Berichte

Mit 4:0 in die Pause

28. September. Mit einem 4:0-Sieg gegen Einheit zu Panlow verabschiedet sich die Mannschaft in die Pause – und in eine Wendesituation. Es war ein Versuch, mit Ur-Borsigwaldern in dieser Staffel zu bestehen. Es hat nicht funktioniert. Aus unterschiedlichsten Gründen. Weil auch in dieser Spielklasse schon keine Zeit und Geduld mehr ist für Ausbildung und Respekt vor dem Gegner? Das ein oder andere Spiel (wie zuletzt in Zehlendorf) hat gezeigt, dass  es auch den so genannten „großen“ Klubs nur ums Ergebnis geht – da genießt man es regelrecht, auch mal andere abzuschießen. Das sorgt für eine Zweiteilung der Spielklasse, die selbst nach Siegen wie heute keine Freude aufkommen lassen. Das mag man verdammen, ist aber so. Bevor unsere Jungs den Spaß verlieren, reagieren wir als Verein: Wir schieben unsere bisherige D3 – in Summe deutlich leistungsorientierter als eben viele Jungs bei uns, die einfach nur kicken wollen – in die D2, die aktuelle Truppe geht in die D3. Ein Trainer hört auf, der andere geht als Feuerwehrmann wieder zur A-Jugend zurück. Den Jungs alles Gute! (mw)

Zu wenig Mut – und das nächste Debakel

14. September. Diesmal gingen wir sogar überraschend in Führung. Ein kurzer Moment der Freude bei Hertha Zehlendorf. Schon eine Minute später rappelte es zum ersten Mal in unserer Kiste – und jeglicher Mut war wieder weg. Danach der erwartete Klassenunterschied, auch die erwartete hohe Niederlage. 1:15, bitter, deftig. Ein schwarzer Tag für die D-Jugend der Kiezhelden, zumal auch die D1 auf dem Platz neben uns zweistellig unterging. Über das Drumherum kann man trefflich streiten. Ob ein Schiedsrichter bei so einem Spielstand in der ersten Halbzeit beim Stande von 8:1 auch noch fünf Minuten nachspielen lassen muss (meine Uhr, seine zeigte angeblich nur drei Minuten)? Ob man jeden Körpereinsatz in der Grauzone durchgehen lassen muss, wenn der Gegner schon spielerisch komplett unterlegen ist? Ob man als Gastgeber seine Kinder weiter zu antreiben sollte, mit allen Mitteln den Gast abzuschießen? So wirkte das – und ich fand es etwas befremdlich. Nehme dazu die Aussage eines Hertha03-Mitglieds und Augenzeugen („Eigentlich gibt es dazu andere Anweisungen unserer Jugendleitung“) und einer Spieler-Mutter auf: All den Quatsch mit irgendwelchen Karten, die der DFB drucken lässt zum Kinderfußball (gerade dieser Tage wieder) – für die Tonne. Aber egal, wir müssen selbst weiter unsere Hausaufgaben machen. Wir haben hart gearbeitet in den letzten Monaten. Viele Einheiten, länger als andere. Viele Spiele, hohe Trainingsbeteiligung und -intensität. Die Mannschaft entwickelt sich, das ist zu sehen. Ob sie es in der für die Spielklasse nötigen Geschwindigkeit tut – ich weiß es nicht. Spiele wie heute lassen Zweifel aufkommen. Es reicht mittlerweile (was vor einigen Monaten garantiert auch noch nicht der Fall gewesen wäre) für Hertha Zehlendorfs U12 II (siehe den 4:2-Testspiel-Sieg am vergangenen Samstag), aber nicht für die U12 dieses Vereins. Mehr Mut wäre förderlich, zumal wir Trainer bekanntlich nur dann sauer werden, wenn die Fehler aus fehlendem Mut und Einstellung resultieren. Kampf ist das mindeste, was man erwarten darf und muss für den Aufwand, den auch wir Trainer betreiben. Es waren nun drei Hardcore-Spiele – wir haben es befürchtet. Gefühlt aber kam es noch schlimmer. Nun kommen zwei Spiele, die man getrost als Endspiele bezeichnen kann. Nicht im klassischen Sinne für den Verein (an den ich als Jugendleiter auch immer denken muss), dafür ist die Saison zu jung – aber für die Entscheidungsfindung bezüglich dieser Mannschaft: Haben wir zumindest das Format für jene Gegner, die mit uns gegen den Abstieg spielen? In zwei Wochen sind wir schlauer – und sollten dann in den Herbstferien womöglich auch unsere Schlüsse daraus ziehen. Borsigwalde heute. Ivan – Samed, Mehdi, Justus, Jonas, Hamza, Armandas, Timo, Raguel, Umut, Finn, Firat. (mw)

Die nächste Lehrstunde

Gut gemacht – 4:2 bei Hertha Zehlendorf

07. September. Die ersten 15 Minuten waren wohl das Beste, was diese Mannschaft bislang gezeigt hat. Ein schöner Angriff nach dem anderen rollte auf das Tor der Gastgeber, die U12 II des FC Hertha03 Zehlendorf.  Allein die Ausbeute war zu gering – nur ein Treffer. Dann fingen wir uns wieder ein Tor, quasi aus dem nichts, das zweite folgte – und viele waren wieder von der Rolle. Gut, dass die Halbzeitpause kam. Ein paar ernste Worte, Umstellungen – und wir nahmen das Heft wieder in die Hand. Am Ende drei weitere Tore, insgesamt ein sehr gutes Testspiel in einer fairen Partie, und ein verdienter 4:2-Erfolg. Vor wenigen Wochen hatten wir gegen dieses Team noch 3:3 gespielt. In einer Woche müssen wir wieder nach Zehlendorf – dann zur ersten Mannschaft des Jahrgangs, Punktspiel. Wird eine ganze Spur härter werden. Aber hoffentlich haben heute die Jungs Selbstvertrauen getankt. Borsigwalde heute: Ivan – Samed, Kuba, Mehdi, Umut, Justus, Raguel, Jonas, Finn, Hamza, Firat, Armandas, Heider. (mw/Fotos: Wolf)

Die nächste Lehrstunde

4. September. Ist lange her, dass ich als Trainer gegen die Füchse verloren habe. Wenn ich da nur an die drei gewonnenen, letzten Derbys mit der A-Jugend denke, ist es schon schmerzhaft, wenn man im Grunde schon vor dem Spiel eines weiß: Dass heute nix zu holen ist. Aber darum geht es halt für unsere Truppe in dieser Staffel nicht. Es geht ums Lernen. Ums mutig sein und kämpfen.   Wenn man so rangeht und nur die Duelle gegen direkte Abstiegskonkurrenten unter dem Ergebnisaspekt sieht – dann können auch Niederlagen gegen spielstarke und eingespielte Gegner ein Erfolg sein. Leider war beim heutigen, vorgezogenen Punktspiel gegen den allseits fairen Ortsnachbarn einigen in der ersten Halbzeit wieder das Herz in die Hose gerutscht. So stand es zur Pause 1:7. Am Ende dann ein 1:10, was auch deutlich macht, dass wir einige in der Pause nochmal bei der Ehre packen konnten. Die zweite Halbzeit war versöhnlich, sah teilweise gar nicht so schlecht aus. Schade, dass wir teilweise noch zu lange brauchen bei der An- und Mitnahme des Balles, sonst würden wir mehr Kapital aus unseren Kontern schlagen und das ein oder andere Törchen mehr erzielen. Am Samstag wollen wir nochmal testen (bei Zehlendorf U12 II), dann wartet die Woche drauf mit Hertha Zehlendorfs erster Mannschaft des Jahrgangs wieder eine „Mission Impossible“ auf die Jungs. Die hatte ja letztlich auch ein Happy End… Borsigwalde heute: Ivan – Timo, Daniel, Armandas, Samed, Kuba, Mehdi, Umut, Justus, Raguel, Jonas, Finn, Hamza.

Klassenunterschied beim BAK – in allen Bereichen unterlegen

31. August. Heute passierte das, was wir vor der Saison schon befürchhatet hatten – beim Berliner AK erlebten wir einen Klassenunterschied. Der Gegner war uns im Poststadion in allen Bereichen überlegen, individual-taktisch, spielerisch und läuferisch. Eine Truppe halt, die seit Jahren zusammenspielt und als eine der drei, vier besten des Jahrgangs in Berlin gilt. Hinzu kam, dass  manchen Spieler schon vor dem Anpfiff der Mut verlassen hatte – so wirkte es jedenfalls bereits bei der Erwärmung. Und nach Spielbeginn durften wir uns schnell bestätigt fühlen. Die Mannschaft ergab sich kampflos in ihr Schicksal , kassierte bereits in der ersten Minute den ersten Treffer – gefühlt war jeder Schuss aufs Tor drin, weil maximal ein, zwei Spieler Normalform zeigten. Auch wenn Halbzeit zwei ein wenig besser verlief – ein ganz schlimmer Rückschlag, man kann nur hoffen, dass er zumindest einen Lerneffekt hatte. Zumal noch mehr Gegner von diesem Kaliber warten. Letztlich muss man aber auch ehrlich sein: Spieler von dieser Qualität, wie sie der BAK in Mannschaftsstärke bestitz, gibt es bei uns vielleicht zwei oder drei im Verein im D-Junioren-Bereich. Die Punkte, das ist uns allen immer klar gewesen, müssen gegen andere Teams erzielt werden. Borsigwalde heute: Ivan – Jamie, Timo, Magnus, Daniel, Armandas, Samed, Kuba, Posper, Filip, Firat, Mehdi. (mw)

2:1 gegen Friedrichshagener SV: Der erste Sieg im Sechs-Punkte-Spiel

24. August. Zweites Punktspiel, erster Sieg. Von einem Sechs-Punkte-Spiel musste man heute gegen den Mit-Aufsteiger Friedrichshagener SV sprechen, der sich ebenso im Abstiegskampf sieht wie wir. Zwei sympathische, geerdete Trainerkollegen mit einem fairen Team, das uns einen harten Fight lieferte. Für uns beruhigend zu sehen: Ich hatte die gesamte Partie über das Gefühl, dass wir eigentlich besser spielen. Aber wir machten viel zu wenig aus der optischen Überlegenheit – das 1:0 zur Pause spottete jeder Beschreibung angesichts unserer Chancenfülle. Zumeist machten auch das Spiel, erarbeiteten uns deutlich mehr Möglichkeiten als der Gast – aber trafen die Kiste nicht, oder schaufelten dem Torhüter den Ball in die Hände. Hinzu kam auch noch Pech, dass ein glasklares Tor nicht gegeben wurde. Wie auch immer: Nach dem 2:0 in der 54. Minute schien der Drops endlich gelutscht, doch leider fiel prompt der Anschlusstreffer – und so mussten wir bis zum Ende zittern. Das 2:1 jedoch aus meiner Sicht vollkommen verdient. Wir haben nun vier Punkte nach zwei Spielen, allerdings warten jetzt wirklich richtig harte Brocken auf uns. Borsigwalde heute: Ivan – Jamie, Mehdi, Finn, Timo, Magnus, Daniel, Armandas, Hamza, Jonas, Samed, Umut. (mw)

Hart erkämpfter erster Punkt bei Stern Marienfelde

17. August Am Ende sprach der Schiedsrichter von einem „fairen Ergebnis“, seien doch „die einen in der ersten Halbzeit besser gewesen, die anderen in der zweiten“. Das konnte man in der Tat so sehen nach diesem 1:1 bei Stern Marienfelde. Zur Wahrheit gehört aber auch: In der ersten   Halbzeit hat uns unser  Torhüter gerettet, mit zahlreichen Paraden. Die Jungs fanden gar nicht ins Spiel, wirkten ängstlich – und kamen so gut wie nie zum Abschluss. Zur Pause also ein glückliches 0:0. Die klare Ansage dann: mehr Mut, mehr Pressing. Und das funktionierte. Gleich ein Pfostenschuss und weitere Möglichkeiten. Dann die Führung eine Viertelstunde vor Schluss, schön herausgespielt. Leider nur ein paar Minuten später in einem mittlerweile offenen Schlagabtausch der Ausgleich. Fazit: Aufgrund der zweiten Halbzeit haben sich die Kiezhelden den Punkt verdient. Nach dem ersten Spiel in der Landesklasse, in der uns viele nicht sehr viel zutrauen, wissen wir zumindest, dass wir bereits einmal auf Augenhöhe waren. Aber wir haben auch schon gespürt: Wir werden uns alles hart erarbeiten müssen. Vieles, was am Samstag passiert ist, war bereits das Ergebnis der Arbeit der letzten Wochen – aber es bleibt noch sehr viel zu tun. Erstmal sollten wir das Glas halbvoll sehen. Borsigwalde heute: Ivan – Jamie, Mehdi, Finn, Kuba,Timo, Magnus, Daniel, Samed, Armandas, Umut, Hamza. (mw/Fotos: Wolf)

Drei gute Spiele beim Blitzturnier der Füchse

11. August. Der letzte Härtetest vor dem Saisonstart kommenden Samstag bei Stern Marienfelde: Ein Blitzturnier bei Füchse U12 II. Als drittes Team noch der Weißenseer FC. Vier mal 25 Minuten – durchaus eine Hausnummer bei diesen Temperaturen. Am Ende waren übrigens alle drei Teams punktgleich. Wir starteten ganz schlecht: mut- und kraftlos, ohne Tempo. Ein 0:3 gegen Weißensee. Dass danach noch drei Spieler eintrudelten (die am falschen Platz gelandet waren) veränderte – vermutlich im Zusammenspiel mit einer klaren Ansprache – unser Spiel komplett. Es folgte gleich ein furioses 3:0 gegen die Füchse, danach noch ein 1:1 gegen Weißensee (bei dem wir den unglücklichen Ausgleich erst in letzter Sekunde kassierten) und zum Abschluss noch ein 1:1 gegen die Füchse. In beiden Partien kombinierten wir sehr ordentlich, zeigten jene Leidenschaft, die ich sehen will – waren insgesamt keinesfalls schlechter, sodass wir nach einer doch recht intensiven Vorbereitung festhalten können, dass sich die Mannschaft langsam findet. Auf welchem Niveau wir agieren können, werden die ersten Punktspiele zeigen. Borsigwalde heute: Ivan – Jamie, Mehdi, Finn, Kuba,Timo, Magnus, Daniel, Samed, Armandas, Umut, Elias. (mw/Fotos: Wolf)

Im letzten Drittel gegen Staaken eingebrochen

10. August. Mit dem SC Staaken aus der Landesklasse einigten wir uns bei großer Hitze an der Tietzstraße auf drei Mal 25 Minuten. In den ersten beiden Dritteln sah das gut aus, ich behaupte sogar, in Drittel eins (0:1) waren wir mehr als ebenbürtig. Was im Moment zu beobachten ist, dass acht bis neun Jungs unsere Spielidee schon gut verinnerlicht haben. Sobald auf mehreren  Positionen getauscht werden muss, ist ein großer Abfall zu sehen. Dem ein oder anderen scheint es gegen solche Topteams am nötigen Mumm zu fehlen, obwohl wir immer wieder betonen, dass in den Testspielen Fehler gemacht werden dürfen. So war das letzte Drittel, in dem wir noch fünf Treffer kassierten (drei davon binnen zwei Minuten) eine peinliche Nummer mit einer völlig umformierten Abwehr und einer in der Luft hängenden Offensive. Für manchen ging wieder alles viel zu schnell. Sehen wir das Glas nach diesem 1:9 halbvoll, muss man sagen, dass wir 60 Minuten ordentlich mitgehalten haben. Borsigwalde heute: Ivan – Jamie, Mehdi, Finn, Raguel, Timo, Jonas, Daniel, Hamza, Samed, Armandas, Umut, Magnus.

Kantersieg gegen Nordberliner SC

9. August. Heute mal ein Beispiel dafür, wie groß die Bandbreite in dieser Altersklasse ist. Mit der 2.D des Nordberliner SC stellte sich einer Gegner vor, der uns ebenso in allen Belangen unterlegen war wie wir vor Wochenfrist Tennis Borussia an gleicher Stelle im Borsigpark. Am Ende ein 17:1 für uns gegen einen Gast, der letztlich stehend k.o. war. Unsere Jungs ließen den Ball ordentlich laufen, stießen allerdings gegen einen weitgehend körperlosen Gegner auf wenig Gegenwehr. Das sorgte für manche Schludrigkeit im Abwehrbereich, die aber nur durch das Ehrentor für die Nordberliner bestraft wurde. Borsigwalde heute:  Ivan – Jamie, Mehdi, Elias, Finn, Magnus, Raguel, Jonas, Daniel, Samed, Armandas, Umut, Kuba, Hamza.

Vorgeschmack – und Lehrstunde gegen Tennis Borussia

2. August. Dieses (ganz bewusst ausgewählte) Testspiel gab uns einen Vorgeschmack auf das, was uns in vielen Spielen der Landesklasse erwarten wird. Der Gegner, Tennis Borussia, in nahezu allen Belangen überlegen. Technisch, läuferisch, vor allem im Spiel ohne Ball. Wir übten das Verteidigen, was die Jungs mit sehr viel Leidenschaft taten – bis zum Ende. Zur Pause ein 0:3, beim Stande von 0:5 unser Ehrentreffer. Zweistellig wurde es dann erst zwei Minuten vor Spielende. 1:10 gegen die U12 von TeBe, die vermutlich in ihrer Staffel (zum Glück der anderen Landesklassen-Staffel) ganz vorne marschieren wird. Diese Landesklasse ist eine andere Fußballwelt, in der wir irgendwie versuchen müssen zu bestehen. Ob das gelingt, werden wir sehen. Es wird nur klappen mit Jungs, die hart arbeiten wollen für die Punkte – und ihre Chance dann ergreifen gegen Teams, die auch nicht auf dem Top-Level sind wie die Leistungsvereine. Die Jungs, die heute dabei waren, sind durchaus aus dem Holz geschnitzt – wobei man sich beim ein oder anderen noch mehr Mut wünschen würde. Richtig brillieren konnten heute nur unser Torhüter und mit Abstrichen, zwei Feldspieler. In Summe gelangen uns nur wenige strukturierte Angriffe gegen einen Gegner, der früh presste und unseren Jungs schon bei der Ballannahme auf den Füßen stand. Ein Klassenunterschied – und trotzdem hatte das Spiel der Tennis Borussen nicht den Hauch von Arroganz, weshalb wir uns für ein lehrreiches und interessantesTestspiel bei den Liga-Weißen bedanken möchten. Ich hoffe, unsere Kiezhelden haben genau hingesehen und sich das ein oder andere abgeschaut. Borsigwalde heute: Ivan – Jamie, Mehdi, Elias, Finn, Magnus, Raguel, Timo, Firat, Luis, Jonas, Daniel. (mw)

Zu wenig miteinander – 2:6 gegen Borussia Pankow

31. Juli. Heute war wieder zu sehen, was „eingespielt sein“ bedeutet. Der Gegner, die 2.D von Borussia Pankow (ganz nebenbei letzte Saison Staffelsieger bei der E1), profitierte sehr stark von Automatismen. Der Jahrgang ist seit Jahren schon zusammen. Vor allem das Spiel und die Bewegung ohne Ball war deutlich besser als bei uns. Leider verfielen einige unserer Spieler auch, weil nicht gleich alles klappte, wieder in alte Verhaltensmuster: alles alleine zu versuchen, statt die Mitspieler einzubeziehen. So kam es, wie es kommen musste: Wir wurden teilweise gnadenlos nach Ballverlusten im letzten Drittel vor des Gegners Tor ausgekontert. Ärgerlich vor allem beim Stande von 1:2, als wir gerade das Spiel für zehn Minuten in die Hand nahmen, schön kombinierten, dem Ausgleich sehr nahe waren – und dann aus dem Nichts das 1:3 kassierten. Das 2:6 wirkte am Ende angesichts unserer Chancen etwas zu hoch, die Niederlage war aber insgesamt mehr als verdient. Jeder weiß: wir puzzeln aktuell noch, weshalb man Ergebnisse nicht überbewerten sollte – aber heute war ich doch von einigen Jungs enttäuscht, die seltsam kraftlos wirkten. Ein Wort möchte ich noch verlieren über Markus. Er war heute zum letzten Mal Betreuer des Teams, geht mit seinem Sohn in die D4. Das ist zwar schade, weil wir alle Markus schätzen und ihn gerne weiter als Betreuer bei uns gesehen hätten – aber auch die vernünftige Entscheidung, weil sein Sohn eben nicht mit Feuereifer Fußballer ist, der dem Sport alles unterordnet. Da ist eine Mannschaft wie die D4 bestimmt das bessere „Biotop“. Danke und alles Gute! Borsigwalde heute: Luis – Jamie, Mehdi, Elias, Finn, Magnus, Raguel, Samed, Timo, Haider, Firat. (mw)

3:3 gegen Hertha 03 – gute Ansätze im ersten Test

27. Juli. Nach drei intensiven Trainingstagen in dieser Woche nun der erste Test nach der Sommerpause – gegen die U12 II von Hertha 03 Zehlendorf. Ich denke, man muss nicht extra betonen, dass dieser Ausbildungs-Verein so viel Qualität  besitzt, dass wir auch bei der zweiten   Vertretung des Jahrgangs von einer Top-Mannschaft sprechen können. Und das war auch zu sehen, vor allem in den ersten Minuten liefen wir bei großer Hitze fast nur hinterher – und lagen bald 0:2 zurück. Umstellungen waren nötig – und die zeigten Wirkung. Wir rissen das Spiel an uns und schafften bis zur Pause noch das 2:2. Auf beiden Seiten gab es in der Folge Chancen in diesem sehr von Offensivdenken beider Teams geprägten Spiel, die Torhüter mussten mehrfach in höchster Not eingreifen. Auch unsere Borsigboys trafen noch Pfosten, Latte – kurzum: Es war sehr unterhaltsam, extrem fair, der Spaßfaktor bei allen Kindern, Eltern und Trainern hoch. Ein schöner Start gegen ein sympathisches Team. Am Ende ein 3:3, das mehr als in Ordnung ging. Ich muss die Moral unserer Jungs loben, die prima gefightet haben gegen eine Truppe, die aus meiner Sicht spielerisch einen Tick besser war als wir. Aber auch wir zeigten gute Ansätze im Kombinationsspiel. Dieses Remis war eigentlich das perfekte Ergebnis, da waren sich alle einig. Mittwoch gegen es schon weiter gegen Borussia Pankow. Danke an Devrim, Traine der D3, der unser Spiel souverän gepfiffen hat. Borsigwalde heute: Arhan (D3) – Jamie, Mehdi, Elias, Finn, Hamza, Magnus, Raguel, Samed, Timo. (mw/Fotos: Wolf)

7:5 gegen Staaken – den Sieg unbedingt gewollt

16. Juni. Heute nur neun Spieler, also nur ein Wechsler. Wir hatten kein gutes Gefühl angesichts der Belastung gestern. Der Gegner, die künftige 4.D des SC Staaken kam mit mehr Manpower – und  wir wissen ja alle, wie viel Qualität in solchen Teams steckt, deren Überbau seit Jahrzehnten die höchste Spielklasse ist. Doch am Ende muss ich sagen: Starker Auftritt unserer Jungs in einem erneut sehr fairen Spiel mit freundlichen Gästen, die auch einen sehr guten und gepflegten Ball spielten. Irgendwann Mitte der zweiten Halbzeit wirkte es, als sei der Tank bei uns leer – da stand es plötzlich 2:4, obwohl es bis dahin ein Spiel absolut auf Augenhöhe war. Dann glichen wir aus zum 4:4, kassierten wieder das 4:5 – um noch in einem furiosen Finale 7:5 zu siegen. Diesmal wollten es die Jungs unbedingt – und sie wurden belohnt. Danke an Daniel, der prima gefpiffen hat. Borsigwalde heute: Luis – Umut, Mehdi, Timo, Magnus, Raguel, Jonas, Nils, Samed. (mw/Fotos: Wolf)

Härtetest gegen BAK mit hohem Lernfaktor

15. Juni. Echter Härtetest – und das gleich in mehrfacher Hinsicht. Brütende Hitze, 80 Minuten Spielzeit insgesamt (30, 25 und 25 min) und ein Gegner, der schon seit Jahren eingespielt ist und dessen Trainer die Truppe als „beste 3.E Berlins“ (künftige 4.D) bezeichnet. Das halte ich auch für realistisch beim Berliner AK, die Jungs sind richtig gut. Da stimmen schon viele Automatismen, die   wir noch üben müssen. Umso besser haben wir es letztlich lange Zeit gemacht… Soll heißen: Lob trotz Niederlage! Nach dem zweiten Drittel stand es 5:3 für den Gast, wobei wir das zweite Drittel komplett dominierten – und zahlreiche hundertprozentige Chancen ausließen. Da spielten wir richtig guten Kombinationsfußball, hätten mehr verdient gehabt. Hinten raus ging uns schlichtweg die Puste aus. Der Gegner mit mehr Personal, läuferisch, spielerisch und konditionell letztlich dann doch auf einem anderen Level. So endete das Duell 3:9. Für uns doch ein sehr lehrreicher Test. Mal sehen, wie die Jungs das bis morgen wegstecken… Danke an den jungen Schiedsrichter des BAK, der das super gemacht hat. Insgesamt eine sehr faire Partie. Borsigwalde heute: Ivan, Luis – Umut, Mehdi, Timo, Magnus, Raguel, Jonas, Nils, Samed, Elias, Jamie, Adriano. (mw/Fotos: Wolf)