Unser Sieg hätte sogar höher ausfallen können, ja müssen, als dieses 8:3. Vor allem in der ersten Halbzeit brannten die Jungs ein Feuerwerk an Offensivfußball ab. Das hatte richtig Verwöhnaroma, da waren einige heiß auf Tore, machten auch die Meter ohne Ball – und setzten den Gegner pausenlos unter Druck. Das 5:1 zur Pause – für Empor eher noch schmeichelhaft, weil wir sehr viel liegen ließen. In der zweiten Halbzeit änderte sich das Bild ein wenig, wobei die Kiezhelden dominant blieben – aber nicht mehrt ganz so überlegen. Man hatte bis wenige Minuten vor dem Ende aber das Gefühl, dass da noch was anbrennen könnte, weil auch Empor viele gute Angriffe zeigte.  Am Ende aber ein klarer Sieg – der vierte im vierten Punktspiel. So lässt es sich beruhigt in die kleine Pause gehen. Nächste Woche noch ein Turnier, dann schnaufen wir auch mal ein paar Tage durch – mit Blick auf einen Mai, der es dann nochmal in sich hat mit einigen harten Punktspiel-Brocken. Borsigwalde heute: Anil, Aaron –  Nils, Alex, Tammo, Elias, Eric, Zaid, Vincent, Ousman, Robin, Felix.

Derbysieg in Frohnau hart erkämpft

27. März. Am Ende wurde es noch einmal richtig spannend. Und hätte unser Torwart nicht noch einige sensationelle Paraden abgeliefert – das Spiel wäre verloren gegangen. Dann wäre das zwar arg unglücklich gewesen mit Blick auf den Spielverlauf – aber so ist ja bekanntlich bisweilen Fußball. Frag nach bei den Italienern gegen Nordmazedonien… Aber der Reihe nach: Wir gerieten durch einen indirekten Freistoß (Rückpass) in Rückstand. Zuvor war der Frohnauer SC nicht gefährlich vor unserem Tor aufgetaucht. Das passierte auch in der ersten Halbzeit im Grunde kaum noch. Wir hingegen stocherten den Ball zwar zwei Mal über die Linie – aber diese zwei Treffer spiegelten nur unzureichend unsere Feldvorteile wieder. Zur Pause hätten wir eigentlich schon klarer führen müssen – aber viel zu oft spielten wir zu umständlich, suchten nochmal den Pass in die Tiefe, statt abzuschließen. Und Pässe in der Tiefe – das war heute kein probates Mittel, dafür versprangen zu viele Bälle auf dem Geläuf. Die Annahme des Balls – schon sehr schwer. Aller Ehren wert, wie die Kinder diese Schwierigkeit aber klaglos annahmen. Es war ein Kampfspiel. Zwei Freundschaftsspiele in der Vergangenheit haben gezeigt, dass beide Teams nicht nur auf Augenhöhe sind, sondern auch besser spielen können – aber das war auf dem trockenen, harten Rasenplatz in Frohnau heute nicht möglich. Viele Bälle hatten heute ihr Eigenleben. Man muss die Kinder loben, die immer wieder versuchten, die Trainingsinhalte umzusetzen – auch wenn das auf diesem Platz kaum möglich war. Fazit: Auch das dritte Punktspiel haben wir gewonnen. Mit 2:1. Glücklich, aber keineswegs unverdient.  Frohnau, ebenfalls mit zwei Siegen in die Saison gestartet, war der erwartet starke Derby-Gegner. Borsigwalde heute: Anil, Aaron – Louisa,  Nils, Alex, Tammo, Elias, Eric, Zaid, Vincent, Ousman.

Zweites Punktspiel, zweiter Sieg

19. März. Ein einseitiges Spiel beim VfB Einheit zu Pankow endete mit 14:0. Der Gegner verteidigte vielbeinig, konnte aber die Unterlegenheit in allen Belangen damit auch nicht kaschieren. Die Spielweise erinnerte mich ein bisschen an unsere vor zwei Jahren. Ich glaube, die Pankower waren zwei Mal gefährlich vor unserem Tor. Unterm Strich: Hätten wir vor allem in der Anfangsphase nicht so umständlich gespielt, wäre es noch höher ausgegangen. Muss aber nicht sein im Kinderfußball. Borsigwalde heute: Anil, Aaron – Louisa,  Nils, Momo, Tammo, Elias, Felix, Eric, Zaid, Vincent.

Erste Niederlage nach fünf Monaten

13. März. Heute setzte es die erste Niederlage seit fünf Monaten (damals bei der E2 von Einheit zu Pankow). Mit 3:8 fiel diese sehr heftig aus – ist aber auch leicht erklärbar. Wir hatten heute sehr viele Kinder dabei (das ist absichtlich so passiert), die seit Monaten nur sehr selten am Training teilnehmen – oder auch zuletzt im Training keinen guten Eindruck hinterließen.  Aber man muss so etwas dann auch mal im Spiel sehen, um es final einschätzen zu können. Wir zogen das heute durch, obwohl klar war, dass es gegen die 5.E des FC Viktoria, bestückt mit sehr vielen 2011ern, kein leichtes Unterfangen wird. Aber es war ja „nur“ ein Freundschaftsspiel. Schon das „Hinspiel“ hatten wir bei uns nur knapp gewonnen. Damals waren wir aber absolut auf Augenhöhe – was uns heute nur die ersten zwölf Minuten gelang. Da führten wir 1:0  – und dann fingen wir an zu wechseln. Nach den ersten 20 Minuten stand es dann schon 1:3. Es war erschreckend, wie mancher die Gegentore emotionslos und tatenlos hinnahm. Dabei geht nicht nur darum, dass Automatismen nicht da sind – das ist normal bei einem solchen Personal-Würfeln. Es geht aber darum, dass ein Großteil unserer (Stamm-)Spieler mittlerweile eine Kämpfer-Mentalität und Konzentration aufs Spiel entwickelt hat, die manch anderen eben abgeht. Da wird nur nebenher gelaufen statt gestört, da wird der Ball nach Balleroberungen sofort wieder her geschenkt, weil man völlig unkonzentriert ist. Ich lasse mal einen unserer Spieler sprechen, der sich die Lunge aus dem Leibe gelaufen hat und nach dem Spiel zu uns Trainern sagte:  „Mann, einige habe heute gar nichts gemacht.“ Dem ist wenig hinzuzufügen. Außer vielleicht: Fußball ist nicht nur Bälle rauskloppen und alibimäßig über den Platz joggen – die meisten bei uns sind längst einen Schritt weiter und begreifen das Spiel als Gesamtwerk, als Miteinander. Auch und vor allem schon im Training. So ist es schade, dass sich kaum einer aus der (teilweise selbst gewählten) „zweiten Reihe“ aufdrängen konnte. Aber, es ist gut zu wissen: Es gibt genügend bei uns, die geil auf Fußball sind. Die haben das erst gestern im Punktspiel wieder bewiesen – und mancher auch heute. Sonst wäre es noch heftiger geworden. So haken wir das also schlichtweg als Ausrutscher ab. Borsigwalde heute:  Aaron, Anil – Henry, Robin, Zaid, Helal, Elias,  Tammo, Louisa, Felix, Nils, Ousman.

Gelungener Rückrundenstart gegen Oranje

12. März. Heute gewannen wir unser erstes Rückrunden-Punktspiel mit 11:1. Das sieht deutlicher aus als es war. Der Gegner, Oranje Berlin VI, technisch sehr beschlagen, schön kombinierend – belohnte sich erst kurz vor dem Schlusspfiff, ließ zuvor eine Menge an Chancen liegen. Die ersten zehn Minuten fand ich den Gegner, trainiert von meinem langjährigen Trainerkollegen Michel Kooistra (Vereinschef bei Oranje und Inhaber der Holländischen Fußballschule) sogar besser.  Das 1:0 für uns fiel quasi aus dem Nichts – und war der Dosenöffner. Danach spielten wir – mit nahezu unserem letzten Aufgebot – schönen Kombinationsfußball und waren auch vor dem Tor sehr effektiv heute.  Insgesamt eine tolle, geschlossene Mannschaftsleistung gegen einen ballsicheren und giftigen Gegner. Ich bin sicher, dass Oranje in unserer Staffel noch einige besiegen wird. Wir hatten Glück, dass nahezu alle unsere Kids heute einen Sahnetag erwischt hatten, auch die Torhüter. Borsigwalde heute: Anil, Aaron – Louisa,  Nils, Momo, Tammo, Ousman, Elias, Felix.

Kiezhelden gewinnen Leistungsvergleich

5. März. 90 Minuten Fußball, mit nur neun Spielern – vielleicht lag es zum Teil auch daran. Die Gegner rückten mit Kaderstärken von 12 bis 14 Spielern an. Oder wir sind mittlerweile zu anspruchsvoll geworden… Kurzum: Wir gewannen zwar mit 13 Punkten aus sechs Partien den Leistungsvergleich beim 1. FC Wilmersdorf, mit den E4-Teams der Gastgeber, des TSV Rudow und 1. FC Schöneberg – aber uns fehlte ein bisschen das Verwöhnaroma.  Weil unser Spielstil eigentlich mehr Laufbereitschaft verlangt als mancher heute zeigen konnte. Aber auch dafür gibt es womöglich eine Erklärung: viele Krankheitsphasen. Und es zog sich eine sehr schlechte Chancenverwertung wie ein roter Faden durch die Partien – das war schon eklatant. So gewinnst Du ein Turnier mit gerade einmal sechs Toren…Ging schon los gegen Wilmersdorf. Wir gewinnen zwar 1:0, aber gefühlt hätte das viel klarer ausgehen müssen. Dann das Spiel gegen Rudow. Wir waren drückend überlegen – zielten aber zehn Mal freistehend auf den Torhüter… und verloren 0:1. In den Rückspielen gegen beide Teams (0:0 und 1:0 für uns gegen Rudow) waren dann kaum noch Chancen da, womöglich da schon eine Kraftfrage. Allein die beiden Spiele gegen den 1. FC Schöneberg, der ganz offensichtlich mit vielen Greenhorns bestückt war, versprühten jene Dominanz, die wir erwartet hatten – aber auch da agierten wir oft zum umständlich. Fazit: Platz eins – da darf man nicht viel meckern, aber gleichzeitig wissen wir: Die Truppe kann mehr. Schön war, dass wirklich alle Kids erschöpft nach Hause gingen, weil ja alle richtig ranklotzen mussten. Selbst beide Torhüter bekamen jeder noch rund 30 Minuten Spielzeit als Feldspieler. Und das taten sie auch – in Sachen Einsatzfreude ist der Mannschaft schon lange kein Vorwurf mehr zu machen. Nun warten die Punktspiele auf uns. Borsigwalde heute: Anil, Aaron – Alex, Louisa,  Nils, Tammo, Eric, Ousman, Elias.

Nicht schön, aber erfolgreich – 6:2 beim SV Glienicke

27. Februar. Wie sagt man so schön im Erwachsenen-Fußball? Über den Kampf ins Spiel gefunden… Doch, um ehrlich zu sein: Die ersten Minuten war nicht einmal Kampf da, nur Krampf. Vielleicht sind wir mittlerweile etwas zu verwöhnt, aber wir hatten heute über weiter Phasen nicht das spielerische Niveau der vergangenen Partien. Lag es am Ball (Größe 5 in Brandenburg)? Lag es an dem großen Platz, der recht hart war ob der Kälte? Eher waren alle noch sehr verschlafen. Und so führte die E2 des SV Glienicke rasch mit 1:0 – auch, weil wir mal wieder zu brav waren… Dann kämpften sich die Kiezhelden aber ins Spiel rein, gewannen immer mehr Spielanteile – und siegten am Ende auch verdient mit 6:2 nach drei mal 20 Minuten Fußball. War nicht wirklich schön, wie die Trainer fanden, oftmals zu umständlich vor dem Tor  (was für beide Teams galt) – aber gut, man sollte eines nicht vergessen: Vor zwei Jahren haben wir in Glienicke Nordbahn gegen diese Truppe noch sang- und klanglos deutlich verloren. Weil wir damals noch kein Spielsystem hatten. Heute retteten uns diese mittlerweile antrainierten Automatismen den Sieg. Es kamen eben doch irgendwann die diagonalen Bälle hinter die Abwehr der Gastgeber in einer zwar zeitweise umkämpften, aber stets fairen Partie. Borsigwalde heute: Anil – Alex, Louisa, Vincent, Helal, Felix, Nils, Tammo, Eric, Ousman.

Noch ein Sieg gegen eine E2 – 3:1 in Stralau

12. Februar. Heute  spielten wir bei der E2 des FSV Berolina Stralau, die die Hinrunde in der Leistungsstaffel gespielt hat – dort aber gegen Top-Teams einen schweren Stand hatte (nur vier Punkte). In den ersten 20 Minuten konnte man erahnen, warum das so war – obwohl der Gegner körperlich sehr gut aufgestellt war und auch balltechnisch stark wirkte, ließen wir in einer allseits fairen Partie über 60 Minuten nicht eine Torchance aus dem Spieler heraus zu, standen kompakt und spielten sehr geordnet nach vorne. Im Grunde war das 3:0 für uns noch schmeichelhaft für die Gastgeber. Das änderte sich ab dem zweiten Drittel – von da an war es eine Partie auf Augenhöhe und beide Teams hätten eigentlich noch zu einigen Toren kommen müssen. Doch ersten gab es auf beiden Seiten exzellente Torhüter-  und zweitens war die Chancenverwertung hüben wie drüben nicht so berauschend. Bei uns hatte man das Gefühl, mit der sicheren Führung im Rücken wollten es einige einfach zu schön machen. Letztlich hatten wir nie das Gefühl, die Partie verlieren zu können – und siegten am Ende auch vollauf verdient mit 3:1. Borsigwalde heute: Anil, Aaron – Alex, Momo, Louisa, Vincent, Helal, Said, Felix, Nils, Elias.

3:2 gegen starke E1 des SV Buchholz

5. Februar. Der nächste starke Gegner – und der nächste starke Auftritt. Wobei man diesmal sagen muss: Ohne die Unterstützung von zwei Spielern aus der E2 hätten wir heute gar nicht antreten können. Urlaubs- und coronabedingt fehlten uns gleich acht Akteure, drei Kinds kamen aus der Quarantäne und wirkten noch etwas blass um die Nase. Trotzdem trauten wir uns an die E1 des SV Buchholz, die (bis auf zwei Ausnahmen) 2012er sind – und die dennoch in ihrer (aus meiner Sicht ordentlichen Staffel) Herbstmeister wurden. Schon schnell konnte man sehen: Das wird heute ein harter Prüfstein gegen einen körperlich starken Gegner, der schnell und offensiv spielen wollte. Umso erstaunlicher, wie gut die Kiezhelden das machten, über insgesamt drei mal 20 Minuten war es ein stets faires Duell auf Augenhöhe. Das erste Drittel verloren wir zwar mit 1:2 – allerdings habe ich uns da auch schon einen Tick besser gesehen. Man konnte da aber beobachten, dass es gegen einen stark pressenden und präzise von hinten heraus spielenden Gegner schwierig ist, die Abwehr nur mit unerfahrenen Kräften zu formieren…kurzum: nach der verdienten Führung kassierten wir so kurz vor der Pause noch zwei Gegentore. Aber danach kein einziges mehr. Das zweite Drittel endete 0:0, das letzte gewannen wir 2:0. Am Ende dann vielleicht etwas glücklich, weil Buchholz allein in der Schlussminute nochmal eine Riesenchance hatte, die unser Torwart sensationell parierte – aber im Grund unter dem Strich ein durchaus verdienter Erfolg. Man sieht, dass Automatismen, die wir im Training erarbeitet haben, selbst dann funktionieren, wenn Kinder einrücken, die sonst nicht zum Team gehören. Anders formuliert: Hast Du gute Kicker auf dem Platz und eine Spielidee – dann setzten diese guten Kicker die auch um. Danke also an Daniel und Mika von der E2 – und Glückwunsch an das gesamte Team. Borsigwalde heute:  Anil, Alex, Tammo, Zaid, Momo, Louisa, Vincent, Helal, Daniel, Mika.

Kleiner Nachtrag noch von unter der Woche. Am Mittwoch gab es ein Trainingsspiel über 45 Minuten gegen unsere 1.F. Nun kann man sagen: Die sind ja ein Jahr jünger…Stimmt, aber wir spielten nur mit 5+1, während der Gegner auf F-Jugendfeld 6+1 agierte – und trotzdem siegten unsere Kiezhelden von der E4 mit über 20 Toren (und nur einem Gegentreffer). Borsigwalde: Anil, Alex, Tammo, Zaid, Louisa, Vincent.

15:3 – Gala gegen Stern Marienfelde

29. Januar. Heute spielten wir wie aus einem Guss – vielleicht das beste Spiel seit langem. Womöglich auch unser Maximum, was wir derzeit können. Zum Leidwesen des Gastes, der E2 des FC Stern Marienfelde, die sich derzeit im Neuaufbau befindet – und eine E4 vermutlich auch nicht so spielerisch gut aufgelegt erwartet hatte. Unsere Kiezhelden hatten wirklichdurch die Bank  einen Sahnetag erwischt – und legten los wie die Feuerwehr.  Nachdem wir Trainer zuletzt im Training etwas verzweifelt sind, weil selbst bei den Spielformen mit kleinen Teams auf vier Tore nur wenig harmonierte – so passte heute alles wie Arsch auf Eimer. Tolle Bälle in die Schnittstelle, viele schöne diagonale Pässe mit ordentlichem Druck und präzises Aufbauspiel mit wenig Kontakten von hinten heraus. Vor allem auch: Bewegung ohne Ball. Auch traute sich mancher, endlich mal abzuziehen. Gepaart mit unserem frühen Pressing (was die Kids auch schon zuletzt gut gemacht haben) wirkte Stern schon früh sichtlich irritiert. Kurzum: Zur Pause führten wir schon 9:1 und gewannen am Ende – auch in der Höhe verdient – mit 15:3. Wirklich ein tolles Spiel mit sehenswertem Kombinationsfußball. Allseits fair mit einem Gegner, der nie aufgab. Danke an unseren Fan Wolfgang, der die Süßigkeiten für die Kinder gespendet hatte. Hat Spaß gemacht, trotz Schmuddelwetter. Borsigwalde heute: Anil, Aaron – Alex,  Tammo, Ousman, Elias, Eric, Nils, Helal, Zaid, Vincent.

9:5 gegen Frohnauer SC

23. Januar. An diesem Wochenende war es nicht so leicht, die Kinder zum Spielen zu bringen. Die erste Absage kam am Donnerstag – wir fanden Ersatz, aber nur für Sonntag. Und kassierten Samstag wieder eine Absage. Corona halt. Im letzten Moment meldete sich Samstag Nachmittag die E2 des Frohnauer SC, die auch eine Spielbsage hinnehmen  musste – kam aber (ohne das vorher anzusagen) nur mit sechs Mann. Wir boten an, auch nur mit sechs zu spielen – aber das wurde kategorisch abgelehnt. Man sei ja die erste Mannschaft des Vereins und sich sicher, so werde es ein Spiel auf Augenhöhe. Nun, im Nachhinein behaupte ich: Bestimmt ist Frohnaus E2 in der Breite deutlich besser besetzt als wird, aber für heute gilt: Es wäre vermutlich bei sieben gegen sieben ein Spiel auf Augenhöhe geworden. Ich weiß nicht, ob wir es auch gewonnen hätten – aber ein bisschen können wir mittlerweile auch schon kicken. Nur nebenbei: Es ist lange her, dass wir einer anderen E4 unterlegen waren – und manche E2 haben wir auch schon geärgert… So spielten wir also drei Mal 20 Minuten, dominierten im Grunde die ganze Partie – und experimentierten sehr viel. Mancher fand sich auf ungewohnten Positionen wieder, der Linksfuß auch mal rechts und der Rechtsfuß links, der Angreifer mal im Zentrum oder sogar in der Abwehr. Und ein Torwart auch mal in der Abwehr. Wir erzielten neun Treffer (weshalb man unsere Chancenverwertung deutlich kritisieren muss und fast schon von Chancenwucher sprechen kann) und machten somit aus durchaus gutem Kombinationsspiel mit frühem Pressen (womit wir Frohnau in viel Eins-gegen-eins-Situationen zwangen) im Grunde zu wenig. Gleichzeitig kassierten wir fünf Tore, wo man dann sagen musste: Ein bisschen Verteidigen kann manchem, der dann dort eingeteilt ist, auch nix schaden…. Fazit nach diesem 9:5-Sieg: Wir konnten den Ball dank der Überzahl schön laufen lassen und viel ausprobieren. Ich glaube nicht, dass der Trainer von Frohnau uns so erwartet hatte. Soll heißen: Beim nächsten Mal gerne sieben gegen sieben, damit es spannender wird. Borsigwalde heute: Anil, Aaron – Louisa, Alex,  Tammo, Felix, Momo, Ousman, Elias, Eric, Nils.

Wieder eng, wieder spannend – 5:4 gegen Frohnau

15. Januar. Wieder in Nordderby, wieder ein knapper Erfolg. Heute spielten wir erneut gegen die 4.E des Frohnauer SC – es wurde wieder ein spannendes und sehr enges Duell. Nach dem 6:6 im Dezember siegten wir diesmal mit 5:4, letztlich auch verdient. Und so lief die Partie über insgesamt 60 Minuten: Im ersten Drittel war der Gegner stärker – weil die Gäste schlicht den effektiveren und schnörkelloseren Fußball spielten und davon profitierten, dass wir a) vorne viel zu umständlich agierten und b) mehrfach in Konter liefen. Irgendwie standen sich unsere Spieler zu oft gegenseitig auf den Füßen herum, das Spiel ohne Ball war nicht sehr ansehnlich. 2:1 für den FSC, das ging auch klar in Ordnung, weil unser Keeper auch noch zwei hundertprozentige Möglichkeiten entschärfte. Überhaupt war es ein Tag mit super Torwartleistungen hüben wie drüben. Das zweite Drittel ging gefühlt klar an uns – aber nicht, was das Ergebnis anging. Wir drückten Frohnau fast pausenlos in deren eigene Hälfte, gingen aber sehr schludrig mit unseren Chancen um und hatten zudem noch drei Aluminium-Treffer – so dass dieser Abschnitt 1:1 ausging.  Spielerisch aber hatten wir Trainer nix zu meckern – und die Kiezhelden verloren auch nicht den roten Faden. Die letzten 20 Minuten gingen mit 3:1 an uns – so dass wir mal wieder das glücklichere Ende für uns hatten. Danke an Frohnau für eine erneut sehr faire und abwechslungsreiche Partie. Borsigwalde heute: Anil, Aaron – Louisa, Alex, Zaid, Robin, Tammo, Helal, Felix, Momo, Ousman.

Spannung pur – 8:7 im Nordderby gegen die Füchse

8. Januar. Ein packendes E4-Nordderby lieferten wir uns heute mit den Füchsen, sehr zur Freude der zahlreichen Zuschauer.  Dass wir es am Ende mit 8:7 gewannen – nun ja, wie sagt man so schön im Fußball: glücklich, aber nicht unverdient. Der Reihe nach: Das erste Drittel ging klar an die Gäste. Dass es nur 1:2 stand – für uns schmeichelhaft. Die Füchse wie die Schneehasen, kamen viel besser mit dem schwierigen Untergrund zurecht. Man spürte: Sie wollten die ebenfalls knappe Niederlage aus dem Punktspiel vor einigen Wochen wett machen. Wir setzten offensiv kaum Akzente. Im zweiten Drittel änderten wir die Vorgehensweise, wollten genauso bissig und früh draufgehen wie die Füchse – und brachten sie so in Bedrängnis. Wir drehten nach einem 1:3 dann die Partie auf 4:3, waren plötzlich auch klar besser. Leider hatten die Einwechsler die neue Philosophie nicht wirklich verinnerlicht – und zeigten zu wenig Kampfgeist, so dass der Faden wieder riss. Und wir letztlich noch zwei Gegentore kassierten. Mit einem 5:6 ging es ins letzte Drittel. Wieder drehten wir das Spiel – zogen auf 8:6 davon. Der Gegner kam in einer fairen und extrem spannenden Partie über insgesamt 60 Minuten (plus vier Minuten Nachspielzeit) zwar noch zum 7:8, verschoss aber in der Schlussminute noch einen Neunmeter. Ein Unentschieden wäre wohl gerechter gewesen, weil es ein Spiel auf Augenhöhe war – aber natürlich ist es schön, dass wir mit einem Sieg ins neue Jahr starten können. Manch einer zeigte allerdings, dass die Weihnachtsgans offensichtlich noch nicht ganz verdaut ist, wir hatten ja auch erst ein Training… Zum Glück gab es wieder andere, die einen Sahnetag erwischt hatten. Einer brachte es am Ende auf den Punkt: „Ich hatte einfach Lust, Fußball zu spielen.“ So soll es sein. Borsigwalde heute:  Anil, Aaron – Nils, Eric, Louisa, Alex, Zaid, Elias, Henry, Robin, Vincent, Tammo.

Ein letztes Spiel, ein letzter Sieg – 5:4 in Neukölln

18. Dezmber. Der letzte Eindruck bleibt – das sagten wir den Kindern vor dem Spiel… Nun, insgesamt haben wir schon bessere Auftritte hingelegt, aber am Ende stand ein 5:4-Erfolg beim NFC Rot Weiß Neukölln, also immerhin die besten 2012er dieses Vereins. In ihrer Staffel immerhin Fünfter nach der Hinrunde. Mancher Kiezheld konnte heute leider nicht an die Normalform anknüpfen, sonst wäre der Sieg wohl deutlicher ausgefallen. Die teilweise sehr robusten und auch individuell guten Neuköllner kauften uns zwischendurch den Schneid ab – hier sind wir wieder beim Thema: Zähne zeigen, nicht nur hin und wieder, sondern dauerhaft. Am Ende durfte sich die Mannschaft einmal mehr bei ihrem Kapitän bedanken, der auch hinten raus noch gierig auf Tore war – und damit die teilweise haarsträubenden Defensivfehler ausmerzte… Der Reihe nach: Im ersten Drittel (drei Mal 20 Minuten) war die war klar bessere Mannschaft, kombinierten hübsch – aber die Chancenverwertung war nicht gut. Die 2:0-Führung war mehr als schmeichelhaft für die Gastgeber. Im zweiten Drittel verloren wir merklich an Spannkraft, führten aber noch 3:2 in Summe. Im letzten Drittel dann wieder keine gute Chancenverwertung der Borsigwalder – so dass es irgendwann 4:4 stand. Nicht der verdiente Lohn für den Aufwand, den wir betrieben hatten. Aber dann stocherten wir den Ball doch nochmal über die Linie… Irgendwie ne kleine Parallele zum Spiel des geilsten Clubs der Welt, das der Trainer dann abends im Volksparstadion erlebte… Fazit: Noch vor einem Jahr hätten wir uns über solche Siege gefreut wie die Kullerkekse. Unsere Ansprüche wachsen aber – und das ist auch gut so. Halten wir fest am Ende des Jahres 2021: Gegen eine 4.E haben wir schon lange nicht mehr verloren. Wenn es Niederlagen setzte, dann gegen Jahrgangsältere 5.E-Teams oder 2.E-Mannschaften, in einem Fall auch gegen die vermutlich beste U9 Berlins. Das Team hat sich also entwickelt, was man auch deutlich sieht – spielerisch und kämpferisch. Der Kader ist aber in der Breite noch nicht stark genug. Das heißt: Kinder aus der zweiten Reihe müssen ehrgeiziger werden. Bei manchem rächt sich, dass er die Technikübungen im Training zu schlampig macht. Das ist nur allzu menschlich, weil jeder lieber Übungen mit Torabschluss macht – aber die Schlamperei sieht man dann eben auch in Spielsituationen. Man hat eben nicht nur einen Fuß beim Fußballspielen…und irgendwann muss es halt auch mal klick machen, dass der Gegner den Ball auch will (und man ihn deshalb nicht stundenlang halten kann). Heißt: Das Spiel ohne Ball, das Freilaufverhalten (was wir oft üben), muss noch besser werden. Mancher hat noch immer ne gaaaaaanz lange Leitung. Alles in allem aber wächst da was zusammen. Die Kinder haben Spaß und verstehen sich auch gut. Freuen wir uns also auf 2022. Rutscht gut rein – und feiert vorher besinnlich Weihnachten. Borsigwalde heute: Anil, Aaron – Alexander, Nils, Elias, Vincent, Felix, Henry, Louisa. (mw)

Packendes Spiel auf der grünen Insel in der Antarktis

12. Dezember. Haben die jetzt ne Rasenheizung, oder was? Nun, das Spiel hatte eine samstägliche Vorgeschichte – ohne die es am Sonntag nicht stattgefunden hätte. Denn da war der Schnee auf dem Platz an der Tietzstraße bereits zu Eis geworden. Sebastian und Matthias schippten gemeinsam mit F1-Trainer Tim den Platz 90 Minuten lang soweit frei, dass ein ordentliches Feld zusammenkam. Sven und Björn legten am Sonntag mit einem Frohnauer Elternteil  nochmal Hand mit an – so dass nochmal gut und gern vier Meter Länge dazukamen. So hatten wir gegen die 4.E des Frohnauer SC ein ordentliches E-Jugendfeld (ich würde mal sagen: Mindestmaße) und die Kids konnten gut und gefahrlos kicken. Es war eine Partie, die auf und ab wogte. Kein Team ließ einen Rückstand auf sich sitzen, beide kamen mehrfach zurück. Viel Action, schön zum Zuschauen. Am Ende einer packenden und allseits fairen Partie auf der grünen Insel inmitten der Antarktis Tietzstraße stand es 7:7. Alle waren zufrieden, wir hatten nur neun Kinder – und somit allen sehr, sehr viel Spielzeit gegeben. Auch Kindern, die in den Punktspielen sonst nicht so viel zum Zuge kommen – und die Torhüter konnten sich im Feld ausprobieren. Kurzum: alle hatten Spaß. Dafür hat sich dann doch der Aufwand gelohnt… Borsigwalde heute: Anil – Alexander, Nils, Elias, Vincent, Robin, Henry, Louisa, Tammo, Eric. (mw)

 

Nikolausturnier und Weihnachtsfeier: Vom Schnee in den warmen, weißen Sand

11. Dezember. Eine ungewöhnliche Woche bei den Kiezhelden von der E4: Mittwoch, unser traditionelles Nikolausturnier. Da gibt es am Ende für die Teams Schokoladen-Nikoläuse als Pokale – mache ich als Trainer schon seit vielen Jahren so…und machte stets großen wie kleinen Kickern viel Spaß. Am Ende gewann bei dem internen Turnier Team rosa vor Team gelb, dunkelgrün und hellgrün (siehe Fotos).

Am Freitag dann sagten alle anderen Kleinfeld-Teams ihr Trainer ab – außer der E4. Und was hatten wir auf dem schneebedeckten Feld  für einen Heidenspaß (inklusive Trainern).

Am Samstag dann: Weihnachtsfeier. Im warmen, weißen Sand des Beachcenters im Märkischen Viertel. Auch schon Tradition bei Wolf-Mannschaften…Da kickten die Kinder eine Stunde lang mit drei Teams, hatten mächtig Fun – bevor es an die Pommes und die Geschenke ging. Hier geht ein großer Dank an unseren Fan Wolfgang, der für jedes Kind eine schöne Weihnachtstüte mit Süßigkeiten und einer Überraschung gefüllt hatte. Dazu gab es für jedes Kind – sponsered by Eltern – eine neue Winterjacke in königsblau. Sieht prima aus – und Spiele wie bei Hertha Zehlendorf, wo alle bis auf die Haut durchnässt waren und froren, müssten damit Vergangenheit sein. Zwei Kids konnten leider wegen Quarantäne und Krabnkheit nicht dabei sein…Geschenke und Dankesworte gab es natürlich auch für die beiden Trainer und Betreuerinnen. Ein erfolgreiches Jahr (mit der Krönung Herbstmeisterschaft in einer durchaus anspruchsvollen Staffel) fand so ein prima Ende. Und ein Anliegen, heute unseren (bis Oktober) Trainerkollegen Gofur (trainiert mittlerweile die D4) mit seinen Sohn Azim (Es muss ja nicht immer Fußball sein…) zu verabschieden – auch mit kleinen Präsenten. Natürlich wurden auch wieder die Trainingsfleißigsten der Hinrunde geehrt – mit Pokalen. Platz eins ging diesmal an Alex, vor Louisa, Anil, Nils, Aaaron und Eric. Glückwunsch. Insgesamt haben wir eine sehr hohe Trainingsbeteiligung. Sebastian und Matthias vom Trainerteam sagen: Es war uns ein Vergnügen. Danach fuhren wir beide noch zum Platz – und schippten diesen (gemeinsam mit Tim von der F1) frei für das Freundschaftsspiel morgen gegen Frohnau. 90 Minuten Workout mit Erschöpfungspotenzial – aber die Kids hatten im Sand ja schließlich auch alles gegeben. Für alle, die wir nicht mehr sehen bis zur Winterpause: frohes Fest und guten Rutsch. Aber dreimal Training ist ja noch… (mw)

Der Kälte und dem starken Gegner getrotzt

4. Dezember. Eine harte Nuss nahmen wir uns für das zweite Adventswochenende vor – sie zu knacken gelang uns nicht. Die 2.E des BFC Dynamo (mit acht Siegen aus acht Spielen in ihrer Staffel) gewann auch an der Tietzstraße. Aber wir verkauften unsere Haut teuer. Nach anfänglich viel zu großem Respekt vor dem großen Namen (und großen Problemen vor allem unserseits auf leicht schneebedeckten Boden) zeigten wir vor allem in ersten (1:2) und im letzten Drittel (2:2) eine ansprechende Darbietung. Das Mitteldrittel ging hingegen mit 0:3 verloren – so dass am Ende ein 3:7 stand in einer allseits fairen Partie gegen eine sympathische Gastmannschaft. Bei uns gilt es einmal mehr zu kritisieren, dass manch einer seinen Körper immer noch nicht richtig einsetzt – und so wichtige Zweikämpfe verloren gehen. Das ist vor allem ärgerlich, wenn daraus Gegentore resultieren, was heute mehrfach der Fall war. Bei besserer Chancenverwertung wäre auch noch ein annehmbareres Ergebnis möglich gewesen – obwohl uns der Gegner individuell technisch und taktisch schon überlegen war. Aber insgesamt hatten wir eigentlich sogar einen noch größeren Leistungsunterschied erwartet. So gesehen ist das Glas einmal mehr eher halbvoll als halbleer und man kann von einer ordentlichen Leistung sprechen. Dass es Spieler gibt, die nicht mehr spielen wollen, weil es ihnen zu kalt ist bzw. die Kälte angeblich Wadenkrämpfe auslöst – das gibt es wohl nur bei eine vierten Mannschaft. Mag sein, dass ich mich daran irgendwann gewöhne – eher aber nicht… Borsigwalde heute: Anil, Aaron – Alexander, Nils, Elias, Vincent, Felix, Robin, Zaid, Momo, Louisa.

 

4:3 gegen Viktoria – Happy End kurz vor Toreschluss

27. November. Spannendes Testspiel mit Happy End an der Tietzstraße. Gegen die 5. E des FC Viktoria 89, ein Jahrgangs-Mix, spielten wir lange Zeit sehr umständlich, trafen vor dem Tor viele falsche Entscheidungen – und mussten uns deshalb nicht wundern, dass wir trotz klarem Chancenplus bis kurz vor Spielende mit 2:3 hinten lagen. Der Gegner verteidigte über die 3 x 20 Minuten (1:1, 1:2, 2:0) sehr leidenschaftlich, hatte exzellente Torhüter – und setzte immer wieder gefährliche Konter, die schnell vorgetragen wurden. Doch dann fanden wir auf den letzten Metern der Partie gegen einen allseits fairen Gegner, der das Spiel sehr ernst nahm (beim ein oder anderen flossen trotz des freundschaftlichen Charakters der Partie sogar Tränen) noch zum Sieg. Sechs Minuten vor dem Ende fiel der dahin stetig in der Luft liegende Ausgleich, dann in der vorletzten Minute auch noch das 4:3 durch einen Schuss, der zuerst gar nicht so gefährlich wirkte. Wie sagt man so schön: Durch die Art und Weise letztlich glücklich, aber nicht unverdient. Insgesamt eine Partie auf Augenhöhe, die den ZuschauerInnen sehr viel Spaß gemacht haben dürfte. Wir Borsigwalder Trainer rauften uns allerdings aufgrund der fast durchgängig sehr schlechten Chancenverwertung unserer Truppe die letzten noch verbliebenen Haare. Borsigwalde heute: Anil, Aaron – Alexander, Eric, Nils, Tammo, Elias, Vincent, Felix, Robin. (mw)

Ordentlich gespielt, teuer verkauft im starken Turnierfeld

20. November. Ein sehr ordentliches Feld-Turnier bei angenehmen zwölf Grad spielten wir heute beim 1. FC Wilmersdorf. Die Gastgeber waren mit uns die einzige 4.E im Teilnehmerfeld, der Rest bestand aus E2-Teams. Umso höher ist die Leistung der Kiezhelden einzuschätzen mit zwei Siegen, einem Remis und zwei Niederlagen. Eine davon bereits in der Nachspielzeit des finalen Duells mit dem BAK, als wir uns noch ein seltsames Gegentor fingen (0:1). Schade – aber so ist manchmal Fußball. Wir hätten zuvor auch schon treffen können. Die zweite Niederlage kam gegen Schwarz-Weiß Neukölln zustanden. Da stand es 2:1, als wir zwei Riesenchancen liegen ließen – und im Gegenzug das entscheidende 1:3 kassierten. Ihr merkt also: beide Male war mehr drin. Dazu kamen Siege gegen Stern 1900 (1:0) und Wilmersdorf (2:1), sowie ein 0:0 gegen Eintracht Mahlsdorf. Mit unseren sieben Punkten (BAK und Neukölln hatten deren 12) wurden wir letztlich Vierter – aber Fakt ist, dass die Kiezhelden ihre Haut in einem starken Teilnehmerfeld teuer verkauft haben. Und darauf kommt es schließlich an. Borsigwalde heute: Anil, Aaron – Alexander, Eric, Nils, Kerem, Tammo, Louisa, Elias, Henry, Vincent.

Gutes Spiel bei der E2 von Einheit zu Pankow

13. November. Sehr ordentlicher Auftritt der Kiezhelden bei der 2.E-Jugend des VfB Einheit zu Pankow. Der Truppe, die in einer E2-Leistungsstaffel spielt, boten wir sehr lange die Stirn. Es stand bis wenige Minuten vor Spielende 4:4, vollauf verdient wie ich finde – weil wir mitspielen wollten und uns nicht verkrochen. Am Ende siegte dann doch das Team, das spielerisch und individualtaktisch einen Tick besser war – aber nimmt man all die Chancen, die wir auch noch haben liegen lassen, vor allem im Konterspiel – hätte es auch anders ausgehen können. Ein bisschen Aluminium war auch noch dabei. Am Ende also ein 4:6 „umme Ecke“ an der Buchhorster Straße. Ein sehr intensives  (beide Teams mit kleinen Kader, wir neun, Pankow acht Spieler), allseits faires und spannendes Spiel bei freundlichen Gastgebern. Hat Spaß gemacht, der VfB hat uns sofort eine Wiederholung angeboten, Das, finde ich, spricht auch für unsere Kinder. Borsigwalde heute: Anil – Nils, Kerem, Tammo, Louisa, Momo, Elias, Henry, Vincent.

Herbstmeister – 6:2-Sieg in Zehlendorf. Und ein Achtungserfolg gegen Hertha BSC und unsere E2

7. November. Heute krönten die Kiezhelden eine wirklich starke Vorrunde – fünf Siege, nur zwei Niederlagen. Beim bisherigen Tabellenführer gewannen die Jungs und das Mädel 6:2, und zogen damit im letzten Hinrundenspiel – quasi im Endspiel – noch an Hertha 03 Zehlendorf VI vorbei. Die Partie war eines Spitzenspiels würdig, denn so klar wie das Ergebnis vermuten lässt, war es wahrlich nicht. Gefühlt war es die ganze Zeit eng und spannend. Denn Hertha 03 war sehr gut. Aber der Reihe nach: Der Regen kam kurz vor dem Anpfiff. Es wurde kalt. Manches Kind bibberte, weil es schnell klatschnass war. Und dass, obwohl mancher bei uns schon angeschlagen ins Spiel ging, weil ihn unter der Woche eine Erkältung plagte. Der große Kader heute – Gold wert. Kurzzeitig musste der junge Schiedsrichter auch unterbrechen, weil es allzu heftig schüttete. Der Kunstrasen – seifig. Vor allem für die Torhüter extrem tückisch. Unser Keeper machte es sehr gut – und wurde zu einem wichtigen Faktor, weil er viele Bälle fest hielt. Weil zudem noch mancher Ball der Zehlendorfer durch unsere Abwehr flipperte ohne Schaden anzurichten – hatten wir eins ums andere Mal Glück. Aber das hat ja bekanntlich nur der Tüchtige… Denn auch wir erspielten uns unsere Chancen – mit genau dem Stil, den wir üben. Frühes Pressen, Balleroberung, schnelles Kontern. Oder, wie es neudeutsch heißt: Umschaltspiel. Weil wir zudem nur wenig versemmelten und sehr effektiv waren, stand es 4:0 zur Pause. Es hätte gegen diesen spielstarken Gegner auch 4:4 stehen können, oder 7:7. Beide sehr offensiv. Nach der Pause hatten wir die Partie eigentlich besser im Griff, vergaben aber einige Gelegenheiten. Hertha kam zum Anschluss und durch einen völlig unberechtigten Neunmeter zum 2:4. Gut, dass wir zum Ende hin dann noch alles klar machen konnten – und letztlich verdient siegten. Vielleicht ein bisschen zu hoch – aber die Kiezhelden haben sich diese Herbstmeisterschaft redlich verdient. Nun werden eigentlich die Staffeln neu gemischt. Die jeweils Besten aus den Staffeln kommen in neue – um den Wettbewerb ausgeglichener zu gestalten. Glückwunsch an unsere kleine Helden. Danke an unseren Fan Wolfgang für die Siegprämie (jedes Kind eine Gummibärchen-Tüte).

Die Kinder hatten übrigens in einem 4+1-Wettbewerb (also nur mit fünf Spielern auf kleineren Feldern) am Freitag schon ganz ordentlich gespielt. In einem Blitzturnier gewann unsere E4 drei Partien gegen die beiden Teams der E2, verlor nur ein Mal. Gegen die mitwirkende U9 von Hertha BSC kamen wir zu einem 1:1 und einem 2:2. Ein weiterer Beweis: Aus der einstigen Loser-Truppe ist eine respektable 4.E geworden – weil die meisten wirklich vor allem eines wollen: Fußball lernen. Das wurde übrigens auch deutlich, als die, die nicht beim Bltzturnier mitmachten, nebenan trainierten – sehr konzentriert wurde auch in dieser kleinen Gruppe gearbeitet. Damit wir also weiter besser werden, wollen wir auch weiter viel spielen (bis dann im März die Punktspiele wieder losgehen), wenn es das Wetter und das Virus zulassen. Borsigwalde heute: Anil, Aaron – Alexander, Eric, Nils, Kerem, Tammo, Louisa, Robin, Momo, Felix, Elias.Und beim Blitzturnier: Anil – Alexander, Eric, Nils, Kerem, Tammo. (mw)

 

Die Toreflut – ein Rückschlag in Sachen Mentalität

30. Oktober. Dass wir spielerisch chancenlos sein würden – das wussten wir vorher. Schließlich hatten wir vor einigen Monaten schon einmal gegen diese bärenstarke U9 des Berliner AK gespielt, die in ihrer Altersklasse mittlerweile ihre Meister in Berlin kaum noch findet – und Niederlagen nur noch gegen Bundesligisten (kürzlich gegen Eintracht Frankfurt) oder sogar internationale Teams zu verzeichnen hat (unlängst gegen den FC Brügge). Worauf wir aber gesetzt haben: Dass die Mannschaft im Poststadion Mentalität entwickelt und kämpft. In dieser Hinsicht empfanden wir Trainer das im Vergleich zu der 4:8-Niederlage gegen diese Truppe im Sommer als klaren Rückschritt. Die Mannschaft verzagte von der ersten Minute an – und gab im Grunde schon früh auf, statt die Herausforderung anzunehmen. Der Gegner viel gieriger, im Kopf vor allem schneller. Sehr schade. So gingen wir nach drei Mal 20 Minuten nur mit der Hälfte der Tore vom letzten Mal nach Hause (gerade mal zwei), kassierten aber doppelt so viel. Im Grund hatten wir erst nach 30 Minuten unsere erste Torchancen – und insgesamt vielleicht sieben oder acht… 2:16 also das Ergebnis. Bitter. „War halt heute nicht unser Tag“, sagte ein Spieler am Ende lapidar. Falsch, muss man erwidern: Ihr habt nie versucht, es zu Eurem Tag zu machen. Es ging für den Gegner bisweilen arg einfach. Vor unserem letzten Staffelspiel in diesem Jahr am nächsten Sonntag vielleicht ein Dämpfer zur rechten Zeit, mancher fühlte sich womöglich nach den Ergebnissen der letzten Monate schon ein wenig als Überflieger. Borsigwalde heute: Anil, Aaron – Alexander, Elias, Kerem, Tammo, Louisa, Robin, Vincent, Nils.

Klarer Sieg im freundschaftlichen Nord-Derby

23.Oktober. Nordderby im Freundschaftsspiel: Heute waren wir zu Gast am Elchdamm bei der E3 des Nordberliner SC. Ein allseits faires Spiel gegen einen sympathischen Gegner – und von Beginn an eine klare spielerische Überlegenheit und sehr viel Power unserer Kiezhelden gegen keineswegs schwache, sondern spielerisch ansprechende und kämpferisch gute Nordberliner – die aber nach vorne hin doch selten gefährlich werdend konnten. Alle drei Spielabschnitte über jeweils 20 Minuten (2:0, 2:1, 3:0) gingen somit an uns – so dass es am Ende völlig verdient 7:1 für die spiel- und lauffreudigen Kiezhelden stand. Kleiner Kader – aber guter Auftritt der Borsigwalder, die heute in folgender Aufstellung spielten: Anil – Alexander, Elias, Kerem, Tammo, Louisa, Eric, Robin, Momo. (mw)

12:2 gegen den BAK

08. Oktober. Unser Testspiel heute gegen die 4.E des Berliner AK war recht schnell eine klare Sache. So dass wir bereits nach zwölf Minuten mit dem Wechseln begannen – und die Kinder auf vielen unterschiedlichen Positionen zum Einsatz bringen konnten. Da wir heute 13 Kids zum Einsatz brachten, spielten die jeweiligen Ersatzspieler parallel drei gegen drei aus Minitore. Das sorgte zwar dafür, dass mancher später klagte, er sei schon ausgepowert eingewechselt worden (womöglich resultierte daraus das magere 1:0 im letzten Drittel mit vielen unkonzentriert vergebenen Hochkarätern) – aber die Kiezhelden blieben so stetig in Bewegung. Man sah heute wieder über weite Phasen gegen einen aufopferungsvoll kämpfenden Gegner, der uns aber spielerisch klar unterlegen war, sehr viele Trainingsinhalte. Viele passgenaue Bälle in die Schnittstelle, die kaum zu verteidigen sind. Allerdings gibt es innerhalb des Kaders schon noch ein gewaltiges Gefälle, weshalb weiter fleißig geübt werden muss… Am Ende nach drei Mal 20 Minuten ein 12:2 (5:1, 6:1, 1.0) für uns. Borsigwalde heute: Aaron, Anil – Alexander, Elias, Kerem, Nils, Tammo, Louisa, Eric, Henry, Robin, Zaid, Vincent. (mw)

 

Spielend leicht

2. Oktober. Fünf Minuten hielt das Bollwerk, auch weil wir uns zu umständlich anstellten. Dann hatte uns der Gegner nicht mehr viel entgegen zu setzen – außer unermüdlichen Kampfgeist. Die Tore fielen nahezu automatisch, weil wir Ball und Gegner laufen ließen. Was leicht aussah, sollte aber auch gewürdigt werden, denn die 5.E-Jugend des BFC Meteor bestand nur aus jahrgangsälteren 2011ern. Speziell ein Spieler überragte alle. Letztlich aber legten unsere Kiezhelden den Respekt schnell ab und zeigten das, was wir ständig üben: kombinieren. Am Ende ein 15:0-Sieg, selbst ein Gegentor lag allenfalls ansatzweise in der Luft. Beide Torhüter durften sich auch als Feldspieler ausprobieren. Drei Punktspiel-Siege in Serie – bei den Großen nennt man das eine Serie. Borsigwalde heute: Aaron, Anil – Alexander, Elias, Kerem, Nils, Tammo, Louisa, Eric, Henry, Robin. (mw)

Morgenstund` hat Gold im Mund

26. September. So macht auch das frühe Aufstehen am Sonntag Spaß. Von der ersten Minute an kombinierten die Kiezhelden wunderbar gegen Schwarz-Weiß Spandau. Der Gegner, vor knapp zwei Jahren (als damalige F4) für uns noch klar eine Nummer zu groß, kam kaum aus der eigenen Hälfte. Und das, obwohl er aus meiner Sicht eine ordentliche Spieleröffnung versuchte – und vorne gute Leute hatte. Vielleicht ist er deshalb auch etwas unter Wert geschlagen worden. Aber Fakt ist auch: Unsere Kinder waren heute bissig und spielten schnell nach vorne – so dass wir immer wieder zu besten Chancen kamen, von denen wir auch 13 nutzten. Dass am Ende 12:1 vermeldet wurde – egal, es war ein sehr schönes Spiel, bei dem wir nur wenig zuließen. Borsigwalde heute: Aaron, Anil – Alexander, Elias, Kerem, Nils, Tammo, Louisa, Eric, Jonas, Beriz. (mw)

Derbysieger nach hartem Kampf gegen die Füchse

18. September. Es war Derbyzeit an der Tietzstraße! Und es wurde ein packendes Duell zwischen den Kiezhelden und den Füchsen, bis dato Tabellenführer mit beeindruckender Tordifferenz. Überraschend gehörte die erste Viertelstunde uns – und wir gingen auch verdient mit 2:0 in Führung, nachdem wir die Füchse regelrecht in ihrem Strafraum eingeschnürt hatten. Aber die Füchse kamen zurück, verkürzten noch vor der Pause auf 1:2, waren vor der Pause besser im Spiel als wir  – und kamen hochmotiviert aus der Kabine. Bald stand es 2:2, uns schienen die Felle wegzuschwimmen, die Köpfe gingen kurz runter. Aber die Kids legten heute, angetrieben von ihrem Kapitän, einen tollen Kampf hin. Das 3:2  sorgte für neuen Glauben, den auch das völlig unnötige 3:3 nicht zerstören konnte. In den letzten zehn Minuten gelangen uns noch zwei blitzsaubere Treffer. Nichts für schwache Nerven, sagten hinterher viele Eltern, die ebenso einen Heidenspaß hatten wie alle Kinder. Es war wirklich ein toller Fight unter Nachbarn, bisweilen hitzig – aber immer fair. Werbung pur für Kinderfußball mit einem glücklichen und – wie wir finden – auch verdienten Sieger SC Borsigwalde, der heute auch über weite Phasen schönen Fußball spielte. Und weil heute einer für den anderen Meter machte, gilt es nur zu loben: Gut gemacht, Kiezhelden! Borsigwalde heute: Aaron, Anil – Alexander, Elias, Kerem, Nils, Tammo, Louisa, Eric, Oumar, Ousman.

3:5 in Staaken

11. September. Schwierig, dieses Spiel auf einen Punkt zu bringen. Ich versuche es mal: Der Gegner hatte einen Spieler, sehr groß, schnell – der machte den Unterschied. Er war an allen Toren beteiligt, unsere Jungs und das Mädel kamen da nicht hinterher. Der eine macht einen Schritt, die anderen brauchen dafür zwei. Was so einer in einer fünften Mannschaft beim SC Staaken macht? Keine Ahnung. So stand es irgendwann 1:5. Unsere Kinder hatten Angst vor ihm – wofür der Junge per se nix kann. Er war halt körperlich der Ausnahmespieler auf diesem Spielfeld. So ist manchmal Kinderfußball. Aber als er vom Feld ging, etwa 12 Minuten vor Schluss, eben beim Stande von 5:1, war es ein anderes Spiel – das wir in der Folge klar dominiert haben (obwohl die Köpfe zuvor längst unten waren), so dass wir noch Chancen über Chancen hatten. 5:3 ging es aus in einem von den Gastgebern recht aggressiv geführten Spiel. Diese Härte hat mich, um ehrlich zu sein, auch gestört. Wenn man sich auch noch rechtfertigen muss, wenn man einmal reinpfeift, wenn es irgendwann mal gut ist. Den Satz „Es war aber auch ein bisschen Ball dabei“, als einer unserer Jungs gefoult wurde, fand ich auch nicht besonders originell. Abhaken, die zweite Hälfte ging mit 2:1 an uns…(mw)

Zweistellig am Volkspark Mariendorf

4. September. Heute hatte man nie wirklich das Gefühl, dass etwas anbrennen könnte. Und so konnten im Testspiel gegen die 5.E des TSV Mariendorf 1897 am Volkspark einige der Spieler, die zuletzt vielleicht etwas zu kurz kamen, sehr viel Spielzeit und auch Selbstvertrauen sammeln. Dazu kam sogar ein Debütant zum Einsatz. Man steckt halt nicht drin, was den Gegner angeht – wenn ich da nur an die reine 2011er-Truppe von Oranje letzte Woche denke… Auch heute: teilweise große Kinder – aber eben noch nicht so ballfertig wie Oranje vergangene Woche. Und vielleicht hat das Spiel vom letzten Samstag auch dafür gesorgt, Berührungsängste gegen Größere abzubauen. Weil der Gegner-Druck also auch viel geringer war, konnten die Kiezhelden schön kombinieren – das war bisweilen wirklich hübsch anzusehen. Letztlich gingen alle Kinder mit einem Lächeln im Gesicht nach Hause, die Partie endete 10:1. Dass wir nicht höher gewannen, war nur der ausbaufähigen Chancenverwertung geschuldet, ist aber beileibe in so einem Spiel kein Beinbruch. Lobenswert, dass keiner Ego spielte, sondern immer nach dem besser postierten Mitspieler guckte. Kommende Woche gegen den BAK und dann die Woche darauf gegen die Füchse dürften härtere Nüsse auf uns warten als die stets fairen und wacker kämpfenden Jungs vom TSV Mariendorf. Borsigwalde heute: Aaron, Anil – Alexander, Elias, Robin, Kerem, Nils, Tammo, Louisa, Vincent, Henry, Elias2.

Großes Herz gegen große Gegner

28. August. „Die sind ja sooo groß.“ „Wenn die auf uns schießen, schießen die uns doch in Stücke.“ Zwei Aussagen vor dem Spiel unserer Kiezhelden bei Oranje Berlin. Mit dem Anpfiff allerdings war die Furcht vor dem körperlich extrem überlegenen Gegner, der mit einer reiner 2011er Truppe antrat, verflogen. Die Kinder machten ein richtig gutes Auswärtsspiel, kombinierten hübsch, waren mutig, hielten gut dagegen. Verloren haben wir letztlich zwar mit 4:6 – aber auch nur aufgrund der körperlichen Unterlegenheit in einigen Situationen. Wobei betont werden muss: Der Gegner war fair und kann ja auch nix für diese Staffeleinteilung des BFV – aber ein Jahr ist im Bereich der E-Jugend schon noch eine gewaltige Hürde. Ich glaube, wir hatten keinen Spieler, der körperlich auf Augenhöre mit den Gastgebern war. Ich finde: den besseren Fußball haben aber wir gespielt, auf ungewohntem Naturrasen. Leider auch viel Pech gehabt mit einer ganzen Reihe von Pfostenschüssen und tollen Paraden des starken Oranje-Keepers. Alles in allem aber konnten wir nach diesem zweiten Staffelspiel stolz und zufrieden nach Hause fahren – und darauf kommt es ja an. Borsigwalde heute: Aaron, Anil – Alexander, Elias, Felix, Robin, Kerem, Nils, Tammo, Louisa, Shevket. (mw)

In allen Belangen überlegen – erster Punktspielsieg

21. August. Zum dritten Mal binnen eines Jahres spielten wir nun gegen Türkiyemspors E4. Man kennt sich also mittlerweile – diesmal in einem Punktspiel Das letzte Duell vor der Sommerpause war sehr eng (3:2 für uns), der Gegner sehr körperbetont… Doch heute waren wir flinker unterwegs, ließen den Ball laufen – und dominierten das Duell schon sehr früh. Die Kreuzberger nur mit Kontern gefährlich, zumeist spielte sich alles in deren Strafraum ab. Das 2:0 war der Dosenöffner, wir zogen dann innerhalb weniger Minuten bereits zur Pause auf 6:0 davon. Der Ehrentreffer beim Stande von 0:9 verdient – aber unser 10:1-Erfolg in Summe letztlich auch. Die Kinder machten heute vieles richtig gut; zeigten all das, was wir trainieren – und was sie letzten Sonntag noch haben vermissen lassen: Spielwitz, Kampfgeist und vor allem Kombinationsfreude. Für uns als Trainerteam letztlich auch die Bestätigung, dass Testspiele gegen stärkere E2-Teams zwar schmerzhaft sein können – aber auch zu einem Lerneffekt führen können. Borsigwalde heute: Aaron, Anil – Louisa, Alexander, Elias, Vincent, Eric, Kerem, Robin, Nils, Tammo (mw)

In allen Belangen unterlegen

15. August.Ein ganz schwacher, müder Auftritt unserer Mannschaft. Ein echter Rückschritt. Gegen eine spielstarke und ehrgeizige 2.E des SFC Friedrichshain fand keiner der Kiezhelden (heute: Kiezschlaffis) zu seiner Normalform. Kein Gegenhalten, gar nix. Der faire Gegner in allen Belangen überlegen: läuferisch, kämpferisch und spielerisch. Nach 65 Minuten ein auch in der Höhe verdientes 1:11. Müssen wir abhaken. Borsigwalde heute: Aaron – Louisa, Felix, Alexander, Elias, Vincent, Eric, Kerem, Robin. (mw)

4:8 beim BAK, aber: viel gelernt

8. August. Ein Testspiel mit hohem Lernfaktor – so wie ich es liebe. Drei Drittel – und mit fortlaufender Spieldauer verstanden die Kiezhelden mehr, wie man einem extrem spielstarken Team begegnen kann. Aus anfänglichem allzu großem Respekt wurde immer mehr Mut – so dass wir am Ende das letzte Drittel sogar gewinnen konnten und dabei ohne Gegentor blieben. Das 4:8 gegen die bärenstarke U9 des Berliner AK über 60 Minuten deshalb aller Ehren wert. Der Gegner spielt einen wunderbaren Fußball und hat schon viele U10-Teams besiegt. Es macht Spaß, den Jungs des BAK zuzusehen. Sie spielen körperbetont, aber durchaus fair – alles im Rahmen. Sehr laufstark, mit sehr viel Biss. Viele Doppelpässe und Klatschbälle runden das Bild einer Mannschaft ab, die seit Jahren eingespielt ist und vor der Saison komplett von Rapide Wedding zum BAK gewechselt ist. Bei uns sind nach langer Pause noch lange nicht alle wieder im Vollbesitz ihrer Kräfte, das ist irgendwie logisch. Nochmal: ein sehr interessantes Testspiel im Poststadion, an historischer Stätte. Hier wurde einst der ruhmreiche FC Schalke Deutscher Meister – ich komme deshalb immer wieder gerne hin. Jetzt noch ein Testspiel – dann beginnt schon die Punkterunde. Borsigwalde heute: Anil, Aaron – Louisa, Felix, Alexander, Elias, Vincent, Nils, Tammo, Shevket, Eric. (mw)

Saisoneröffnung mit internen Vergleichen

7. August. Bei der traditionellen Saisoneröffnung des SC Borsigwalde – einem tollen Fest der Kiezhelden – spielten wir auch ein Turniere gegen die anderen E-Teams. Zwei klaren Niederlagen gegen die E1 und E2 (jeweils 0:4), als wir verzagt spielten, folgten zwei Siege gegen die E5 (2:0) und immerhin die 2011er der E3 (2:1). Kein Ruhmesblatt für uns – aber heute standen auch andere Dinge im Vordergrund. Die vielen Spielstände lenkten ab – zu Recht. Ergebnisse sind an so einem Tag unwichtig. (mw)

 

Mit heißem Herzen – 6:4 gegen Tasmania

31. Juli. Fünf Kids waren in dieser Woche nur im Training – aber die waren voll motiviert und wollten unbedingt spielen. Ergänzt durch drei Spieler aus Normans Truppe – und wir waren acht heiße Herzen, die sich einer körperlich deutlich überlegenen 3. E des SV Tasmania (Mix aus 2011ern und 2012ern) entgegen stellten. Vor allem: Die Gegner kamen mit 12 Mann. Aber unsere acht Kiezhelden machten das trotz der heißen Temperaturen prima. „Mann, ich freue mich so, endlich wieder zu kicken“, sagte noch einer, als wir zum Anstoß schritten. Spielerisch dominierten wir die überaus faire Partie von Beginn an, hatten viele Chancen – führten aber lange nur 1:0. Der Gegner kam nun zu ersten Konterchancen, die sich gegen Ende der ersten Hälfte häuften. Da konnten wir uns bei unserem Keeper bedanken, der ebenso wie manch anderer einen überragenden Tag erwischt hatte und einige brenzlige Eins-gegen-eins-Situationen im Herauslaufen klärte. Kurz vor der Pause dann das 2:0. Mancher Kopf glühte da schon… Wo ist die Eistonne? Nach der Halbzeit war erst einmal Tasmania am Drücker, schnürte uns regelrecht für mehrere Minuten ein. Auch hier: wieder tolles Torwartspiel. Das 3:0 erkonterten wir uns – und das war zu diesem Zeitpunkt, mitten hinein in die Drangphase des Gastes, etwas glücklich. Dem Gegner schien das den Zahn zu ziehen, wir zogen noch auf 5:0 davon, ließen weitere Großchancen nahezu im Minutentakt liegen – um plötzlich zehn Minuten vor dem Ende plötzlich so zu wirken, als seien wir von allen Kräften und jeglicher Konzentration verlassen. Akku leer? Machte sich hier die numerische Unterlegenheit bemerkbar? Vier Gegentore in sieben Minuten! Der Gegner witterte Morgenluft – aber kurz vor Spielende machten wir mit dem 6:4 alles klar. Ein rundum verdienter Sieg – toller Einsatz aller Kinder. Am Ende gab es wieder Eis für alle. Borsigwalde heute: Aaron – Louisa, Alexander, Felix, Eric, Vincent, Jonas, Matti. (mw)

Toller Saisonabschluss – Waldrallye und Pokale

Den Hermsdorfer Waldspielplatz steuerten wir für unser Abschlussfest an. Zwar fanden wir dort nicht die erhoffte Kühlung bei 35 Grad – aber die Feier war eine rundum gelungene Sache. Auch dank Björn, der eine sensationelle Wald-Rallye vorbereitet hatte. Die Kids (alle waren dabei) wurden in drei Teams aufgeteilt. Schon vorher war klar, es wird keine Verlierer geben – nur Sieger. Runde eins: Alle mussten eine Eierschachtel füllen mit Fundstücken aus dem Wald, die vorgegeben waren. Vor allem die Suche nach Schnecken wurde dann doch zu einer Herausforderung… Runde zwei: Es galt einen Fragenkatalog zu beantworten und ein Lösungswort zu finden – also etwas für den Kopf… Das Lösungswort brachte alle in Runde drei: zur Schatzsuche. Bänder markierten durch den Wald den Weg für alle drei Gruppen – und alle wurden fündig und packten gemeinsam die Schatzkisten aus. Das Urteil der gesamten Elternschaft und der über 90 Minuten schwer beschäftigten Kids war deutlich: klasse Sache, ein Riesenspaß. Danke an Björn, der sich auch bei der Gestaltung der Schatzkarten und -kisten einen Extrapreis für Kreativität verdient hat. Bevor es an das leckere Buffet ging, das alle Eltern mitgebracht hatten, von Obst bis Würstchen und Schnitzel gab es alles – noch der offizielle Teil. Dankesreden… und die Pokale für die Kinder. Auch hier bekam jeder seinen eigenen Pokal. Die ersten sechs Trainingsfleißigsten einen etwas größeren. Trainingsfleißigste war Louisa vor Alexander, Elias, Anil, Nils und Sevket. Für die anderen Kinder gab es einen Erinnerungspokal an die Saison. Hier der Dank an Familie Mewes aus der Nachbarschaft. Die hatte zahlreiche Pokale gesammelt und uns gestiftet – wir musste nur aus Hundesport Fußball machen. Recycling at it`s best. Wir als Trainerteam möchten die Gelegenheit nutzen, uns auch auf diesem Wege noch einmal bei einer tollen Elternschaft zu bedanken. Ihr seid faire, ruhige Fußballfreunde, die uns immer unterstützen und auch die Entwicklung der Mannschaft zu würdigen wissen. Noch zwei Trainingseinheiten, dann heißt es: Auf ein Neues ab Ende Juli! (mw)

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Turniersieg – mit heißen Sohlen und heißen Herzen

19. Juni. Dramatischer ging es nicht. Draußen standen schon die Jungs und Trainer vom FC 98 Hennigsdorf, wollten den Platz zum Jubeln stürmen. „Wie lange noch?“ fragten sie. 45 Sekunden. Ein letzter Angriff unserer Kiezhelden in der Partie gegen den MSV Neuruppin – ein abgefälschter Schuss bedeutete den 2:1-Sieg des SC Borsigwalde. Mit letzter Kraft sicherten wir uns auch den Gesamterfolgt mit sieben Zählern aus vier Partien (Hin- und Rückspiel, jeweils 20 Minuten) im Leistungsvergleich dieser drei Vereine. Das ist ein bemerkenswerter Sieg, weil wir die einzige neue E4 im Teilnehmerfeld waren, also die zweite Jahrgangsmannschaft des Vereins – während die Gegner beide eine neue E2 sind (alte F1). So waren unsere Eltern und die Kids auch zu Recht sehr stolz auf die gezeigte Leistung. In den 80 Minuten, bei brütender Hitze auf ungewohntem Naturrasen, hatten wir uns den Sieg allerdings redlich verdient. Vor allem, weil bei brütender Hitze nicht nur die Fußsohlen heiß waren, sondern auch die Herzen der Kiezhelden. Wir spielten gegen Hennigsdorf 2:2 (nach 0:2-Rückstand), waren auch im Rückspiel eine Halbzeit die bessere Mannschaft – bevor einer den Stecker zog und wir gleich mit 1:8 untergingen. Manchmal ist das im Kinderfußball unerklärlich. Gegen den MSV Neuruppin, Gastgeber auf seiner sensationell schönen Sportanlage mit sieben Top-Plätzen, gewannen wir einmal 3:1 und dann eben im Finale furioso 2:1. So hatte sich die lange Anfahrt gelohnt, wir haben ordentlich Selbstbewusstsein getankt. Auch unsere letzten Auftritte haben gezeigt: An guten Tagen können wir auch mit „ersten“ Mannschaften mithalten. Eine nette Atmosphäre mit fairen Gegnern. Hat Spaß gemacht. Borsigwalde heute: Anil, Aaron – Alexander, Elias, Louisa, Robin, Shevket, Jannik, Nils, Felix, Kerem, Azim, Eric. (mw)

 

 

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Blitzturnier an der Tietzstraße

12. Juni. Heute spielten wir ein Blitzturnier an der Tietzstraße, gemeinsam mit unserer 1.F (neue 2.E) und der 3.F (neue 4.E) von Hertha 03 Zehlendorf. Spielzeit jeweils 17 Minuten. Sagen wir es mal so: Wären es nur 14 Minuten gewesen, hätten wir besser ausgesehen. Zwei Spiele verloren wir in den Schlussminuten noch deutlich, mit jeweils 1:4. Zwei Mal gelang uns ein Remis, 1:1 gegen Hertha, 2:2 gegen die erste Kiezhelden-Garnitur unseres Jahrgangs. Mit zwei Zählern blieb uns nur Rang drei, was aber letztlich auch den gezeigten Leistungen entsprach. Zu viele leichtsinnige Fehler hinten, aber auch eine schwache Chancenverwertung vorne waren heute unser Manko. Unser 1. F setzte sich zwei Mal sehr deutlich gegen Hertha 03 durch und dominierte den Vergleich klar. Wir konnten wieder wertvolle Erfahrungen sammeln gegen zwei starke Teams – so war es auch gedacht. Zum Abschluss eines in ruhiger und fairer Atmosphäre verlaufenden Turniers spendierten wir wieder eine Runde Eis für alle Kinder. Borsigwalde heute: Anil, Aaron – Alexander, Elias, Louisa, Robin, Shevket, Jannik, Nils, Felix, Henri, Azim, Eric. (mw)

 

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6:6 gegen Stern 1900 – das perfekte Kinderspiel

10. Juni. Mit einem Satz: Es war ein wirklich sehr schönes Kinder-Fußballspiel an einem sommerhaften Donnerstagabend. Nein, ich bin fast geneigt zu sagen – diese ganze Atmosphäre dieser Partie war die eines perfekten Kinderspiels. Am Ende gingen alle zufrieden nach Hause – und unsere Gäste würden am liebsten gleich nächste Woche wieder gegen uns spielen…. „Es war heute wirklich toll. Meine Kiddies sind auch ganz doll glücklich“, so Gästetrainer Jonas danach. Im Borsigpark, auf dem Kleinfeld (vielleicht ein bisschen zu groß, aber für die Kinder schön, mal auf einem richtigen Feld mit ihren eigenen Linien und ohne Hütchen zu spielen), entwickelte sich zwischen der aktuellen 3.F (neuen 4.E) des SC Borsigwalde und der 1.F (neue 2.E) des Steglitzer FC Stern 1900 von Beginn an ein packendes Spiel. Ich glaube, in der ganzen Partie gab es nur ein Foul und somit einen Freistoß – das war`s. Dafür umso mehr Torraumszenen, schöne Kombinationen, sensationelle Torhüter-Leistungen – ein Beweis dafür, wie schön Kinder teilweise schon kombinieren können. Dazu viele Eltern, die ihre Kinder ganz chillig kicken ließen… Ausgepowert aufgrund des hohen Laufpensums und happy nach sechs Toren jeweils hüben wie drüben, plus anschließendem Neunmeterschießen und einer Runde Eis für alle (danke an unser Team hinter dem Team fürs Besorgen), fuhren die Steglitzer Gäste und auch unsere Kiezhelden nach Hause. Das Wiedersehen ist im Grunde schon fest vereinbart. Danke an die weit angereisten, sympathischen Steglitzerfür ein faires und unvergessliches Fußballspiel. Meiner Mannschaft möchte ich noch ein Kompliment machen. Ich hätte nicht erwartet, dass wir uns gegen eine 1.F so prima verkaufen. Borsigwalde heute. Anil, Aaron – Alexander, Elias, Louisa, Robin, Shevket, Jannik, Nils, Tammo, Felix, Henri, Azim. (mw)

 

 

Nach langer Pause – 3:2 bei Türkiyemspor

6. Juni. Wollen wir mal ehrlich sein: Die letzten Abschlussspiele im Training sahen nicht gut aus, auch nicht im drei gegen drei und vier gegen vier… Und so waren wir alle gespannt, wie das erste richtige Spiel aussehen würde. Wir waren am heutigen Sonntag bei brütender Hitze zu Gast bei den 2012ern von Türkiyemspor an der Blücherstraße in Kreuzberg. So manches Gesicht erkannten wir noch aus dem Spiel vom vergangenen Jahr, das wir klar dominiert hatten – der Gegner allerdings seitdem stark verbessert, vor allem individuell und körperlich. Spielerisch drückten wir derPartie den Stempel auf – und dafür möchte ich die Kiezhelden auch ausdrücklich loben nach dem 3:2-Erfolg (3 mal 20 Minuten Spielzeit). Wir behielten stets die Linie bei mit unserem Passspiel – auch als der Gegner irgendwann versuchte, mit langen Bällen zum Torerfolg zu kommen. Das gelang nur einmal – da müssen wir schlauer werden. Das zweite Gegentor kassierten wir durch einen Freistoß. Zeigt also: Aus dem Spiel heraus ließen wir wenig zu, allenfalls noch im ersten Drittel. Da legten wir los wie die Feuerwehr, pressten Türkiyem in die eigene Hälfte, spielten teilweise sehr hübsche Pässe – und hätten eigentlich deutlich höher führen müssen als 2:0. Aber wir ließen da schon läuferisch sehr viele Körner und gaben das Heft des Handelns nach einer Viertelstunde leider etwas aus der Hand. Von da an war es nahezu ausgeglichen. Kaum noch Torchancen hüben wir drüben. Wie gesagt: Nach unserem 3:1 wollte Türkiyem noch etwas erzwingen – aber das gelang nicht mehr. Die Partie zwar umkämpft und bisweilen nickelig, aber fair. Man merkte, wie wichtig den Kindern nach dieser langten Pause das „Gewinnen“ – da können wir Trainer noch so viel quatschen, dass das Resultat nebensächlich ist… Beide Torhüter (die beide diesen Posten mit Leidenschaft ausfüllen) kamen heute auch über eine längere Distanz im Feld zum Einsatz. Borsigwalde heute mit: Anil, Aaaron – Alexander, Jannik, Elias, Robin, Louisa, Shevket, Kerem, Nils. (mw)